Seit 00:05 Uhr Freispiel
 

Montag, 18.12.2017

Kriminalhörspiel | Sendung am 29.01.2018 um 21:30 Uhr

Kriminalhörspiel: Französische VerhältnisseDie Schuld der anderen

Nach dem Roman von Gila Lustiger

Schriftstellerin Gila Lustiger im Juli 2017 in Berlin (imago stock&people)
Schriftstellerin Gila Lustiger im Juli 2017 in Berlin (imago stock&people)

Die achtzehnjährige Emilie Thevenin kam vor 27 Jahren aus der französischen Kleinstadt Charfeuil nach Paris, um Geschichte zu studieren. Ihren Unterhalt verdiente sie sich als Prostituierte im Escort-Service, bis sie vergewaltigt und erdrosselt wurde. Fast drei Jahrzehnte nach dem Verbrechen soll ein DNA-Abgleich den Täter überführen.

Journalist Marc Rappaport stößt bei seinen Recherchen auf einen Skandal von schockierendem Ausmaß.

ProduktionsfotosIm Hörspielstudio: Christopher Heisler. Die Regisseurin Barbara Liebster. Nico Holonics im Studio von Deutschlandradio Kultur.

Bearbeitung und Regie: Barbara Liebster
Mit: Nico Holonics, Joachim Bliese, Patrick Güldenberg, Christopher Heisler, Michael Rotschopf, Marguerite Gateau, Kim Pfeiffer, Judith Engel, Katharina Matz, Gesine Cukrowski, Hans Diehl, Wilfried Hochholdinger, Thomas Wodianka und Stefan Witschi
Ton: Martin Eichberg
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016

Länge: 58'32

Eine Wiederholung vom 02.01.2017

Gila Lustiger, 1963 in Frankfurt/Main geboren, studierte an der Hebräischen Universität in Jerusalem Germanistik und Komparatistik, 1987 zog sie nach Paris. Dort arbeitete sie als Journalistin für Radio France Internationale und das ZDF. 1995 erschien ihr erstes Buch "Die Bestandsaufnahme", "So sind wir" (2005) war für den Deutschen Buchpreis nominiert. Der Roman "Die Schuld der anderen" stand mehrere Wochen auf der Spiegel-Bestsellerliste. Für ihr Romanprojekt "Die Entronnenen" erhielt sie den Robert-Gernhardt-Preis. 2016 wurde Lustiger mit dem Jakob-Wassermann-Literaturpreis sowie für ihren Essay "Erschütterung − Über den Terror" mit dem Horst Bingel-Preis für Literatur ausgezeichnet.

Kriminalhörspiel

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur