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Konzert / Archiv | Beitrag vom 15.11.2017

Internationale Hugo-Wolf-AkademieLiedkunst Französisch und Deutsch: Sophie Karthäuser

Aus der Staatsgalerie Stuttgart

Hugo Wolf (picture alliance / dpa)
Namenspatron in Stuttgart: Hugo Wolf (picture alliance / dpa)

Hugo Wolf, der früh gestorbene Liedmeister, war Österreicher, und mit Schwaben hatte er eigentlich nicht viel zu tun. Aber genau dort, in Stuttgart, sammelte sich schon zu seinen Lebzeiten ein Freundes- und Unterstützerkreis. Die heutige Akademie steht in dessen Nachfolge.

Sie fördert einerseits junge Künstler, organisiert aber auch Konzerte mit etablierten Interpreten, die natürlich idealerweise eine enge Beziehung zu Wolfs Liedschaffen haben sollten. Bei Sophie Karthäuser, die auf den Opernbühnen vor allem als Mozart-Interpretin glänzt, gibt es dafür – neben der grundsätzlichen Liebe zum Lied – auch gute sprachtechnische Voraussetzungen. Sie stammt aus einer Region Ostbelgiens, in der sowohl Französisch als auch Deutsch gesprochen wird, was ihr den Umgang mit der Vokalmusik beider Sprachen leichter macht als vielen anderen Interpreten und im Stuttgarter Konzert zwanglos fließende Wechsel zwischen den Kulturräumen ermöglicht. Mit Eugene Asti hat sie dazu einen Pianisten an ihrer Seite, der sich auf das Fach der Liedbegleitung spezialisiert hat und an diesem oft zur Nebenrolle herabgeschriebenen Tun großes kreatives Vergnügen findet.


Internationale Hugo-Wolf-Akademie

Staatsgalerie Stuttgart

Aufzeichnung vom 12.11.2017


Lieder von Clara Schumann, Hugo Wolf, Francis Poulenc, Claude Debussy und Erik Satie


Sophie Karthäuser, Sopran

Eugene Asti, Klavier

Konzert

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