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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 14.06.2011

Kein Bauernland in Bonzenhand!

Sachsen-Anhalt treibt Kauf großer Agrarflächen vom Bund voran

Von Susanne Arlt

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Gepresste Strohballen liegen auf einem abgernteten Feld bei Rostock, Mecklenburg-Vorpommern. (AP)
Gepresste Strohballen liegen auf einem abgernteten Feld bei Rostock, Mecklenburg-Vorpommern. (AP)

Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern wollen im großen Maßstab ehemalige volkseigene Agrarflächen vom Bund kaufen, damit diese Flächen nicht von Fondsgesellschaften, branchenfremden Konzernen und vermögenden Privatleuten billig aufgekauft werden.

Es geht um insgesamt rund 200.000 Hektar verpachteter Flächen, die derzeit der Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH gehören. Das entspricht fast der Größe des Saarlandes. Der Preis für die landwirtschaftlichen Flächen war zuletzt stark gestiegen.

Statt des sofortigen Verkaufs wollen beide Länder eine zeitlich gestreckte Privatisierung, die sich nicht allein an den höchsten Angeboten orientiert, sondern auch neue Arbeitsplätze schafft.

In einem Brief an Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble haben beide Länder jetzt ihr Kaufinteresse bekundet.

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