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Donnerstag, 23.11.2017

Feature / Archiv | Beitrag vom 25.01.2017

Internationale Strafgerichtsbarkeit"Hurra, wir haben nicht versagt!"

Benjamin Ferencz und der Traum vom Weltfrieden

Von Beate Ziegs

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Benjamin Ferencz (picture alliance / dpa / Robin Utrecht)
Benjamin Ferencz (picture alliance / dpa / Robin Utrecht)

Kann das Völkerrecht etwas ausrichten gegen Krieg, Folter und Massenmord? Für Benjamin Ferencz ist die Antwort ein klares Ja. Als 27-jähriger war er Chefankläger im Nürnberger Einsatzgruppenprozess.

64 Jahre später hielt er das Schlussplädoyer der Anklage im ersten Prozess vor dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag. Auch mit 95 Jahren kämpft Ferencz unbeirrt weiter - inzwischen mit vielen Gleichgesinnten an seiner Seite wie dem Anwalt Wolfgang Kaleck oder Fatou Bensouda, der Chefanklägerin des IStGH.

Regie: die Autorin
Mit: Tatja Seibt, Felix von Manteuffel, Maria Hartmann, Stefan Kaminski
Ton: Thomas Monnerjahn
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2015

Länge: 53'13

Beate Ziegs, geboren 1952 in Iserlohn, lebt seit 1974 in Berlin, wo sie Soziologie und Politologie studierte. Sie war u.a. als leitende Stadtplanerin im Sanierungsgebiet Berlin-Kreuzberg sowie als Fachredakteurin für den Bereich "Energie und Umwelt" tätig, arbeitet als Autorin und Regisseurin überwiegend für den Hörfunk. "Lemkins Gesetz" hieß eine Radiosendung (DLR Berlin/RB/NDR/WDR 1998) über Raphael Lemkin, der maßgeblich zur Annahme der Völkermord-Konvention der UN im Jahr 1948 beitrug. Zuletzt: "Auschwitz ohne Ende. Hintergrund und Bedeutung der vermutlich letzten Prozesse gegen Nazi-Verbrecher" (Deutschlandradio Kultur 2016).

 

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