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Klangkunst / Archiv | Beitrag vom 24.02.2017

Jazz meets Ars AcusticaSing Me a Song of Songmy

Von Ilhan Mimaroğlu

Die Werke von İlhan Mimaroğlu passen in keine Schublade.  (imago / Ikon Images)
Die Werke von İlhan Mimaroğlu passen in keine Schublade. (imago / Ikon Images)

İlhan Mimaroğlu war Eklektiker, Autodidakt, Komponist und Aktivist. Angestachelt von der aufkeimenden elektroakustischen Musik ging er 1955 von Istanbul nach New York.

Dort wurde er in erster Linie als Produzent bekannt: Für Atlantic Records brachte er die erste Garde der damaligen Jazzwelt ins Studio. Seine eigenen Werke passen in keine Schublade: In "Sing me a song of Songmy" verschmelzen Elemente von Musique concrète, Jazz und Ars Acustica avant la lettre.

Realisation und Komposition: İlhan Mimaroğlu
Mit: Freddie Hubbard Quintett
Texte: İlhan Mimaroğlu, Fazil Hüsnü Dağlarca, Ñha-Khê
Elektronik: İlhan Mimaroğlu
Ton und Technik: Bob Liftin, Lewis Hahn und Gene Paul
Mastering: George Piros
Produktion: Atlantic Records 1971

Länge: 40'35

Anschließend:

Agony
Von Ilhan Mimaroglu
Länge: 9‘21

İlhan Mimaroğlu, geboren 1926 in Istanbul, gestorben 2012 in New York, war Schallplattenproduzent und Komponist. Sein genreübergreifendes Werk nahm wesentliche Aspekte der Akustischen Kunst vorweg.

Freddie Hubbard, geboren 1938 in Indianapolis, gestorben 2008 in Kalifornien, war Jazztrompeter und Komponist. Mit dem Album "First Light" gewann er 1972 einen Grammy in der Kategorie "Best Jazzperformance einer Gruppe". Der Musikjournalist Joachim Ernst Behrendt schrieb über ihn: "Freddie Hubbard ist der glanzvollste Trompeter einer Generation, die mit einem Fuß im Hard Bop-, mit dem anderen im Fusion-Lager steht."

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