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Literatur | Beitrag vom 04.02.2018

Kölner Festival für Weltliteratur Poetica IVJenseits von Identitäten

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Fluss fließt zwischen überlappenden Profilen männlicher Gesichter  (imago/Ikon Images/Derek Bacon)
"Beyond Identities" war das Thema der vierten Poetica in Köln. (imago/Ikon Images/Derek Bacon)

Der dritte Weg: Schriftsteller und Lyriker brechen aus der Ja-Nein-Logik aus. Wo ist das ausgeschlossene Dritte in Nationen, Kulturen, Ethnien, Geschlechtern, Sprachen. Die Poetica IV in Köln beschäftigte sich mit der Kunst der Verwandlung.

"Beyond Identities, jenseits von Identitäten – die Kunst der Verwandlung" war das Thema der vierten Poetica in Köln. Kuratiert hat das "Festival für Weltliteratur" die Dichterin Yoko Tawada. Sie stellte zum Auftakt in der Aula der Kölner Universität alle Gäste der Poetica IV vor: Monique Truong, Morten Søndergaard, Barbara Köhler, Jeffrey Angles, Bei Dao, Hiromi Itō, Teju Cole, Anneke Brassinga, Kim Hyesoon und Jan Wagner.

Die gekürzte Aufzeichnung der Eröffnungsveranstaltung am 22. Januar ist eine kleine Anthologie. Die Übersetzungen lasen Yuri Englert, Nicola Gründel und Philipp Plessmann vom Schauspiel Köln.

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