Seit 05:05 Uhr Studio 9

Dienstag, 22.05.2018
 
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Lange Nacht

Sendung vom 19.05.2018

Fröhliche PessimistenDa gibt es nichts zu lachen

Regen fällt aus einem Regenschirm auf einen Spaziergänger und der Himmel ist blau (imago stock&people)

Fröhliche Pessimisten nehmen an, dass alles schief gehen wird. Danach lassen sie sich dann aber gerne positiv überraschen. So entsteht eine Weltsicht, in der sich Schwere und Leichtigkeit, Sinnlosigkeitsgefühle und Humor verbinden.

Sendung vom 12.05.2018Sendung vom 05.05.2018Sendung vom 28.04.2018Sendung vom 21.04.2018Sendung vom 14.04.2018Sendung vom 07.04.2018
Erich Mühsam ist auf einem Plakat zu sehen. (imago/Rolf Zöllner)

Eine "Lange Nacht" über Erich MühsamLiebe und Anarchie

Er saß zwischen allen Stühlen - fast sein ganzes Leben lang. Den ernsthaften Anarchisten war Erich Mühsam zu sehr Bohème: Der Schriftsteller dichtete zu unpolitisch, trank zu viel und vergnügte sich zu sehr, so damalige Vorwürfe.

Sendung vom 31.03.2018
Mit dem obligatorischen Cowboy-Hut auf dem Kopf und den Händen in den Hosentaschen: Larry Hagman als Fiesling J. R. Ewing in der US-amerikanischen Fernsehserie "Dallas". (dpa)

Die Lange Nacht über die Fernsehserie "Dallas"Bohnenstroh im Cowboyhut

J. R., Bobby, Sue Ellen: Das sind einige der vertrauten Charaktere der US-Erfolgsserie "Dallas". Obwohl die Serie vor allem das Triviale in den Vordergrund stellte, setzte sie in vielen Bereichen Standards. Vor 40 Jahren, am 2. April 1978, wurde "Dallas" zum ersten Mal im US-Fernsehen ausgestrahlt.

Sendung vom 24.03.2018Sendung vom 18.03.2018Sendung vom 17.03.2018Sendung vom 10.03.2018Sendung vom 03.03.2018Sendung vom 24.02.2018
Eine Außenaufnahme einer Bucht mir türkisem Wasser auf der spanischen Insel Mallorca. Strandliegen stehen nahe des Wassers. (imago / Westend61)

Eine Lange Nacht über MallorcaGesichter einer Insel

"Wenn du das Paradies ertragen kannst, komm nach Mallorca", schrieb einst die amerikanische Schriftstellerin Gertrude Stein an einen Freund. Millionen sind seitdem jedes Jahr gekommen - vor allem Deutsche. Doch die Insel hat mehr zu bieten als Pauschaltourismus.

Sendung vom 10.02.2018Sendung vom 03.02.2018
Evangelische Kirche nach deutscher Bauart in Qingdao in China  (imago / imagebroker)

Lange Nacht der China-DeutschenKaufleute, Missionare, Soldaten

Wir kaufen Waren made in China, gehen chinesisch essen oder reisen nach China. Doch die wenigsten wissen, dass sich schon seit der Mitte des 19. Jahrhunderts Deutsche nach China aufmachten - von Kaufleuten, Kolonialherren und Kennern der chinesischen Kultur bis hin zu Nazis und jüdischen Flüchtlingen.

Sendung vom 27.01.2018Sendung vom 20.01.2018
Die Schriftstellerin Zoe Wicomb (Sophie Bassouls/imago/Leemage )

Eine Lange Nacht über neue Literatur in AfrikaSturmtanz

Schriftstellerinnen und Autoren aus Afrika erzählen Geschichten voller Spannung und Witz aus ungewöhnlichen Perspektiven. Sie sind neue, starke Stimmen auf der Bühne der Weltliteratur mit Erzählungen aus Soweto, von der Atlantikinsel Niodior und aus Kliprand in der Kapprovinz.

Sendung vom 13.01.2018
Moss Hart und Cole Porter (imago/United Archives International)

Eine Lange Nacht über Cole Porter"I get a kick out of you"

Cole Porters Lieder sind Kürzestgeschichten über die Liebe – über Hoffnung und Begehren, Sehnsucht und Verzicht. Viele seiner Songs sind Weltklassiker geworden – in Interpretationen von Ella Fitzgerald oder Hildegard Knef, in Arrangements von Louis Armstrong oder Charlie Parker.

Sendung vom 06.01.2018Sendung vom 30.12.2017
Der Autor Jurek Becker auf einer undatierten Aufnahme. (imago stock&people)

Schriftsteller Jurek BeckerFröhlich wie selten

Weltbekannt wurde er mit seinem Roman "Jakob der Lügner", aber in Deutschland auch als Drehbuchautor für die Fernsehserie "Liebling Kreuzberg": Jurek Becker erlebte als Jude den Holocaust und die Repressalien der DDR – das bewegte Leben eines kritischen Schriftstellers.

Sendung vom 23.12.2017
Schriftzug "Liebe" in einer Hofanlage (deutschlandradio.de / Daniela Kurz)

Eine Lange Nacht der "fernen Geliebten"Traumhaft schön

Die ferne Geliebte hat viele Gesichter. Sie ist traumhaft schön, aber nur ein Traum. Sie ist Wunsch- und Trugbild, manchmal auch aus Fleisch und Blut. Aus wirklichen Geliebten werden ferne Geliebte, aus Gründen, die so vielschichtig sind wie das Leben.

Sendung vom 16.12.2017Sendung vom 09.12.2017Sendung vom 02.12.2017
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Nächste Sendung

26.05.2018, 00:05 Uhr Lange Nacht
Höfling und Revolutionär
Eine Lange Nacht über das Leben Voltaires
Von Kai Lückemeier
Regie: Stefan Hilsbecher
(Wdh. v. 28./29.05.2016)
Kein Autor verkörpert die Aufbruchstimmung des 18. Jahrhunderts stärker als Voltaire. „Verbrennt eure Gesetze und macht deren neue! Woher die neuen nehmen? Aus der Vernunft!“, so formulierte er den Schlachtruf eines neuen, freieren Denkens - im Geist der Aufklärung, der Toleranz und des humanitären Fortschritts. Bis heute bezeichnen die Franzosen die Epoche zwischen Rokoko und Revolution als das Zeitalter Voltaires. Die außergewöhnliche literarische Begabung Voltaires, 1694 als jüngster Sohn eines königlichen Hofrats im Herzen von Paris geboren, macht sich früh bemerkbar. Doch erst als er 1726 nach einem Konflikt mit einem Mitglied des Hochadels ins Londoner Exil gehen musste und mit dem naturwissenschaftlich-kritischen Denken des englischen Empirismus in Berührung kam, entwickelte sich das „enfant terrible“ des literarischen Rokoko zum begeisterten Vertreter der Aufklärung. Seine „Philosophischen Briefe“ von 1734 waren eine schonungslose Abrechnung mit den französischen Verhältnissen. Sein Streben nach Anerkennung trieb ihn an den Hof von Versailles, an dem er mittels hemmungsloser Selbstverleugnung eine glänzende Stellung erlangte - bis er schließlich in Ungnade fiel. Als die Marquise du Châtelet, die große Liebe seines Lebens, 1749 im Kindbett starb, folgte er einem Ruf Friedrichs des Großen an den Potsdamer Hof, doch das preußische Intermezzo endete nach nur drei Jahren ähnlich unrühmlich wie sein Abschied von Versailles. Seine historische Bedeutung beruht jedoch vor allem auf dem Schaffen in den folgenden Jahren, fern des höfischen Lebens. Er vollendete sein philosophisches Hauptwerk und eine Universalgeschichte, die in der Geschichtswissenschaft neue Maßstäbe setzte. Nebenbei engagierte er sich als Anwalt der Entrechteten, was ihm im französischen Volk den Beinamen „Freund der Unglücklichen“ eintrug und dazu führte, dass sich seine späte Rückkehr in seine Heimatstadt Paris zu einem wahren Triumphzug gestaltete. Die Lange Nacht über den Höfling und Revolutionär versucht eine Annäherung an das wechselvolle Leben des Francois Marie Arouet, genannt Voltaire.

Informationen zur Sendung

Die "Lange Nacht" ist aus urheberrechtlichen Gründen nur punktuell als Audio-on-demand abrufbar. Wir empfehlen zur Aufzeichnung den Dradio-Recorder.

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