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Sonntag, 19.11.2017

Kulturnachrichten

Samstag, 22. April 2017

Journalistenverband nennt AfD verfassungsfeindlich

Thesenpapier des DJV kritisiert Verhältnis zur Pressefreiheit

Der Bundesvorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbands (DJV), Frank Überall, sieht in der AfD "Medien- und Verfassungsfeinde". Er stellte am Rande des AfD-Bundesparteitags ein Thesenpapier vor, das ein gestörtes Verhältnis zur Pressefreiheit und zur Unabhängigkeit der Medien anprangert. Der Partei gehe es darum, "tragende Säulen unseres demokratischen Systems aggressiv anzugreifen", heißt es in dem Papier. Dazu zähle vor allem die Pressefreiheit, die auf vielfältige Weise von führenden AfD-Vertretern infrage gestellt werde: "Das bedeutet, im Gesamtbild verschiedener Äußerungen ihres Führungspersonals stellt die AfD eine konstitutive Regel des Grundgesetzes infrage, gibt sich also faktisch verfassungsfeindlich." Ein Beispiel sei die Aussage des nordrhein-westfälischen Parteichefs Marcus Pretzell, ein Journalist habe nicht das "Recht, überall dabei zu sein", kritisierte Überall. Über die Akkreditierungspraxis zu Parteiveranstaltungen versuche die AfD gezielt, kritische Journalisten fernzuhalten. Die AfD trete so als "Zensurinstanz" auf.

Hunderte Fans bei der "Tattoo-Convention"

Frankfurter Messe zeigt neue Trends der Körperkunst

Hunderte Tattoo-Fans haben sich auf dem Frankfurter Messegelände über Trends beim Tätowieren informiert. Es seien rund 2000 Besucher zur "Tattoo-Convention" gekommen, sagte Organisator Thomas Köhler. Besonders gefragt seien Porträts von Partnern, Kindern oder Tieren - "Realistic Tattoos" - oder bunte Aquarell-Tattoos. Rund 650 Tätowierer aus mehr als 40 Ländern zeigen bis zum Sonntag ihre Künste. Der Fantasie sind bei der Körperkunst kaum Grenzen gesetzt: Eine Frau trug ein eintätowiertes Pferd auf dem Rücken, ein Mann zeigte sich mit mehr als 450 Piercings.

Marilyn Monroes letzte Villa steht zum Verkauf

Interessenten müssen umgerechnet 6,4 Millionen Euro aufbringen

Die Villa, in der Marilyn Monroe vor 55 Jahren tot aufgefunden wurde, steht zum Verkauf. Der Preis liegt nach Angaben der Maklerfirma bei umgerechnet rund 6,4 Millionen Euro. Das im spanischen Stil erbaute in einer Sackgasse ruhig gelegene Haus befindet sich in Brentwood, einem noblen Stadtteil von Los Angeles. Es wurde 1929 gebaut, hat vier Schlafzimmern, einen Pool und einen großen Garten. Die Zeitschrift "Variety" berichtete, dass Monroe die Villa nur wenige Monate vor ihrem Tod gekauft habe. In der Nacht zum 5. August 1962 wurde die Schauspielerin tot in ihrem Schlafzimmer entdeckt. Seit Monroes Tod wurde das Haus mehrere Male verkauft, zuletzt im Jahr 2010.

Satire-Show mit Ex-Finanzminister Steinbrück

Tournee mit Kabarettist Florian Schroede geplant

Ex-Finanzminister Peer Steinbrück geht im Juli zusammen mit dem Kabarettisten Florian Schroeder mit einer Satire-Show auf Tournee, wie die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" berichtet. Das Programm verspreche die "lustigste Wahlkampfveranstaltung" des Sommers zu werden, "garantiert ohne Wahlwerbung, Sonnenschirm und Kugelschreiberverteilung". Es seien bereits Hallen in Berlin, Hamburg und Köln gebucht. Steinbrück hatte sein Bundestagsmandat im vergangenen Herbst niedergelegt.

Action-Held Chris Pratt erhält Stern in Hollywood

Früherer Serien-Schauspieler wird auf Walk of Fame geehrt

Action-Held Chris Pratt ist mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame geehrt worden. Er war in den USA zunächst durch die Fernsehserie "Parks and Recreation" bekannt geworden und stieg mit Rollen in der Science-Fiction-Komödie "Guardians of the Galaxy" und "Jurassic World" in die Liga der erfolgreichsten Hauptdarsteller in Hollywood-Filmen auf. Er dankte der Produktionsfirma Marvel, dass sie ihm als "moppeligem Serien-Schauspieler" die Chance gegeben habe, einen Action-Helden zu verkörpern. "Guardians of the Galaxy" war Pratts erste Kino-Hauptrolle. Der Streifen spielte weltweit mehr als 770 Millionen Dollar ein. "Guardians of the Galaxy Vol.2" startet in Deutschland nächste Woche in den Kinos.

Weltweite Kundgebungen von «March for Science»

Tausende von Menschen protestieren gegen "Alternative Fakten"

Mit Protestmärschen auf der ganzen Welt haben Tausende von Menschen für die Bedeutung der Wissenschaft und gegen US-Präsident Donald Trump demonstriert. Zu den ersten Demonstranten beim "March for Science" gehörten Wissenschaftler und ihre Unterstützer in Neuseeland. Vor allem der Klimaschutz war ein großes Thema. Die Kursänderung beim Klimaschutz in den USA und anderswo habe die Wissenschaftlergemeinde in Unruhe versetzt, sagten die Organisatoren in Neuseeland. Der Hauptprotestzug sollte direkt am Weißen Haus in Washington vorbeiziehen. Auch in Deutschland, unter anderen in Berlin, gab es Protestkundgebungen. Weltweit wollen sich mehr als 600 Städte an der Aktion beteiligen. Dem Netz von Aktivisten geht es darum, die Freiheit von Wissenschaft und Forschung zu erhalten.

Hollywood-Star Jack Nicholson wird 80 Jahre alt

Fans hoffen auf Comeback in US-Adaption von "Toni Erdmann"

Seit sieben Jahren hat Jack Nicholson keine Filme mehr gedreht, aber seine Fans hoffen auf ein Comeback. Seit einiger Zeit ist zu hören, dass der Hollywoodstar mit dem Haifisch-Grinsen in einer US-Adaption der deutschen Komödie "Toni Erdmann" auf die Leinwand zurückkehren könnte. Heute feiert Nicholson seinen 80. Geburtstag. Das Branchenmagazin "Variety" berichtete, der dreifache Oscar-Preisträger sei von Maren Ades Film begeistert und habe das Remake selbst vorgeschlagen.

Deutscher Komponist plant Musical über Trump

Patentamt schützt bereits die Markenrechte

US-Präsident Donald Trump soll zur Hauptfigur eines Musicals werden: Der deutsche Komponist und Musical-Produzent Frank Nimsgern plant ein Musical über Leben und Werk des US-Staatschefs, wie er der "Wirtschaftswoche" sagte. Die Markenrechte für "Trump - das Musical" ließ sich der Prodzent bereits beim Deutschen Patent- und Markenamt schützen. Schon der Beginn von Trumps Amtszeit biete "sensationellen Stoff für ein Musical", sagte er. Der US-Präsident verfüge über "hohen Unterhaltungswert". Oft müsse er die Figuren für die Bühne überzeichnen. Bei Trump sei das nicht der Fall, sagte der Komponist. Wer die Hauptrolle übernehmen soll, ließ er offen.

Petition gegen Museum des 20. Jahrhundert

Offener Brief kritisiert das Vorhaben als unrealistisch

Eine neu gegründete Initiative hat eine Petition gegen den umstrittenen Entwurf für das geplanten Museum des 20. Jahrhunderts in Berlin gestartet. Darin fordert die Initiative #forumskultur:kulturforum, die Dimensionen des Siegerentwurfs müssten für die Öffentlichkeit vor Ort anschaulich gemacht werden. Nach eigenen Angaben wollen die Initiatoren eine Debatte über die Zukunft des Kulturforums anstoßen. Die aktuell vorliegende Planung von 200 Millionen Euro für den Neubau sei unrealistisch, hieß es in dem offenen Brief. Er richtet sich an Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU), die Stiftung Preußischer Kulturbesitz und Senatsbaudirektorin Regula Lüscher adressiert. Zu den Initiatoren gehören Architekten, Stadtplaner, Künstler und Publizisten, wie etwa Kristin Feireiss, Mitgründerin des Architekturforums Aedes, oder Bernhard Schneider von der Stiftung Zukunft Berlin. Der Entwurf des Schweizer Architekturbüros Herzog & de Meuron hatte im Oktober 2016 den Realisierungswettbewerb für das neue Museum gewonnen. Das Gebäude soll am Kulturforum die bestehende Lücke zwischen der Neuen Nationalgalerie und der Philharmonie schließen und bis 2021 stehen.

Neue Dauerausstellung für Deutsches Historisches Museum

Neuer Musumspräsident Raphael Gross setzt auf den Wandel

Das Deutsche Historische Museum (DHM) in Berlin soll eine neue Dauerausstellung bekommen. Als eines der meistbesuchten Museen in der deutschen Hauptstadt müsse das Haus seine 2006 eröffnete Schau zur deutschen Geschichte modernisieren, sagte der neue Museumspräsident Raphael Gross. "Seitdem die jetzige Ausstellung eröffnet wurde, ist die Sammlung weiter gewachsen, es gibt neue historische Erkenntnisse, auch die Präsentationsformen haben sich geändert - darauf müssen wir reagieren." Auch die Sehgewohnheiten hätten sich verändert. Das DHM müsse dazu verhelfen, die historische Urteilskraft der Besucher zu schärfen.

Futuristische Konzerthalle in Paris eröffnet

Bob Dylan trat bei erstem Konzert in der "Seine Musicale" auf

Paris hat für mehr als 170 Millionen Euro eine neue Konzerthalle bekommen. Das rund 35 000 Quadratmeter große Gebäude "Seine Musicale" liegt auf der Seine-Insel Senguin westlich von Paris. Die Glasarchitektur gleicht einem Kreuzfahrtdampfer. Sie wurde von dem Franzosen Jean de Gastines und dem japanischen Stararchitekten Shigeru Ban entworfen, den Baumeistern des Centre Pompidou in Metz. Zur Eröffnungsfeier trat Rock-Poet Bob Dylan auf.
Der neue Veranstaltungsort verfügt über ein Auditorium mit 1150 Plätzen, einen Veranstaltungssaal mit bis zu 6000 Sitzen, Aufnahmestudios, einige Terrassen und ein Restaurant. Auf der Ile Seguin standen einst die bekannten Renault-Werke. Neben klassischer Musik sind auch Musicals und Techno-Konzerte geplant.

Trompeter Brönner kämpft weiter für "House of Jazz"

Musiker fordert Kultursenator Lederer zum Gespräch auf

Startrompeter Till Brönner hält an seinen Plänen für ein «House of Jazz» in Berlin fest. "Die Idee trage ich seit 15 Jahren mit mir herum", sagte Brönner dem "Tagesspiegels" und forderte Kultursenator Klaus Lederer (Linke) zum Gespräch auf. Das von Lederer geplante "Haus für die Basiskultur" stehe nicht im Widerspruch zu dem "House of Jazz". "Der Standort Alte Münze verfügt über etwa dreimal so viel Fläche, wie für unser Projekt skizziert", sagte Brönner. Der Trompeter hatte in Absprache mit dem früheren Kulturstaatssekretär Tim Renner (SPD) die Alte Münze in der Nähe der Roten Rathauses zu einer zentralen Jazz-Spielstätte ausbauen wollen. Im Bundeshalt wurden dafür bereits 12,5 Millionen Euro bereitgestellt. Lederer will sich dagegen beim Bund dafür einzusetzen, dass dieses Geld umgewidmet wird. Der Kultursenators möchte die Alte Münze zu einem Kulturhaus machen, in dem Jazz nur eine wichtige Säule neben anderen ist. "Wir brauchen nicht nur Leuchttürme, wir brauchen vor allem Arbeits- und Produktionsräume für Musiker der freien Szene", sagte Lederer.

Welfenschatz: Stiftung geht in Berufung

Streit soll nicht vor US-Gericht ausgetragen werden

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) hat Berufung gegen die Entscheidung eines US-Bundesbezirksgerichts in Washington D.C. eingelegt, das Ende März eine Klage zur Herausgabe des Welfenschatzes teilweise zugelassen hatte. Stiftungspräsident Hermann Parzinger bekräftigte die SPK-Position, dass dieser Fall nicht vor ein US-Gericht gehöre. Beim Welfenschatz handelt es sich um kostbare Altaraufsätze, Schmuckkreuze und Schreine aus dem Braunschweiger Dom. Die SPK hat die 44 Goldreliquien seit der Nachkriegszeit in ihrer Obhut. Sie wehrt sich gegen die Klage von Nachfahren von vier jüdischen Kunsthändlern. Die Erben argumentieren, der Schatz sei ihren Vorfahren von den Nazis scheinlegal weggenommen worden. Die Preußen-Stiftung bestreitet, dass es sich um NS-Raubkunst handelt.

Polnische Bildhauerin Magdalena Abakanowicz tot

Webkünstlerin und Bildhauerin wurde 86 Jahre alt

Abakanowicz, 1930 in Falenty bei Warschau geboren, wurde Mitte der 60er Jahre international bekannt für ihre überlebensgroßen, meist kopflosen, figürlichen Skulpturen. Außerdem entwickelte sie eine eigene Webtechnik und entwarf damit dreidimensionale Objekte. Eine polnische Kunstkritikerin prägte 1964 für die eigenwilligen Textilreliefs die Bezeichnung "Abakan", und die Künstlerin selbst verwandte diesen Begriff in der Folgezeit für ihre textilen Arbeiten. Der Zyklus der "Abakans" wurde unter anderem 1965 auf der Biennale von São Paulo ausgestellt und Abakanowicz hierfür mit dem Grand Prix geehrt. Abakanowicz war Mitglied der Berliner Akademie der Künste und wurde im Jahr 2000 mit dem Ordens Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste in Berlin geehrt. Abakanowicz zählt mit vielen Exponaten im öffentlichen Raum weltweit zu den bedeutendsten zeitgenössischen Bildhauern und gilt als bekannteste polnische Künstlerin ihrer Generation. Ihre Arbeiten sind in vielen internationalen Sammlungen vertreten, unter anderem im Metropolitan Museum in New York und der Tate Modern in London.

Klavierstimmer findet Schatz in altem Piano

Rund 900 Gold- und Silbermünzen aus dem 19. Jahrhundert unter Klaviertasten versteckt

Wie das British Museum in seinem Blog berichtete, war ein Klavierexperte gerufen worden, um ein mehr als 100 Jahre altes Klavier zu stimmen, das der Oberschule von Bishop's Castle im Zentrum von England gespendet worden war. Als er die etwas schwergängigen Tasten ausbaute, fand er in einem Hohlraum darunter mehrere sorgfältig vernähte Stoffpäckchen und eine lederne Börse - und darin verborgen rund 900 Gold- und Silbermünzen aus der Zeit von Queen Victoria. Laut dem Museum handelt es sich bei den zwischen 1847 und 1915 geprägten Münzen um den bislang größten derartigen Fund in Großbritannien. Medien schätzten den Wert auf zwischen 300.000 und 500.000 Pfund (330.000 bis 550.000 Euro). Es handele sich vermutlich um "die Ersparnisse eines ganzen Lebens", erklärte Peter Reavill vom British Museum. Versteckt worden seien sie frühestens Ende der 20er Jahre, wie eine um eines der Päckchen gewickelte Werbeanzeige belegt. Die rechtmäßigen Besitzer konnten bislang nicht ermittelt werden. Der Schatz gehört damit der britischen Krone.

"Akte X" geht weiter

Duchovny und Anderson wieder dabei

Die Science-Fiction-Serie „Akte X" bekommt eine neue Staffel. Nach dem sechsteiligen Comeback im vergangenen Jahr, hat der Sender Fox weitere zehn Folgen bestellt, die vielleicht noch in diesem Jahr in den USA ausgestrahlt werden könnten. Die Hauptdarsteller David Duchovny und Gillian Anderson sind wieder als Mulder und Scully an Bord und klären mysteriöse Kriminalfälle für das FBI auf. „Akte X" wurde ab 1993 in neun Staffeln ausgestrahlt und hatte danach 13 Jahre lang pausiert.

Vatileaks-Skandal liefert Stoff für TV-Serie

TV-Produktionsgesellschaft sichert sich Rechte am sogenanntes Enthüllungsbuch "Vatikan AG"

Der sogenannte Vatileaks-Skandal rund um Missstände und Korruption im Vatikan soll zum Thema einer Fernsehserie werden. Starten solle die englischsprachige Serie mit dem Stoff des Buches "Vatikan AG" des Enthüllungsjournalisten Gianluigi Nuzzi über dunkle Machenschaften im vatikanischen Finanzsystem, so die Produktionsfirma. Der Investigativjournalist Nuzzi werde am Drehbuch eines US-amerikanischen Autors mitarbeiten, sagte sie. Derzeit sei man noch auf der Suche nach einem Regisseur. Nuzzi hatte 2009 das Buch "Vatikan AG" vorgelegt. Drei Jahre später erschien "Seine Heiligkeit", in dem geheime Dokumente aus dem römisch-katholischen Kirchenstaat veröffentlicht wurden. Der Autor berichtet von heftigen Machtkämpfen an der Kirchenspitze, von einem Mordkomplott gegen den Papst und von Geldwäsche-Geschäften der Vatikanbank IOR.

Thomas Ostermeier besorgt um Frankreichs Kultur

"Ich befürchte Furchtbarstes"

Der Regisseur Thomas Ostermeier sorgt sich um das Schicksal französischer Kulturinstitutionen, falls Marine Le Pen bei den französischen Präsidentschaftswahlen gewinnen sollte. "Ganz viele Kulturinstitutionen oder die Köpfe der Kulturinstitutionen werden in Frankreich vom Präsidenten ernannt", sagte der Künstlerische Leiter der Schaubühne Berlin im Deutschlandradio Kultur. Zum Beispiel unterzeichne der Präsident den Vertrag mit dem Festivalchef von Avignon, mit dem Chef vom Odéon, mit dem Théâtre National de Bretagne, oder die Verträge in allen Nationaltheatern und Nationalopern. Also versuchten alle Präsidenten, "ganz viele Posten klarzumachen und ihre Kandidaten dort hinzusetzen", so Ostermeier. Frau Le Pen würde genau dasselbe machen. "Ich befürchte da Furchtbarstes, sowohl für die Kulturinstitutionen in Frankreich als auch für die deutsch-französische Achse. Die Europäische Union ist entstanden aus einer Union zwischen Deutschland und Frankreich. Wenn die da rausgeht, das wird unterirdisch." Allerdings hält er Le Pens Sieg nicht für sehr wahrscheinlich.

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