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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 27.03.2012

Kleine Sprachgeschichte: Rheinisch

"Jung, wat hässe dann jestern jemaht?"

Von Timm Hannes Schauen

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Die Kölner sind als Prototyp für den Rheinländer bekannt. Die rheinische Sprache hat aber mehr zu bieten als nur "Kölsch". (AP)
Die Kölner sind als Prototyp für den Rheinländer bekannt. Die rheinische Sprache hat aber mehr zu bieten als nur "Kölsch". (AP)

Die rheinische Sprache ist manchmal nur eine Aussprache, also ein Singsang wie Adenauers Sprechweise, auch "Familienkölsch" genannt. Dann gibt es noch das, was gemeinhin unter 'Rheinischer Regiolekt' erfasst wird, also ein reiner Dialekt des Standarddeutschen.

Aachener und Bonner sprechen ihn, solche aus der Voreifel und jene aus den Kleinstädten dazwischen. All diese Rheinländer würden sich arg wenig freuen, unterstellte man ihnen, sie sprächen Kölsch. Sie merken schon, die Lage ist ziemlich verworren - viele Lokalsprachen.

Das naheliegende Wortspiel mit Lokal ersparen wir uns hier, nicht aber die notwendige Frage: Was ist denn nun Rheinisch? Wo spricht man es? Und warum sprechen die da so anders?

Das Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat.

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