Sonntag, 18.02.2018
 

Literatur

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Buchcover "Hain" von Esther Kinsky, im Hintergrund Olivenbäume (Suhrkamp Verlag / imago)

Esther Kinsky: "Hain"Berückender Gesang einer Trauernden

Erst vor zwei Monaten wurde ihr Partner begraben: Die namenlose Heldin von "Hain" begibt sich mitten im Winter auf eine ungewöhnliche Reise in ein italienisches Dorf. Mit ihrem Roman stellt Esther Kinsky die Frage, welcher Raum den Toten unter den Lebenden gebührt.

Friedrich Ani und Renate Schönfelder auf dem Viktualienmarkt (Deutschlandradio)

Spaziergänge mit ProminentenMit Friedrich Ani durch München

Schon in jungen Jahren standen für Friedrich Ani zwei Dinge fest: Er muss weg aus seinem oberbayerischen Heimatdorf und hinein in die Anonymität der Großstadt. Der Krimi-Autor zog nach München. Dort zeigt er uns die Plätze in der Stadt, die ihm am meisten bedeuten.

Die argentinische Schriftstellerin Selva Almada (imago stock&people)

Schriftstellerinnen aus ArgentinienMikrokosmen und Computerviren

Argentiniens Literatur boomt. Doch anders als in den 60ern und 70ern, als García Márquez, Mario Vargas Llosa und Julio Cortázar Erfolge feierten, liest man heute Frauen: Schriftstellerinnen wie Selva Almada, Esther Andradi, Samanta Schweblin und Pola Oloixara.

Der Schriftsteller Peter Handke im Mai 2017 in Madrid.  (imago )

Einblick in Peter Handkes Tagebücher"Sprachreflexe"

Der österreichische Schriftsteller Peter Handke schreibt leidenschaftlich Tagebuch: Immer hat er ein Notizbüchlein dabei und notiert darin alles mögliche: Alltagsbeobachtungen, Aphorismen, literarische Skizzen, Reisenotizen. 151 solcher Hefte hat er in den letzten 25 Jahren gefüllt.

Besucher der Leipziger Buchmesse gehen an einer Fotowand vorbei, auf der überdimensionale Bücher abgebildet sind. (dpa / picture alliance / Jens Kalaene)

Leipziger Buchmesse15 preisverdächtige Buchtitel für den 15. März

Der Countdown beginnt: Die Jury hat die Nominierten für den Preis der Leipziger Buchmesse 2018 bekannt gegeben. Am ersten Messetag wird in wenigen Wochen die Auszeichnung in den Kategorien Belletristik, Sachbuch und Übersetzung vergeben. Jeweils fünf Bücher sind im Rennen.

Buchcover "Sieben leere Häuser" von Samanta Schweblin, im Hintergrund das Häusermeer von Buenos Aires (Suhrkamp Verlag / imago / imagebroker)

Samanta Schweblin: "Sieben leere Häuser"Die Untiefen der Seele

Depression, Verzweiflung und Verlassensein: Die Geschichten in "Sieben leere Häuser" handeln von Menschen, in deren Leben etwas fehlt oder etwas verloren gegangen ist – starke, sehr eindringliche Texte der argentinischen Schriftstellerin Samanta Schweblin.

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Literatur

Die Erfindung der Kunst Als Apoll den Satyr Marsyas häutete
Dieses Gemälde aus dem 17. Jahrhundert zeigt, wie Apoll Marsyas häutet (Active Museum). (imago stock&people)

"Kläglich war, sehr kläglich, des Satyrs Marsyas Schicksal", heißt es bei Ovid. Denn Marsyas spielt so lustvoll auf einer Doppelflöte, dass er den Gott Apoll zum Wettstreit herausforderte und besiegte. Dafür ließ ihn der verärgerte Apoll bei lebendigem Leib häuten. Mehr

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