Seit 18:07 Uhr Wortwechsel
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 18:07 Uhr Wortwechsel
 
 

Fazit / Archiv | Beitrag vom 26.08.2015

KulturpolitikMonika Grütters kritisiert Sparpläne bei den Bühnen

Moderation: Vladimir Balzer

Podcast abonnieren
Kulturstaatsministerin Monika Grütters von der CDU. (dpa / Picture Alliance / Soeren Stache)
Kulturstaatsministerin Monika Grütters: Theater "intensiv in der Gesellschaft vernetzt". (dpa / Picture Alliance / Soeren Stache)

Die kleinen Theaterbühnen seien "Säulen der Kulturnation Deutschland", sagte Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU). Sie finde es "traurig", wenn Länder wie Thüringen oder Mecklenburg-Vorpommern gerade hier glaubten sparen zu müssen.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters, CDU, hat die Haushaltssparpläne der Bundesländer Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern kritisiert.

Im Deutschlandradio Kultur sagte sie am Mittwoch, es sei auffällig, dass in Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen "gerade die Bühnen avisiert werden für Einsparungen im Kulturbereich. Ich glaube, das zerstört mehr als es bringt (...) und das finde ich traurig".

Gerade die kleinen und mittleren Bühnen seien "intensiv in der Gesellschaft vernetzt, mehr als viele andere Einrichtungen". Sie sei deshalb sehr kritisch, "wenn Regierungen ausgerechnet an den Bühnen glauben sparen zu müssen".

Eine Million Euro für die "Theater-Ermutigung"

Genau deshalb wolle sie mit dem von ihre ausgelobten Theaterpreis des Bundes in Höhe von einer Million Euro eine "Theater-Ermutigung" aussprechen. Die Theater nannte die Kulturstaatsministerin "wesentliche Säulen der Kulturnation Deutschland".

Ausdrücklich bezog sie die rund 2000 freien Gruppen und Spielstätten mit ein, die sich auch für den Preis bewerben könnten, sofern sie eine feste Spielstätte hätten. Die Trennung zwischen den Stadttheatern und Staatstheatern auf der einen Seiten und den freien Gruppen auf der anderen Seite sei "eigentlich nicht mehr aktuell", sagte Grütters.

Mehr zum Thema

Kulturpolitik - Mit Unterschriften gegen das Theatersterben
(Deutschlandfunk, Kultur heute, 04.08.2015)

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsOrhan Pamuks verzweifelter Optimismus
Schriftsteller Orhan Pamuk in Venedig (imago/Manfred Segerer)

"Solange es Abstimmungen und faire Wahlen gibt, bin ich nicht bekümmert", so Literaturnobelpreisträger Orhan Pamuk im SZ-Interview. Für ihn ist das größte Problem in der Türkei nicht Erdogan, sondern dass die Opposition so zersplittert ist.Mehr

weitere Beiträge

Fazit

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur