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Mittwoch, 13.12.2017

Literatur

Sendung vom 03.12.2017

Gedichte im GesprächVom Meer, von Gott und dem Jahreskreis

Das bewegte Meer vom Strand aus fotografiert unter wolkigem Himmel mit Abendröte. Im Vordergrund schwarzer Fels. (Sergey Malgavko / Sputnik / dpa)

Die aktuelle Dichtung gilt als lebendig und innovativ. Doch was ist eigentlich ein gutes Gedicht? - fragen Gregor Dotzauer von "Tagesspiegel", Kritikerin Insa Wilke und Jan Bürger vom Deutschen Literaturarchiv Marbach - und stellen lyrische Neuerscheinungen vor.

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17.12.2017, 00:05 Uhr Literatur
Lizenz zur Lüge
Warum Schriftsteller unter Pseudonym schreiben
Von Astrid Mayerle
(Wdh. v. 01.07.2007)

Namen sind Schall und Rauch. Aber warum schreiben dann nicht wenige unter Pseudonym?
Fernando Pessoa verfasste unter einem seiner vielen Künstlernamen, als Alvaro de Campos, sogar Liebesbriefe. Der portugiesische Autor identifizierte sich sehr mit seinen Pseudonymen und den Persönlichkeiten, die er ihnen zuordnete. „Ich vervielfache mich, um mich zu fühlen", schrieb er in einem seiner Gedichte. Bis heute veröffentlichen Schriftsteller aus den unterschiedlichsten Motiven unter Pseudonym: Manche erproben ein neues Genre - wie Bookerpreisträger John Banville, der einen Krimi als Benjamin Black herausbrachte. Der holländische Autor Arnon Grünberg unterzog sich und seine Leser einer Prüfung als Marek van der Jagt: Nach seinem großen Debüterfolg interessierte ihn, wie Kritiker und Leser reagieren, wenn er seinen eben erst berühmt gewordenen Namen gegen einen anderen, unbekannten eintauscht. Während es in der Bildenden Kunst als unseriös oder gar skandalös gilt, Werke unter fremdem Namen der Öffentlichkeit vorzustellen, hat die Literatur zum Pseudonym ein freizügiges, ein spielerisches Verhältnis. Weil die Dichter lügen, wie Platon warnte? Sie nehmen sich jedenfalls frohgemut die Lizenz zur Lüge.

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