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Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 04.07.2011

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Persönliche Assistenz statt fremdbestimmter Behindertenhilfe

Von Eva Hillebrand

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Ein Blinder ertastet Schriftzeichen der Blindenschrift. (Wikipedia)
Ein Blinder ertastet Schriftzeichen der Blindenschrift. (Wikipedia)

Die drei Geschwister Budroni im Alter zwischen 45 und 50 sind blind und leiden unter fortschreitenden Bewegungsstörungen. Nach Jahren des Heimaufenthalts haben sie jetzt ihre eigene Assistenzwohngemeinschaft gegründet. Jeder hat seine persönlichen Assistenten, hat sie selbst ausgewählt, eingestellt und kann sie kündigen.

Mit "persönlicher Assistenz" soll ein Leben fern von Heimregeln, institutionellen Zeitrhythmen und pädagogisierenden Zugriffen möglich werden.

Assistenten sollten deshalb auch eher Laienhelfer sein und die Behinderten Experten in eigener Sache, die am besten wissen, wie und wann sie Unterstützung brauchen.

Persönliche Assistenz bedeutet eine Umverteilung der Macht von den Institutionen zu den Betroffenen. Auch wenn das Recht auf ihrer Seite ist, müssen Behinderte es noch viel zu häufig vor Gericht einklagen.

Manuskript zur Sendung als PDF oder im barrierefreien Textformat


Links:

Verein Pro Assistenz

Kompetenzzentrum Persönliches Budget

Forum Assistenz für behinderte Menschen

Zukunft der Pflege

Mehr bei deutschlandradio.de

Downloads:

Jetzt bestimme ich (pdf)
Jetzt bestimme ich (txt)

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