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Montag, 18.12.2017

Literatur

Sendung vom 17.12.2017

Schriftsteller und ihre PseudonymeDie Lizenz zur Lüge

Tippen auf einer alten Schreibmaschine (imago / Busse )

"Pseudonyme sind wie kleine Menschen. Es ist gefährlich, Namen zu erfinden – ein Name lebt", schrieb Kurt Tucholsky, der unter anderem als Peter Panter, Theobald Tiger und Ignaz Wrobel Texte veröffentlichte. Wozu dieses Versteckspiel vieler Autoren hinter Pseudonymen?

Sendung vom 10.12.2017
Der Religionsphilosoph Klaus Heinrich bei einer Veranstaltung in der Akademie der Künste in Berlin am 31.10.2008 ( imago / Christian Thiel)

Gegenwart lesenAusflüge in die Unendlichkeit

Religionsphilosoph und Mitbegründer der Freien Universität Berlin Klaus Heinrich spricht über die "Selbstaufklärung" der Menschheit als Gattung und die "selbstzerstörerischen" Prozesse, die ihr entgegenstehen. Er blickt zurück auf die Verdrängung der deutschen Vergangenheit nach 1945 - und plädiert für einen Neustart der Universität als Instanz gesellschaftlicher Selbstverständigung.

Sendung vom 03.12.2017
Das bewegte Meer vom Strand aus fotografiert unter wolkigem Himmel mit Abendröte. Im Vordergrund schwarzer Fels. (Sergey Malgavko / Sputnik / dpa)

Gedichte im GesprächVom Meer, von Gott und dem Jahreskreis

Die aktuelle Dichtung gilt als lebendig und innovativ. Doch was ist eigentlich ein gutes Gedicht? - fragen Gregor Dotzauer von "Tagesspiegel", Kritikerin Insa Wilke und Jan Bürger vom Deutschen Literaturarchiv Marbach - und stellen lyrische Neuerscheinungen vor.

Sendung vom 25.11.2017
Zeitgenössisches Porträt des irisch-englischen Schriftstellers Jonathan Swift (1667-1745) (picture alliance / dpa)

350. Geburtstag von Jonathan SwiftDer schärfste Satiriker seiner Zeit

"Gullivers Reisen" machten Jonathan Swift bekannt. Ursprünglich war das Jugendbuch allerdings eine Abrechnung mit der englischen Gesellschaft. Manche von Swifts Satiren erregten solches Aufsehen, dass die englische Regierung ein Kopfgeld auf ihn aussetzte. Porträt eines leidenschaflichen Aufklärers.

Sendung vom 19.11.2017
Die Gewinner des 25. "Open Mike"-Wettbewerbs: Mariusz Hoffmann (v.l.n.r.), Ronya Othmann, Baba Lussi, Ralph Tharayil. (Imago)

Open Mike 201725 Jahre und kein bisschen müde

Zum 25. Mal hat der Open Mike, der größte Wettbewerb für junge deutschsprachige Literatur, stattgefunden. Zwei Tage lang las im Berliner Heimathafen Neukölln der Nachwuchs vor großem Publikum. Was dort passierte, hören Sie hier.

Sendung vom 12.11.2017Sendung vom 05.11.2017Sendung vom 29.10.2017
Undatiertes Porträt des Schriftstellers Franz Kafka. (picture-alliance / dpa / CTK)

Schüchternheit und Literatur Zaudern, zagen, Worte wagen

Die Romantik prägte das Bild des schüchternen, empfindsamen Dichtertypus, der sich fremd und untauglich fühlt in der Realität. Angetrieben von der Sehnsucht nach Einheit und Ganzheit erschafft er ein Reich der Poesie. Ist Schüchterheit ein Motor der Literatur?

Sendung vom 22.10.2017Sendung vom 15.10.2017Sendung vom 14.10.2017
Die Schriftstellerin Tanja Kinkel beim Bücherherbst-Gespräch auf der Frankfurter Buchmesse (Deutschlandradio / David Kohlruss)

Tanja Kinkel beim Bücherherbst 2017"Grimm + Droste = Krimi"

Tanja Kinkel schreibt Historische Romane mit exotischen Kulissen. Ihr neuer Roman "Grimms Morde" spielt allerdings im unglamourösen Kassel des 19. Jahrhunderts. Im Gespräch erklärt sie unter anderem, welche Parallelen sie zwischen dem Vormärz und der Gegenwart sieht.

Der Schriftsteller und Journalist Dietmar Dath (dpa/Picture Alliance/Erwin Elsner)

Frankfurter BuchmesseBücherherbst 2017

Im "Bücherherbst" stellt die Literaturredaktion von Deutschlandfunk Kultur ihre Favoriten in Lesungen und Gesprächen vor - drei Stunden Literatur, live von der Frankfurter Buchmesse mit neun Autoren und Autorinnen.

Sendung vom 08.10.2017
Ein streitendes Paar steht auf einer Wippe. (imago / Ikon Images)

Sachbücher im GesprächReden wir über Werte

Eine liberale Gesellschaft lebt vom Streit, aber gerade das Streiten fällt zunehmend schwer. Kontroversen und Debatten gelingen seltener. Stattdessen beherrschen Bekenntnisse und moralische Zensur die öffentliche Szene. Woran liegt das, und wie wäre dem zu begegnen?

Sendung vom 01.10.2017
Ein Iraker auf dem freitäglichen Buch-Markt im Zentrum von Bagdad (2014) (dpa / picture alliance / EPA/ALI ABBAS )

Spurensuche in Bagdad Unterwegs mit Autor Najem Wali

Der Schriftsteller Najem Wali lebt in Berlin, doch er studierte in Bagdad im Irak. Er hat sich auf die Suche gemacht nach dem herrlichen und legendären Bagdad, das es einmal gab. Und Najem Wali erzählt vom heutigen Bagdad, in der die Gewalt fast zwingend Teil der Erzählung wird.

Sendung vom 24.09.2017Sendung vom 17.09.2017Sendung vom 10.09.2017Sendung vom 03.09.2017
Der Literaturkritiker Ijoma Mangold bei einer Debatte (imago/MAVERICKS)

Gegenwart lesenDas schwarze und das deutsche Krokodil

In "Das deutsche Krokodil" erzählt der Literaturkritiker Ijoma Mangold seinen Werdegang und seine Geschichte als Sohn eines Nigerianers und einer Schlesierin. Es geht um Irritationen der Integration, um Scham und Selbstbewusstsein. Ein Buch über die deutsche Gegenwart.

Sendung vom 27.08.2017
Schreibmaschine, Block und Buch - das Handwerkszeug von Dichtern und Schriftstellern (Dustin Lee / unsplash.com)

Fünf Lyriker über Macht und DichtungWenn ich Poet Laureate wär...

In der englischsprachigen Welt kennt man den "Poet Laureate", der bedeutende Ereignisse lyrisch begleitet. Ein literarisches Amt, das Dichtern in Deutschland selten zuteil wird. Fünf Lyrikerinnen und Lyriker stellen sich vor, wie es wäre, dieses Amt einmal zu bekleiden.

Sendung vom 13.08.2017Sendung vom 06.08.2017Sendung vom 30.07.2017
Blick von Taormina - einem malerischen Ort an der Ostküste Siziliens - auf eine Meeresbucht. (picture alliance / dpa / Reinhard Kaufhold)

SizilienLiteraturbetrieb in flirrender Hitze

Im 19. Jahrhundert gründeten sich Verlage, Literaturzirkel und Zeitschriften auf Sizilien - der Auftakt zur Entstehung einer einflussreichen Literaturszene. Eine Entwicklung, die bis heute anhält.

Sendung vom 23.07.2017
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24.12.2017, 01:05 Uhr Literatur
Gedehnte Zeit
Geschichten vom Warten (und Warten lassen)
Von Beate Ziegs
(Wdh. v. 20.12.2015)

Warten ist in der Regel lästig, Wünsche wollen jetzt gleich erfüllt werden. Nur die Schriftsteller schätzen das Warten.
Fünf Jahre seines Lebens verbringt ein Bundesbürger im Durchschnitt mit Warten: an Kassen oder Schaltern, im Auto, vor geschlossenen Türen oder schlaflos im Bett. Das ist selten ein erstrebenswerter Zustand - Wünsche wollen jetzt gleich erfüllt werden. Daher ist die sofortige Lieferung ein zentrales Versprechen der heutigen Konsumgesellschaften. Ihnen erscheint Warten als unsinnige Verschwendung, denn Zeit sei ja nichts anderes als Geld! In der Literatur jedoch gibt es keine vertane Zeit, keine leeren Minuten, Stunden oder Tage. Im Gegenteil: Homer, Samuel Beckett, Gabriel García Márquez, Vladimir Sorokin, David Leavitt oder Gabriele Wohmann erheben das Warten zum Lebensinhalt, der nicht immer langweilig oder quälend sein muss. Manche Schriftsteller verleihen ihm sogar einen aktiven Charakter. Hirnforscher, Psychologen und selbst einige Investmentbanker geben den Literaten recht und haben die besonderen Qualitäten des Wartens erkannt.

Buchkritik

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GenerationsfragenWarum erwachsen werden?
Ein Skateboardfahrer in Cordhose steht auf seinem Board. (picture alliance / dpa / Wolfram Steinberg)

60 Prozent der jungen Erwachsenen zwischen 18 und 24 Jahren leben noch im "Hotel Mama". Wollen die jungen Leute nicht erwachsen werden? Und was heißt "Erwachsen sein" heute überhaupt, wenn sich gleichzeitig immer mehr über 40-Jährige wie Jugendliche geben?Mehr

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