Seit 05:05 Uhr Studio 9
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 05:05 Uhr Studio 9
 
 

Zeitfragen | Beitrag vom 29.06.2017

Junge Frauen und der ISWarum junge Mädchen sich radikalisieren

Von Michaela Vieser

Beitrag hören Podcast abonnieren
Eine vollverschleierte Muslima mit einem Abaya gekleidet. (imago/UIG)
Eine vollverschleierte Muslima mit einem Abaya gekleidet. (imago/UIG)

Warum unterwerfen sich junge Muslima freiwillig dem "System IS", lassen sich von den IS-Terroristen versklaven und misshandeln? Ist es Abenteuerlust oder das Helfersyndrom? Forscher untersuchen, warum junge Mädchen mit allem brechen, was ihnen lieb ist.

Sie heißen Amira, Samra, Sabina, Merve oder Ece. Sie stammen aus England, Deutschland oder Frankreich. Sie sind junge Muslima. Oft noch minderjährig und sie alle sind nach Syrien ausgereist, um sich dort dem sogenannten Islamischen Staat, dem IS, anzuschließen. Dort angekommen tragen sie Ganzkörperschleier, heiraten Männer, die sie im besten Fall auf dem Internet kennen und werden schwanger.

Freiwillig in die Sklaverei

Damit brechen sie oft krass mit den Traditionen der Länder, aus denen sie weglaufen sind. Warum aber machen sie das? Warum radikalisieren sich diese Mädchen? Weshalb reisen sie alleine aus, begeben sich in Gefahr und schließen sie sich einer Gruppe an, die Mädchen und Frauen verkauft und versklavt?

All das untersuchen Forscher und versuchen, verstehen zu helfen, wie junge Muslima ticken - zwischen "Lara Croft" oder "Mutter Theresa". Unsere Autorin Michaela Vieser hat mit Forschern gesprochen und spürt den Motiven der jungen Frauen nach.

Das Manuskript zum Beitrag als pdf.

Zeitfragen

ExplosivErdgas im Fokus der Geopolitik
Auf dem Gelände des Hafen Mukran bei Sassnitz (Mecklenburg-Vorpommern) auf der Insel Rügen werden Stahlrohre für die Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 angeliefert. (picture-alliance / dpa / Stefan Sauer)

Erdgas wird noch Jahrhunderte lang als Rohstoff verfügbar sein. Anders als Erdöl. Der Kampf um Erdgasvorkommen und -märkte beeinflusst die internationale Geopolitik. Zu den Playern gehören ein Konsortium europäischer und russischer Firmen sowie der US-Energiekonzern Exxon.Mehr

Ausbildung im BerufsbildungswerkAuf Umwegen in den Arbeitsmarkt
Ein Mensch sitzt auf einer Fensterbank und stützt seinen Kopf mit den Armen, im Gegenlicht sind nur seine Umrisse erkennbar. (dpa / picture alliance / Thomas Eisenhuth)

Das RKI-Berufsbildungswerk bildet Menschen aus, die ohne spezielle Unterstützung wohl keine Lehre beenden könnten. Die Menschen hier waren schon in der Psychiatrie oder im Gefängnis, manche auch zeitweilig obdachlos. Doch wenn sie hier angekommen sind, geht ihre Reise erst so richtig los. Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur