Seit 08:50 Uhr Buchkritik
 

Montag, 22.01.2018

Lange Nacht

Sendung vom 20.01.2018

Eine Lange Nacht über neue Literatur in AfrikaSturmtanz

Die Schriftstellerin Zoe Wicomb (Sophie Bassouls/imago/Leemage )

Schriftstellerinnen und Autoren aus Afrika erzählen Geschichten voller Spannung und Witz aus ungewöhnlichen Perspektiven. Sie sind neue, starke Stimmen auf der Bühne der Weltliteratur mit Erzählungen aus Soweto, von der Atlantikinsel Niodior und aus Kliprand in der Kapprovinz.

Sendung vom 13.01.2018
Moss Hart und Cole Porter (imago/United Archives International)

Eine Lange Nacht über Cole Porter"I get a kick out of you"

Cole Porters Lieder sind Kürzestgeschichten über die Liebe – über Hoffnung und Begehren, Sehnsucht und Verzicht. Viele seiner Songs sind Weltklassiker geworden – in Interpretationen von Ella Fitzgerald oder Hildegard Knef, in Arrangements von Louis Armstrong oder Charlie Parker.

Sendung vom 06.01.2018Sendung vom 30.12.2017
Der Autor Jurek Becker auf einer undatierten Aufnahme. (imago stock&people)

Schriftsteller Jurek BeckerFröhlich wie selten

Weltbekannt wurde er mit seinem Roman "Jakob der Lügner", aber in Deutschland auch als Drehbuchautor für die Fernsehserie "Liebling Kreuzberg": Jurek Becker erlebte als Jude den Holocaust und die Repressalien der DDR – das bewegte Leben eines kritischen Schriftstellers.

Sendung vom 23.12.2017
Schriftzug "Liebe" in einer Hofanlage (deutschlandradio.de / Daniela Kurz)

Eine Lange Nacht der "fernen Geliebten"Traumhaft schön

Die ferne Geliebte hat viele Gesichter. Sie ist traumhaft schön, aber nur ein Traum. Sie ist Wunsch- und Trugbild, manchmal auch aus Fleisch und Blut. Aus wirklichen Geliebten werden ferne Geliebte, aus Gründen, die so vielschichtig sind wie das Leben.

Sendung vom 16.12.2017Sendung vom 09.12.2017Sendung vom 02.12.2017Sendung vom 25.11.2017Sendung vom 18.11.2017
Preis des Komforts? Der Transport der Güter von A nach B belastet unsere Umwelt in erheblichem Maße. (imago/7aktuell)

Eine Lange Nacht auf der StraßeFernfahrerblues

Fernfahrer. Als Bremser auf Autobahnen und Verursacher von schweren Unfällen stehen sie ständig im Kreuzfeuer der Kritik. Es scheint das Schicksal der Fahrer und ihrer Maschinen zu sein, dass jeder sie braucht, aber niemand sie will.

Sendung vom 11.11.2017
Eine Ensembleszene aus Richard Wagners "Ring des Nibelungen" in der Inszenierung von Götz Friedrich aus dem Jahr 1984 an der Deutschen Oper Berlin, aufgenommen bei der Wiederaufnahme im Juni 2001 (imago / DRAMA-Berlin.de)

Lange Nacht über Götz FriedrichEwig hoffend - ewig liebend

Er wollte bei Bertolt Brecht im Schauspiel hospitieren, kam aber zu dem Erneuerer des Musiktheaters, Walter Felsenstein, an die Komische Oper in Ostberlin. Der 1930 in Naumburg an der Saale geborene Götz Friedrich war einer der leidenschaftlichsten Musiktheaterregisseure.

Sendung vom 04.11.2017
Beginn der Russischen Revolution im Oktober 1917: Wladimir Iljitsch Lenin wendet sich auf dem Roten Platz in Moskau zu den Menschen. (imago / United Archives International)

Lange Nacht der russischen RevolutionenVereint im Leiden und Aufbegehren

Das Russland von Zar Nikolaus II. war einer der despotischsten Staaten des beginnenden 20. Jahrhunderts. Eine erste Revolution 1905 scheiterte - vielleicht hätte sie eine langfristige demokratische Entwicklung ermöglicht. Eine Lange Nacht über revolutionäre Umbrüche in Russland zu Beginn des 20. Jahrhunderts

Sendung vom 28.10.2017Sendung vom 21.10.2017Sendung vom 14.10.2017
Porträt von Thelonious Monk im Minton's Playhouse, New York, aufgenommen im Septtember 1947. (imago stock&people/William P. Gottlieb)

Eine Lange Nacht über Thelonious MonkRound Midnight

Für den Jazzmusiker Thelonious Monk gab es keine Routine. Jedes Konzert und jede Studioaufnahme waren Reisen ins Unbekannte. Seinem exzentrischen Verhalten und den vielen Geschichten, die über ihn kursierten, verdankte der Pianist den Ehrentitel "Hohepriester des Bop".

Sendung vom 07.10.2017Sendung vom 30.09.2017Sendung vom 23.09.2017
Gitarre lehnt gegen eine rote Wand (imago / Westend61)

25th Koblenz International Guitar FestivalDie leise Stimme der Schönheit

Einmal im Jahr trifft sich die Weltelite der Konzertgitarristen zum Koblenz International Guitar Festival & Academy am Rhein. Sie alle verbindet die Hingabe zu einem schwer zu spielenden Instrument, das all jene betört, die sich darauf einlassen - mysteriös, manchmal prätentiös, vielstimmig und wohlklingend.

Sendung vom 16.09.2017Sendung vom 09.09.2017
Klaus Staeck steht am 07.08.2014 vor der Neuen Nationalgalerie in Berlin neben einer Litfaßsäule mit seinen Plakaten. Auf einer Pressekonferenz wurde das Projekt von Klaus Staeck "Die Kunst findet nicht im Saale statt" vorgestellt. Es wird für einen Zeitraum von drei Wochen eine Auswahl von 10 Motiven seiner politischen Plakate seit den 1970er-Jahren bis heute auf über 300 Litfaßsäulen in der ganzen Stadt verteilt.  (dpa / picture alliance / Wolfgang Kumm)

Eine Lange Nacht mit dem Künstler Klaus StaeckNichts ist erledigt

Er begann seine künstlerische Laufbahn mit Holzschnitten. Doch bekannt, geliebt und gehasst wurde der Künstler Klaus Staeck für seine feinsinnigen und zumeist ironisch-polemischen Plakate und Poster - von den vielen Prozessen gegen ihn hat er bis heute keinen verloren.

Sendung vom 02.09.2017Sendung vom 26.08.2017
Der deutsche Bundeskanzler und Ehrenhäuptling Dr. Konrad Adenauer raucht am 16.6.1956 eine Friedenspfeife. Am letzten Tag seiner USA-Reise wurde Bundeskanzler Adenauer eine besondere Ehre zuteil: Er wurde zum Ehrenhäuptling der "Vereinigten Stämme der amerikanischen Indianer" ernannt. (dpa - Bildarchiv)

Eine Lange Nacht der BlutsbrüderschaftDie Söhne der Großen Bärin

Unzählige Deutsche reisten in das Land der indianischen Völker, sei es in der Fantasie auf den Spuren der Schriftsteller Karl May, sei es ins real existierende Amerika als Auswanderer, Forscher, Künstler oder Draufgänger. Deutsche und Indianer - das ist eine nur auf den ersten Blick ungewöhnliche Liaison.

Sendung vom 19.08.2017
(picture alliance / ZB)

Eine Lange Nacht über Reisen nach ItalienLandschaft mit Ruine

Seit der Antike reisen die Menschen, um Wissen und Bildung zu erwerben. Italien ist schon lange ein beliebtes Reise- und Sehnsuchtsland. In den Italienreisen spiegelt sich über die Jahrhunderte der Paradigmenwechsel in Politik, Philosophie und Kunst.

Sendung vom 12.08.2017Sendung vom 05.08.2017
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27.01.2018, 00:05 Uhr Lange Nacht
"Ich folge den Ablagerungen der Geschichte in mir"
Eine Lange Nacht über den israelischen Filmemacher Amos Gitai
Von Heike Brunkhorst und Roman Herzog
Regie: Claudia Mützelfeldt
Amos Gitai - Filmemacher des jüdischen Israel in all seinen Widersprüchen und Konflikten. Er ist unbequem und herausfordernd - und überaus produktiv: In 40 Jahren sind über 60 Dokumentar- und Spielfilme entstanden. Vom Staat zensiert, geht Amos Gitai ins Exil und kehrt zurück nach der Wahl Yitzhak Rabins zum Ministerpräsidenten 1992. Heute in beiden Welten lebend, eckt er mit seinen Filmen immer wieder an, hinterfragt die Gewaltgeschichte seines Landes, die Diskriminierung der Palästinenser und politische Mythen - der Linken wie der Rechten, der Israelis und der Palästinenser. Impulsgeber ist dabei seine Familiengeschichte - Mutter Sabra, Vater Ashkenasi - und die Bibel. Kein anderer israelischer Filmemacher bringt so stark religiöse Texte ins Spiel. Sein Kino ist der Versuch, in einer Architektur des Realen zusammenzufügen, was auseinanderzufallen droht, im nomadischen Dasein Identitäten zu schaffen inmitten vollständiger Orientierungslosigkeit. Gitai versucht, Erinnerungen zu bewahren im Augenblick ihrer allgegenwärtigen Zerstörung und Anhaltspunkte zu verorten angesichts der Auflösung aller Koordinaten - eine Chronik des Verschwindens, zugleich Utopie einer anderen Realität.

Informationen zur Sendung

Die "Lange Nacht" ist aus urheberrechtlichen Gründen nur punktuell als Audio-on-demand abrufbar. Wir empfehlen zur Aufzeichnung den Dradio-Recorder.

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