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Samstag, 16.12.2017

Lange Nacht

Sendung vom 16.12.2017Sendung vom 09.12.2017Sendung vom 02.12.2017Sendung vom 25.11.2017Sendung vom 18.11.2017
Preis des Komforts? Der Transport der Güter von A nach B belastet unsere Umwelt in erheblichem Maße. (imago/7aktuell)

Eine Lange Nacht auf der StraßeFernfahrerblues

Fernfahrer. Als Bremser auf Autobahnen und Verursacher von schweren Unfällen stehen sie ständig im Kreuzfeuer der Kritik. Es scheint das Schicksal der Fahrer und ihrer Maschinen zu sein, dass jeder sie braucht, aber niemand sie will.

Sendung vom 11.11.2017
Eine Ensembleszene aus Richard Wagners "Ring des Nibelungen" in der Inszenierung von Götz Friedrich aus dem Jahr 1984 an der Deutschen Oper Berlin, aufgenommen bei der Wiederaufnahme im Juni 2001 (imago / DRAMA-Berlin.de)

Lange Nacht über Götz FriedrichEwig hoffend - ewig liebend

Er wollte bei Bertolt Brecht im Schauspiel hospitieren, kam aber zu dem Erneuerer des Musiktheaters, Walter Felsenstein, an die Komische Oper in Ostberlin. Der 1930 in Naumburg an der Saale geborene Götz Friedrich war einer der leidenschaftlichsten Musiktheaterregisseure.

Sendung vom 04.11.2017
Beginn der Russischen Revolution im Oktober 1917: Wladimir Iljitsch Lenin wendet sich auf dem Roten Platz in Moskau zu den Menschen. (imago / United Archives International)

Lange Nacht der russischen RevolutionenVereint im Leiden und Aufbegehren

Das Russland von Zar Nikolaus II. war einer der despotischsten Staaten des beginnenden 20. Jahrhunderts. Eine erste Revolution 1905 scheiterte - vielleicht hätte sie eine langfristige demokratische Entwicklung ermöglicht. Eine Lange Nacht über revolutionäre Umbrüche in Russland zu Beginn des 20. Jahrhunderts

Sendung vom 28.10.2017Sendung vom 21.10.2017Sendung vom 14.10.2017
Porträt von Thelonious Monk im Minton's Playhouse, New York, aufgenommen im Septtember 1947. (imago stock&people/William P. Gottlieb)

Eine Lange Nacht über Thelonious MonkRound Midnight

Für den Jazzmusiker Thelonious Monk gab es keine Routine. Jedes Konzert und jede Studioaufnahme waren Reisen ins Unbekannte. Seinem exzentrischen Verhalten und den vielen Geschichten, die über ihn kursierten, verdankte der Pianist den Ehrentitel "Hohepriester des Bop".

Sendung vom 07.10.2017Sendung vom 30.09.2017Sendung vom 23.09.2017
Gitarre lehnt gegen eine rote Wand (imago / Westend61)

25th Koblenz International Guitar FestivalDie leise Stimme der Schönheit

Einmal im Jahr trifft sich die Weltelite der Konzertgitarristen zum Koblenz International Guitar Festival & Academy am Rhein. Sie alle verbindet die Hingabe zu einem schwer zu spielenden Instrument, das all jene betört, die sich darauf einlassen - mysteriös, manchmal prätentiös, vielstimmig und wohlklingend.

Sendung vom 16.09.2017Sendung vom 09.09.2017
Klaus Staeck steht am 07.08.2014 vor der Neuen Nationalgalerie in Berlin neben einer Litfaßsäule mit seinen Plakaten. Auf einer Pressekonferenz wurde das Projekt von Klaus Staeck "Die Kunst findet nicht im Saale statt" vorgestellt. Es wird für einen Zeitraum von drei Wochen eine Auswahl von 10 Motiven seiner politischen Plakate seit den 1970er-Jahren bis heute auf über 300 Litfaßsäulen in der ganzen Stadt verteilt.  (dpa / picture alliance / Wolfgang Kumm)

Eine Lange Nacht mit dem Künstler Klaus StaeckNichts ist erledigt

Er begann seine künstlerische Laufbahn mit Holzschnitten. Doch bekannt, geliebt und gehasst wurde der Künstler Klaus Staeck für seine feinsinnigen und zumeist ironisch-polemischen Plakate und Poster - von den vielen Prozessen gegen ihn hat er bis heute keinen verloren.

Sendung vom 02.09.2017Sendung vom 26.08.2017
Der deutsche Bundeskanzler und Ehrenhäuptling Dr. Konrad Adenauer raucht am 16.6.1956 eine Friedenspfeife. Am letzten Tag seiner USA-Reise wurde Bundeskanzler Adenauer eine besondere Ehre zuteil: Er wurde zum Ehrenhäuptling der "Vereinigten Stämme der amerikanischen Indianer" ernannt. (dpa - Bildarchiv)

Eine Lange Nacht der BlutsbrüderschaftDie Söhne der Großen Bärin

Unzählige Deutsche reisten in das Land der indianischen Völker, sei es in der Fantasie auf den Spuren der Schriftsteller Karl May, sei es ins real existierende Amerika als Auswanderer, Forscher, Künstler oder Draufgänger. Deutsche und Indianer - das ist eine nur auf den ersten Blick ungewöhnliche Liaison.

Sendung vom 19.08.2017
(picture alliance / ZB)

Eine Lange Nacht über Reisen nach ItalienLandschaft mit Ruine

Seit der Antike reisen die Menschen, um Wissen und Bildung zu erwerben. Italien ist schon lange ein beliebtes Reise- und Sehnsuchtsland. In den Italienreisen spiegelt sich über die Jahrhunderte der Paradigmenwechsel in Politik, Philosophie und Kunst.

Sendung vom 12.08.2017Sendung vom 05.08.2017Sendung vom 29.07.2017
A telegraph message from a ship called Olympic reports that it has received word from the Titanic that it has struck an iceberg. The message is one of several similar messages from ships in the vicinity of the Titanic detailing the events leading up to it's sinking which were on display 13 February at Christie's East in New York City and will be auctioned as part of a Maritime auction on 17 February. dpa | (AFP_epa)

Eine Lange Nacht über TelegrammeJedes Wort zählt

Vor Mail, WhatsApp und Twitter war das Telegramm. Es war lange Zeit die schnellste Art, weltweit zu kommunizieren. In knappen Zeilen wurde Weltgeschichte wie auch Privates übermittelt - der Kriegsausbruch, die Ankunft am Bahnhof, die Liebe.

Sendung vom 22.07.2017Sendung vom 15.07.2017
Walter Benjamin (dpa / picture alliance / Heinzelmann)

Eine Lange Nacht über Walter Benjamin"Glückloser Engel"

Um Aufschluss über die Gegenwart zu erhalten, soll Vergessenes erinnert und Vergangenes rekonstruiert werden. Entscheidend dabei werden Sprache und Bilder. Walter Benjamin ist ein Sprachmagier, der die Kunst beherrscht, seine Leser zu verführen - eine ganze Nacht lang.

Sendung vom 08.07.2017Sendung vom 01.07.2017
Unzählige Autos fahren bei Nacht auf einer Autobahn und erzeugen rote und gelbe Lichtspuren.  (imago/McPHOTO)

Eine Lange Nacht über den Highway 61In den tiefen Süden

Der Highway 61 in den USA ist ein Mythos, ähnlich der Route 66. Er folgt weitgehend dem Verlauf des Mississippi und verbindet den industriellen Norden mit dem tiefen, ländlich geprägten Süden, das weiße mit dem schwarzen Amerika.

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23.12.2017, 00:05 Uhr Lange Nacht
Traumhaft schön
Eine Lange Nacht der „fernen Geliebten“
Von Egbert Hiller
Regie: Burkhard Reinartz
Die ferne Geliebte hat viele Gesichter. Sie ist traumhaft schön, aber nur ein Traum. Sie ist Wunsch- und Trugbild, manchmal auch aus Fleisch und Blut. Aus wirklichen Geliebten werden ferne Geliebte, aus Gründen, die so vielschichtig sind wie das Leben. Die ‚Lange Nacht‘ der fernen Geliebten begibt sich auf die Suche nach ihr und ihren Geheimnissen. Finden oder gar festhalten können wir sie nicht, aber ihre Spuren verfolgen - durch Zeiten und Räume, quer durch die Kulturgeschichte. Weit entrückt, in der Sphäre des Mythos wollte Orpheus das Unmögliche wirklich machen und seine Geliebte aus dem Totenreich zurückholen. Die Metamorphosen des Ovid und Claudio Monteverdis Oper ‚Orfeo‘ erzählen uns die herzergreifende Geschichte, wie dies am Ende doch misslingt. Besonders fruchtbar im Hinblick auf die ferne Geliebte ist das Zeitalter der Romantik. Hier wurde sie zur Projektionsfläche verborgener Ängste und Hoffnungen. In Franz Schuberts ‚Winterreise‘ spiegelt sich dieses Moment auf höchst kunstvolle Weise wider. Aber auch im mittelalterlichen Minnesang, in moderner Literatur und im Film, etwa in Wolfgang Herrndorfs Roman ‚Tschick‘ , in Haruki Murakamis ‚Gefährlicher Geliebter‘ und Clint Eastwods Film ‚Die Brücken am Fluss‘ , war die ferne Geliebte präsent. In diesen und vielen weiteren Beispielen, von der Antike bis zur Gegenwart, taucht sie in der ‚Langen Nacht‘ der fernen Geliebten auf und entschwindet wieder. Immer steht am Ende die bittere wie inspirierende Erkenntnis: „Nun ist wahr, dass sie für immer geht."

Informationen zur Sendung

Die "Lange Nacht" ist aus urheberrechtlichen Gründen nur punktuell als Audio-on-demand abrufbar. Wir empfehlen zur Aufzeichnung den Dradio-Recorder.

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Fazit

Liu Xias verzweifelter Brief"Ich liege da wie eine Leiche"
Eine Demonstrantin in China hält ein Bild von Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo und seiner Frau Lia Xia hoch (Archivbild aus dem Jahr 2010). (dpa / EPA)

Der Schriftstellerin Liu Xia, Witwe des verstorbenen chinesischen Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo, geht es in ihrem Hausarrest offenbar sehr schlecht. Der im Berliner Exil lebende Autor Liao Yiwu hat ein Foto ihres Briefs an Herta Müller auf Facebook gepostet.Mehr

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