Seit 05:07 Uhr Studio 9
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 05:07 Uhr Studio 9
 
 

Die Reportage / Archiv | Beitrag vom 28.10.2012

Kinskis Erben

Gestrandet in Amazonien

Von Tom Noga

Podcast abonnieren
Kinskis Wutausbrüche am Drehort sind noch heute legendär.
Kinskis Wutausbrüche am Drehort sind noch heute legendär.

Einst hat Werner Herzog für seinen Film "Fitzcarraldo" im peruanischen Urwald ein Schiff über die Berge schleppen lassen - von Indianern. Das brachte ihm viel Kritik ein, doch "Fitzcarraldo" war schließlich ein Riesenerfolg für den Regisseur und den exzentrischen Klaus Kinski, der die Hauptrolle spielte.

Aber hat der Film auch Spuren des Erfolgs im damaligen Drehort hinterlassen? Tom Noga ist nach Iquitos im peruanischen Urwald gereist und hat sich angesehen, was aus dem ehemaligen Kautschukparadies geworden ist.

Tom Noga (privat)Tom Noga (privat)Tom Noga: "Man kann Werner Herzogs Film 'Fitzcarraldo' auf verschiedene Art und Weise betrachten. Für mich war es immer auch ein Film über einen bestimmten Typus Mensch, der nur am Ende der Welt überhaupt seine Projekte verwirklichen kann oder auch nur in die Nähe einer Verwirklichung bringen kann. Und als ich dann wirklich nach Iquitos gekommen bin, habe ich festgestellt: Diese Typen gibt es da immer noch. Nur anders als zu Zeiten des Kautschuk-Booms, weil einfach viel, viel weniger Geld unterwegs ist."

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat

Mehr bei deutschlandradio.de

Downloads:

Kinskis Erben (pdf)
Kinskis Erben (txt)

Die Reportage

Kühe in IndienAus dem Leben einer Heiligen
Auf dem Viehmarkt in Bangladesch bringt eine hundertköpfige Kuhherde bis zu 60.000 Euro ein. (Christian Faesecke)

Jeder weiß, dass in Indien Kühe heilig sind. Kaum einer weiß dagegen, dass ihr Verkauf ein boomendes Geschäft ist. "In demselben Land, in dem die Kuh angebetet wird, will man ihre Milch, ihr Fell und ihr Fleisch", kritisiert eine Aktivistin.Mehr

Karls ErdbeerhofDas Geschäft mit der Saisonfrucht
Robert Dahl, Geschäftsführer der Karls Markt OHG, zeigt in Karls Erlebnis-Dorf in Koserow auf der Insel Usedom (Mecklenburg-Vorpommern) Erdbeer-Kekse.  (dpa / picture alliance / Stefan Sauer )

Die Erdbeere hat Robert Dahl und seine Familie reich gemacht. In riesigen Verkaufsscheunen werden mehr als 15.000 Produkte rund um die Erdbeere angeboten, es gibt mittlerweile sogar auch einen Erdbeer-Erlebnis-Park. Dabei sah es nicht immer gut aus für das Familienunternehmen. Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur