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Feiertag - Kirchensendung / Archiv | Beitrag vom 05.06.2016

LebensgemeinschaftDie Ernsthaftigkeit der Ehe

Von Ralf Birkner

Ein junges Hochzeitspaar nach der Trauung im Schlosspark im brandenburgischen Steinhöfel. (picture alliance / dpa /  Patrick Pleul)
Ein junges Hochzeitspaar nach der Trauung im Schlosspark im brandenburgischen Steinhöfel. (picture alliance / dpa / Patrick Pleul)

Die Ehe gilt für viele als Ort der Geborgenheit und Sicherheit. Hier suchen sie, was sie in anderen Beziehungen vermissen. Die Erwartungen sind groß, weiß der katholische Theologe Ralf Birkner. Er arbeitet im Nebenamt als Standesbeamter und hat viele Ehegeschichten gehört.

"Ich bringe sie um, morgen bringe ich sie um!"(1) Mit diesem Vorsatz des Ehemannes endet der humorvolle und zugleich todernste Dialog eines Paares am Frühstückstisch bei Loriot. Es geht um die Frage, ob das Ei hart oder weich gekocht ist. Jenseits der Frage, wie viele Minuten ein Ei gekocht werden muss, damit es hart oder weich ist, geht es um viel mehr: Es geht um verweigerte Anerkennung, verdeckte Eitelkeiten und verletzte Gefühle. Das Gespräch eskaliert, als er ihr mitten im Gespräch vorwirft, dass mit ihren Gefühlen etwas nicht stimmt. Wodurch sie sich genötigt fühlt, alles aufzuzählen, was sie jeden Tag so leistet. Am Ende kann sie nur zu dem Schluss kommen, dass Männer "primitiv" sind. Es geht in diesem Sketch darum, was sich täglich zwischen zwei Menschen abspielt, ausgesprochen und unausgesprochen. Nebensächlichkeiten werden zur Katastrophe und zum Auslöser von Grundsatzdebatten und verletzenden Bewertungen. Kaum jemand kann das gleichzeitig so alltäglich-ehrlich wie auch wunderbar sarkastisch ins Wort bringen wie Loriot.

Ich bin katholischer Theologe, standesamtlich und kirchlich verheiratet und arbeite im Nebenamt als Standesbeamter. Ich weiß: Die Ehe ist ernst zu nehmen – im  kirchlichen wie im weltlichen Sinne.

Das statistische Bundesamt teilt mit, dass es im Jahr 2014 in Deutschland etwa 386.000 Eheschließungen gegeben hat, das sind 4,8 Trauungen je 1000 Einwohner. Das folgt einem Aufwärtstrend gegenüber den Jahren davor. In meinem Standesamt in Bonn, für das ich als nebenamtlicher Standesbeamter Trauungen durchführe, lässt sich dieser Trend sehr deutlich ablesen. Vielleicht liegt es auch an der zusätzlichen Traumöglichkeit an besonderen Orten, im Rahmen einer so genannten Ambientetrauung, die sehr großen Zuspruch erfährt: Auf Rheinschiffen, Burgen, in schönen Hotels, zum Teil mit Rheinblick, in der Kapelle eines ehemaligen Priesterkollegs, auch auf dem Prinzenwagen, mit dem das Bonner Prinzenpaar Rosenmontag durch die Stadt fährt, kann geheiratet werden.

Hier hat das Paar die Möglichkeit, einen individuellen Trautermin zu vereinbaren und – anders als bei den Regeltrauungen – nicht in einem festgelegten Zeitkorsett gefangen zu sein. Manchmal rutsch es mir so heraus zu sagen, dass man aus einer standesamtlichen Trauung kein Hochamt machen kann. Dennoch gibt es neben dem besonderen Ort Gestaltungselemente wie Musik und für mich  ganz wichtig, eine persönlich gestaltete Ansprache mit Bezügen zur Lebensgeschichte des Brautpaares. Darum ist es mir ganz wichtig, mit den Paaren ein Vorgespräch zu führen.

In diesem Gespräch lade ich die Brautleute ein, über ihre Lebenswege, ihre beruflichen Tätigkeiten, Hobbies und gemeinsame Interessen zu sprechen. Dabei spüre ich häufig eine intensive lebenspraktische Auseinandersetzung mit der Frage, wie eine gemeinsame Zukunft gestaltet werden kann. Durchaus ernsthaft und mit Respekt, aber meistens sehr nah am alltäglichen Leben orientiert. Die Erwartungen an die Ehe sind groß, aber in der Regel nicht unerfüllbar kitschig oder naiv romantisch. Oft verbindet die Paare schon eine lange gemeinsame Lebenserfahrung, nicht selten sind es fünf bis zehn Jahre. Viele Paare sehnen sich nach familiärer Geborgenheit, nach einem Ort der Nähe und Sicherheit, obwohl es immer schwieriger wird, Familie als eine gemeinsame Lebenswelt zu formen.

"Lasst Raum zwischen Euch"

Besonders berührt hat mich die Geschichte von Jan und Henrike, die sich schon im 10. Schuljahr kennengelernt haben. Im zarten Alter von 15 Jahren hat Henrike damals schon ihrer skeptischen Familie verkündet: Ihr sollt mal sehen, den heirate ich! Jetzt, zehn Jahre später, macht sie dieses Versprechen wahr. Sie haben einen interessanten Weg hinter sich, gemeinsam in einer großen WG gewohnt und monatelang durch Auslandspraktika getrennt gelebt. Auch der Heiratsantrag, eingebettet in eine längere Auslandsreise, liegt schon drei Jahre zurück. Nun sind sie vor drei Wochen in eine eigene Wohnung gezogen, pünktlich vor Ehebeginn, wie sie sagen. Ich finde diese Geschichte sehr beeindruckend. Obwohl sie sich im frühen Jugendalter ineinander verliebt haben, konnten sie diese Beziehung auch über weite Strecken und große Distanzen hinweg weiter entwickeln und vertiefen. Sie haben sich Zeit gelassen für ihre Berufsausbildung und haben zwischen sich Raum gelassen. Ich wünsche ihnen, dass sie das im Sinne von Khalil Gibran auch durchhalten:

 "Ihr wurdet zusammen geboren, und ihr werdet auf immer zusammen sein. Ihr werdet zusammen sein, wenn die weißen Flügel des Todes eure Tage scheiden. Ja, ihr werdet selbst im stummen Gedenken Gottes zusammen sein. Aber lasst Raum zwischen Euch. Und lasst die Winde des Himmels zwischen euch tanzen. Liebt einander, aber macht die Liebe nicht zur Fessel. Singt und tanzt zusammen und seid fröhlich, aber lasst jeden von euch allein sein, so wie die Saiten einer Laute allein sind und von derselben Musik erzittern." (2)

Die Brautleute Jan und Henrike erzählen mir, dass sein Vater evangelischer Pfarrer ist und während der Trauung Klavier spielen wird. Ich horche auf bei der Information über den väterlichen Pfarrer und erzähle, dass ich katholischer Theologe bin. Die Reaktion auf diese Bemerkung ist fast immer gleich: Die Paare sagen entweder sofort, dass sie noch kirchlich heiraten werden, was gar nicht so selten ist – oder sie entschuldigen sich fast dafür, dass sie nicht kirchlich heiraten wollen. Jan und Henrike werden nicht kirchlich heiraten. Henrike sagt aber fast zärtlich, dass mit dem Klavierspiel des schwiegerväterlichen Pfarrers doch der Segen Gottes ganz gewiss sei. Na ja, und mit mir als katholischem Theologen noch dazu, könne es fast eine ökumenische Feier werden. Jan und Henrike werden nicht kirchlich heiraten, obwohl sie in einem katholischen und er in einem evangelischen gläubigen Elternhaus aufgewachsen sind. Viele Paare sprechen das Thema kirchliche Hochzeit an, sobald ich ihnen erzähle, dass ich katholischer Theologe bin. Oft beginnen sie sich zu rechtfertigen, warum eine kirchliche Trauung für sie nicht infrage kommt, obwohl sie gläubig seien. In vielen Fällen spielt eine große Distanz zur Kirchengemeinde und damit zur regelmäßigen Mitfeier von Gottesdiensten eine Rolle.

Freude und Lebensbejahung in der Ehe

Bei allem tiefgründigen Hoffen auf eine gemeinsame glückliche Zukunft, aber auch allem Bangen und Befürchten, sehen sie in der ritualisierten Form der kirchlichen Eheschließung keinen "Mehrwert" für sich, obwohl immer wieder betont wird, dass sie sehr wohl an Gott glauben würden. Es gibt natürlich auch Paare, die die Diskussion  um den Umgang der Katholischen Kirche mit wiederverheirateten Geschiedenen ansprechen. Was so kurz vor der Eheschließung eigentlich kein Thema ist. Ganz klar kommt aber in den Vorgesprächen zum Ausdruck: Die Paare sind mit größter Ernsthaftigkeit darum bemüht, an eine gemeinsame Zukunft zu glauben, vielleicht nennen sie es nicht "bis der Tod uns scheidet". Aber auf jeden Fall geht es den meisten um mehr als nur um einen Lebensteilabschnitt. Es geht ihnen bei der Vorbereitung auf die Ehe um etwas Positives, etwas Freudiges und Leidenschaftliches, was Ehe ja auch ist. Der Pastoraltheologe Dieter Emeis hat schon in den 1980er-Jahren der Katholischen Kirche geraten, den Aspekt der Freude und des Lebensbejahenden in Bezug auf die Ehe zu betonen.

//"Die Situation der Ehe in unserer Gesellschaft ist davon geprägt, dass ihr viele Stützen genommen sind und sie darum sehr viel auf ihre innere Lebendigkeit angewiesen ist. Zugleich wirkt sich die Sinnentleerung und Brüchigkeit vieler zwischenmenschlicher Beziehungen dahingehend aus, dass viele wenigstens in der Ehe Sinn und Gemeinschaft suchen. Nicht selten wird die Ehe mit der Erwartung überfordert, in ihr das finden zu können, was sonst verloren gegangen ist. Diese Situation fordert die Christen heraus, den Lebenssinn und die Lebenskraft ihres Glaubens gerade auch für die Ehe aufzudecken und zu vermitteln.

Andererseits muss zugestanden werden, dass die kirchlichen Bemühungen um diese Aufgabe im Vergleich zu Energien, die an die Diskussion um die Ehemoral als Sexualmoral angewandt wurden, bisher eher gering ausgefallen sind. Vielmehr muss erst neu entdeckt werden, wie der christliche Glaube Hilfe zum Gelingen von Ehe in sich birgt."// (3)

Das entspricht vielen Äußerungen der Kirche heute zur Bedeutung von Ehe und Familie. Papst Franziskus hat in seinem Päpstlichen Schreiben "Amoris Laetitia – Freude am Glauben" wieder die Freude hervorgehoben und die frohe Botschaft von der Familie stark gemacht, statt von Regeln zu sprechen, die einzuhalten sind. Sein Schreiben fordert auf, das "Schwarz-Weiß-Denken" zu überwinden. So sehen sich die Katholiken ermutigt, nicht zuallererst auf Regeln, sondern auf das Evangelium und seine Botschaft zu schauen.

Die "Frohe Botschaft" von der Familie, von der Papst Franziskus spricht, ist ein Begriff von Kardinal Walter Kasper. In seiner Rede vor dem Kardinalskollegium im März 2014 betont er die Kraft und die Schönheit der Ehe, und auch die Unauflöslichkeit der sakramentalen Ehe wird nicht als Gesetz, sondern als frohe Botschaft gedeutet. Das "Evangelium von der Familie" ist keine Last, sondern ein Geschenk des Glaubens, das Licht und Kraft im Leben der Familien entfachen kann. Sakramente, auch das Ehesakrament, sind Sakramente des Glaubens, die den Glauben nicht nur voraussetzen, sondern ihn auch stärken.

Das Wiederverheiraten Geschiedener

Nur in diesem Horizont und nicht mit einer Liste von Geboten und Lehren kann man nach einer Erneuerung und Vertiefung des Glaubens einerseits und nach dem richtigen Umgang mit menschlichem Scheitern andererseits fragen. Auf der Grundlage der biblischen Schöpfungs- und Erlösungsgeschichte zeigt der Kardinal auf, dass der Bund, den die Eheleute schließen, vom Bund Gottes getragen und umschlossen ist, der auch dann Bestand hat, wenn das zerbrechliche Band der Liebe schwächer wird oder sogar stirbt. Kardinal Kasper weiß, dass es Situationen gibt, in denen jeder vernünftige Versuch, eine Ehe zu retten, vergeblich ist. Und er beschreibt die Erkenntnis, dass viele verlassene Partner auf eine neue Beziehung und eine zivile Heirat nicht verzichten können und sie oftmals vielleicht sogar darin nach bitteren Erfahrungen neue Freude spüren mögen.

Auf der Suche nach einer Lösung zwischen dem Verlassen des Weges Jesu und der bindenden Tradition und Glauben der Kirche blickt er auf die barmherzige Treue Gottes, vor der es keine menschliche Situation gibt, die völlig ohne Hoffnung und ohne eine Lösung wäre. Er empfiehlt eine differenzierte Betrachtung, weil es eine allgemeine Lösung für alle Fälle nicht geben kann. Und er kommt zu dem Schluss:

// "Wenn wir wiederverheiratete Geschiedene von den Sakramenten ausschließen, die bereit sind, sie zu empfangen, und sie auf den Heilsweg außerhalb der Sakramente schicken, stellen wir dann nicht die sakramentale Grundstruktur der Kirche zur Diskussion? Wozu dienen dann die Kirche und ihre Sakramente? Zahlen wir mit dieser Antwort nicht einen zu hohen Preis?

Die Frage, vor der wir stehen, lautet: Ist dieser Weg jenseits von Rigorismus und Laxismus, der Weg der Umkehr, der in das Sakrament der Barmherzigkeit, das Sakrament der Buße, einmündet, auch der Weg, den wir in unserer Frage gehen können? Sicher nicht in jedem Fall. Aber wenn ein wiederverheirateter Geschiedener das Scheitern seiner ersten Ehe bereut, wenn er die Verpflichtungen aus der ersten Ehe geklärt hat, wenn es definitiv ausgeschlossen ist, dass er zurückkehrt, wenn er sich nicht ohne weitere Schuld aus den Verpflichtungen gegenüber der neuen, zivil geschlossenen Ehe lösen kann, wenn er sich jedoch bemüht, die zweite Ehe so gut wie irgend möglich aus dem Glauben zu leben und die eigenen Kinder im Glauben zu erziehen,  wenn er den Wunsch nach den Sakramenten als Kraftquell in seiner Situation hat, dürfen oder können wir ihm dann, nach einer Zeit der Neuorientierung das Sakrament der Buße und dann der Kommunion verweigern?"// (4)

Die frohe Botschaft im Vordergrund

Loriot lässt seinen satirisch-humorvollen Dialog vom Frühstücksei mit dem festen Vorsatz des Ehemannes enden, seine Frau umbringen zu wollen. Ehe ist also eine ernste  Angelegenheit. Die Ernsthaftigkeit entzündet sich nach der Beschreibung des Satirikers aber meistens an den kleinen Dingen des alltäglichen Lebens. Die Frage nach dem Zustand des Frühstückseis wird zur todernsten Auseinandersetzung. Diese Karrikatur übertreibt bewusst, zeigt aber die Herausforderung des alltäglichen Zusammenlebens von Paaren. Ich schließe mich selbst ein, wenn ich behaupte, dass viele Paare diese Gesprächssituation mit zigfachen eigenen Erlebnissen bestätigen können. Alle Brautpaare, denen ich als Standesbeamter in der Vorbereitung auf die Eheschließung begegne, nehmen ernst, was sie da gemeinsam vorhaben. Und sie versuchen sich auch ernsthaft zu fragen, auf welches Fundament sie ihre Ehe bauen wollen.

Für viele von ihnen sind es die Werte, die ihnen in ihrer eigenen Familie vermittelt worden sind. Dazu gehört nicht selten auch der gelebte Glaube der Eltern, Großeltern oder auch der Glaube von Freunden. Bei den Hochzeitsfeiern steht die Freude am Leben und an der Liebe zweier Menschen im Mittelpunkt. Oft lasse ich in meiner Ansprache als Standesbeamter die geistliche Dimension dieses Ereignisses hörbar erkennen und nicht selten bedanken sich Brautpaare und Angehörige dafür. Mir fällt dieses Bekenntnis leichter, weil auch die Katholische Kirche bei aller Ernsthaftigkeit gegenüber der Ehe als Sakrament die Frohe Botschaft von Ehe und Familie wieder in Vordergrund ihres Nachdenkens, ihres Redens und Handelns stellt.

Quellennachweis:

 (1) Loriot:  "Das Frühstücksei", aus "Herren im Bad und sechs andere dramatische Geschichten", S. 53-59 © Diogenes Verlag AG, Zürich, ISBN-10: 3257021054, ISBN-13: 9783257021059

(2) Aus: Khalili Gibran, Der Prophet, Patmos Verlag und Co KG, Düsseldorf 2001, S. 10, Zeile 1- 6,  ISBN-10: 3530268027, ISBN-13: 978-3530268027

(3) Aus: Dieter Emeis, Des Lebens Ruf heißt Liebe, Verlag Herder, Freiburg im Breisgau, 1980  und 1988, ISBN 3-451-08756-1´, Seite 7, Zeile 1-21

(4) Aus: Walter Kardinal Kasper, Das Evangelium von der Familie: Die Rede vor dem Konsistorium, Verlag Herder, Freiburg im Breisgau, 2014, ISBN-10: 978-3-451-80195-2, ISBN-13: 978-3-451-31245-8 S.  61, / 24-27, bis S. 62, Z. 7; S. 64, Z 18-42

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