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Samstag, 23.06.2018
 
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Lange Nacht

Sendung vom 16.06.2018

Eine Lange Nacht über IsraelVon Utopia nach Arabien

Das Bild zeigt Menschen auf dem Rabin-Platz in Tel Aviv. Sie schauen ein Feuerwerk an, einer trägt einen Hut in den Farben der Israelflagge. (AP)

Was ist aus dem Elan der Menschen geworden, die vor über 70 Jahren in den unbekannten Orient aufgebrochen sind, nach Israel? Lyrische Siedler und junge Schriftsteller beschreiben zärtlich, ketzerisch und selbstkritisch die Wirklichkeit im Land.

Sendung vom 09.06.2018
Peter Rühmkorf (1929-2008) (picture alliance/dpa/Foto: Maurizio Gambarini)

Lyriker Peter-RühmkorfGedichte, die man hören muss

"Ich schwebe graziös in Lebensgefahr grad zwischen Freund Hein und Freund Heine", schrieb Peter Rühmkorf in einem Gedicht. Das vom Absturz gefährdete Herumturnen auf einem Hochseil kann man durchaus als Lebensbild des Dichters nehmen – auch aus Anlass seines zehnten Todestages.

Sendung vom 02.06.2018
Der Schriftsteller und Dramatiker Ödön von Horvath mit Hut. (picture-alliance / dpa)

Eine Lange Nacht über Ödön von HorváthSonnenuntergang im Wienerwald

"Geschichten aus dem Wienerwald" ist wohl das bekannteste Theaterstück des österreichisch-ungarischen Schriftstellers Ödön von Horváth: Der Dramaturg thematisierte immer wieder die Welt der kleinen Leute – und wurde durch seine Arbeit zur unerwünschten Person in der NS-Diktatur.

Sendung vom 26.05.2018
Der französische Schriftsteller und Philosoph Francois Marie Arouet Voltaire (1694 - 1778) auf einer zeitgenössischen Darstellung (picture-alliance / dpa)

Eine Lange Nacht über das Leben VoltairesHöfling und Revolutionär

Kein Autor verkörpert die Aufbruchsstimmung des 18. Jahrhunderts stärker als Voltaire. "Verbrennt eure Gesetze und macht deren neue! Woher die neuen nehmen? Aus der Vernunft!" So formulierte er den Schlachtruf eines neuen, freieren Denkens – im Geist der Aufklärung, der Toleranz und des humanitären Fortschritts.

Sendung vom 19.05.2018
Regen fällt aus einem Regenschirm auf einen Spaziergänger und der Himmel ist blau (imago stock&people)

Fröhliche PessimistenDa gibt es nichts zu lachen

Fröhliche Pessimisten nehmen an, dass alles schief gehen wird. Danach lassen sie sich dann aber gerne positiv überraschen. So entsteht eine Weltsicht, in der sich Schwere und Leichtigkeit, Sinnlosigkeitsgefühle und Humor verbinden.

Sendung vom 12.05.2018Sendung vom 05.05.2018Sendung vom 28.04.2018Sendung vom 21.04.2018Sendung vom 14.04.2018Sendung vom 07.04.2018
Erich Mühsam ist auf einem Plakat zu sehen. (imago/Rolf Zöllner)

Eine "Lange Nacht" über Erich MühsamLiebe und Anarchie

Er saß zwischen allen Stühlen - fast sein ganzes Leben lang. Den ernsthaften Anarchisten war Erich Mühsam zu sehr Bohème: Der Schriftsteller dichtete zu unpolitisch, trank zu viel und vergnügte sich zu sehr, so damalige Vorwürfe.

Sendung vom 31.03.2018
Mit dem obligatorischen Cowboy-Hut auf dem Kopf und den Händen in den Hosentaschen: Larry Hagman als Fiesling J. R. Ewing in der US-amerikanischen Fernsehserie "Dallas". (dpa)

Die Lange Nacht über die Fernsehserie "Dallas"Bohnenstroh im Cowboyhut

J. R., Bobby, Sue Ellen: Das sind einige der vertrauten Charaktere der US-Erfolgsserie "Dallas". Obwohl die Serie vor allem das Triviale in den Vordergrund stellte, setzte sie in vielen Bereichen Standards. Vor 40 Jahren, am 2. April 1978, wurde "Dallas" zum ersten Mal im US-Fernsehen ausgestrahlt.

Sendung vom 24.03.2018Sendung vom 18.03.2018Sendung vom 17.03.2018Sendung vom 10.03.2018Sendung vom 03.03.2018Sendung vom 24.02.2018
Eine Außenaufnahme einer Bucht mir türkisem Wasser auf der spanischen Insel Mallorca. Strandliegen stehen nahe des Wassers. (imago / Westend61)

Eine Lange Nacht über MallorcaGesichter einer Insel

"Wenn du das Paradies ertragen kannst, komm nach Mallorca", schrieb einst die amerikanische Schriftstellerin Gertrude Stein an einen Freund. Millionen sind seitdem jedes Jahr gekommen - vor allem Deutsche. Doch die Insel hat mehr zu bieten als Pauschaltourismus.

Sendung vom 10.02.2018Sendung vom 03.02.2018
Evangelische Kirche nach deutscher Bauart in Qingdao in China  (imago / imagebroker)

Lange Nacht der China-DeutschenKaufleute, Missionare, Soldaten

Wir kaufen Waren made in China, gehen chinesisch essen oder reisen nach China. Doch die wenigsten wissen, dass sich schon seit der Mitte des 19. Jahrhunderts Deutsche nach China aufmachten - von Kaufleuten, Kolonialherren und Kennern der chinesischen Kultur bis hin zu Nazis und jüdischen Flüchtlingen.

Sendung vom 27.01.2018Sendung vom 20.01.2018
Die Schriftstellerin Zoe Wicomb (Sophie Bassouls/imago/Leemage )

Eine Lange Nacht über neue Literatur in AfrikaSturmtanz

Schriftstellerinnen und Autoren aus Afrika erzählen Geschichten voller Spannung und Witz aus ungewöhnlichen Perspektiven. Sie sind neue, starke Stimmen auf der Bühne der Weltliteratur mit Erzählungen aus Soweto, von der Atlantikinsel Niodior und aus Kliprand in der Kapprovinz.

Sendung vom 13.01.2018
Moss Hart und Cole Porter (imago/United Archives International)

Eine Lange Nacht über Cole Porter"I get a kick out of you"

Cole Porters Lieder sind Kürzestgeschichten über die Liebe – über Hoffnung und Begehren, Sehnsucht und Verzicht. Viele seiner Songs sind Weltklassiker geworden – in Interpretationen von Ella Fitzgerald oder Hildegard Knef, in Arrangements von Louis Armstrong oder Charlie Parker.

Sendung vom 06.01.2018Sendung vom 30.12.2017
Der Autor Jurek Becker auf einer undatierten Aufnahme. (imago stock&people)

Schriftsteller Jurek BeckerFröhlich wie selten

Weltbekannt wurde er mit seinem Roman "Jakob der Lügner", aber in Deutschland auch als Drehbuchautor für die Fernsehserie "Liebling Kreuzberg": Jurek Becker erlebte als Jude den Holocaust und die Repressalien der DDR – das bewegte Leben eines kritischen Schriftstellers.

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Nächste Sendung

30.06.2018, 00:05 Uhr Lange Nacht
Flamenco, Sackpfeifen und teuflische Dämonen
Eine Lange Nacht der spanischen Musik
Von Stefan Wimmer
Regie: Margot Litten
Spanische Musik - da denken viele unwillkürlich an Flamenco, ekstatisch geschleuderte Röcke oder Schreie maurischer Klage. Dies wird der Wahrheit nur zum Teil gerecht. In den wilden Bergen des spanischen Nordens herrscht eine ganz andere Musikkultur, die in Deutschland nahezu unbekannt ist: Im Baskenland lieben die trutzig-kämpferischen Bewohner so ausgefallene Instrumente wie die Txistu (eine Piccoloflöte), die Alboka (eine Hornpfeife) und die Txalaparta (ein Schlaginstrument), die wundervolle Töne erzeugen und eine jahrhundertealte Geschichte haben. Die Dorffeste sind geprägt von sexuellen Riten und Aufmüpfigkeit, und gefeiert wird, wo man nur kann. Auch in der Provinz Asturien geht es deftig zur Sache: Dort huldigt man den Sackpfeifen, Drehleiern und Harfen - und intoniert Liebeslieder von Schäferstündchen und untreuen Ehefrauen. Auch historisch ist die Musik in Asturien hochinteressant, denn hier nahm die Reconquista ihren Ausgang, in den asturischen Berghöhlen verschanzten sich nach der maurischen Eroberung die letzten widerständigen christlichen Adeligen. In die Geschichte ging der Satz des muslimischen Heerführers ein, der die Belagerung mit den Worten abbrach: „Lasst diese Hunde in den Höhlen verrotten, sie können uns nicht mehr schaden.“ Ein verhängnisvoller Irrtum - genau aus diesen Berghöhlen ging die christliche Rückeroberung hervor. Das Spannungsfeld zwischen Orient und Abendland ist auch im andalusischen Flamenco zu sehen: Ein Besuch bei den ‚peñas flamencas‘, den Flamenco-Stammtischen in Sanlúcar (Cádiz), zeigt, wie kontrovers Flamenco von seinen Fans diskutiert wird. Eine ‚Lange Nacht‘ über die etwas andere spanische Musik.

Informationen zur Sendung

Die "Lange Nacht" ist aus urheberrechtlichen Gründen nur punktuell als Audio-on-demand abrufbar. Wir empfehlen zur Aufzeichnung den Dradio-Recorder.

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