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Klangkunst | Beitrag vom 11.08.2017

Klangkunst zur documenta 14Between a Gunshot and a Whisper

Von Maria Chavez

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Bunte große Blockbuchstaben auf farbenfrohem Hintegrund: "Every Time A Ear di Soun" - Die Klänge dieser Radiokunstreihe werden von acht Sendern weltweit ausgestrahlt (Laurenz Brunner)
Die Klänge dieser Radiokunstreihe werden von acht Sendern weltweit ausgestrahlt (Laurenz Brunner)

Anhand sezierter Aufnahmen von Toneffekten aus aller Welt, die in den 1960er-Jahren ursprünglich als Playback-Material vorgesehen waren, wird hier ein Raum des Hörens zwischen Gewehrschuss und Geflüster erschlossen.

"Between a Gunshot and a Whisper" nutzt vergessene Tonbeispiele und komprimiert sie zu Vignetten einer abstrakten Geschichte des Klangs.

Produktion: documenta 14/Deutschlandfunk Kultur 2017
Länge: 42'12
(Ursendung)

Maria Chávez, geboren 1980 in Lima, Peru, ist Turntablistin, Klangkünstlerin und DJ. Sie prägte den Begriff des abstrakten Turntablism. Ihr Klangskulpturen, Installationen und Performances befassen sich mit den Themenkomplexen Zufall und Scheitern.

Anschließend:

Säugling. Duschkopf. Damenschritte. Eine polymorphe Klangbibliothek (Ausschnitt)
von Felix Kubin
Länge: 12‘44

Die Klänge der Radiokunst-Reihe "Every Time A Ear di Soun" werden von acht Rundfunksendern auf der ganzen Welt ausgestrahlt - und sie erscheinen im Klangkunstprogramm von Deutschlandfunk Kultur während des documenta-Zeitraums vom 8. April bis 17. September.

Der Titel der Ausstellung ist einem Song des jamaikanischen Dub-Poeten Mutabaruka entlehnt. Er bedeutet "Immer wenn ich den Klang höre".

www.documenta14.de/de/public-radio

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