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Musik / Archiv | Beitrag vom 18.03.2014

IndiepopFriesisch frisch

This Void: "Crystals"

Von Martin Risel

Albumcover "Crystals" von This Void (DevilDuck Records)
Albumcover "Crystals" von This Void (DevilDuck Records)

Auch wenn "This Void" so klingen wie der Two Door Cinema Club oder der Bombay Bicyle Club, die frische Popmusik vom neuen Album "Crystals" kommt von einer Nachwuchsband aus dem norddeutschen Jever. Einer Band, von der man noch hören wird.

Zwei Jahre nach ihrem in Eigenregie veröffentlichten Debüt "Seems We're Drifting" legen die fünf jungen Musiker mit "Crystals" einen ziemlich beachtlichen Nachfolger hin. This Void sind keine dieser gecasteten Newcomer, die plötzlich nach oben schießen, sie gehen einen ganz natürlichen Weg. Die Jungs kennen sich schon aus ihren Schultagen daheim im friesischen Jever. Sie machen die ersten Auftritte vor fünf Leuten, sind dann mal als Vorgruppe einer bekannteren Band engagiert oder bei Musiker-Wettbewerben dabei. Produzieren und bringen ein Debütalbum ganz ohne Label heraus. Verlassen Jever in Richtung Hamburg bzw. Berlin, soweit, so normal.

Nicht ganz normal ist, mit welcher Frische und Professionalität, mit welchem Können und Stilbewusstsein sie so viele gute Songs schreiben und auf ein Album packen, wie sie jetzt auf ihrem zweiten zu finden sind.

Unbeschwerte Hooks zum Mitsummen

Natürlich hört man bei ihren Beats zum Mithüpfen und Hooks zum Mitsummen manchmal noch als Vorbilder die besagten Two Door Cinema Club heraus. Aber nicht nur ihr zweistimmiger Gesang wirkt besonders markant. Man spürt in ihrem mal melancholischen, meist unbeschwerten Indiepop einfach den Geist der Zeit plus das Talent zur Eigenständigkeit.

In Hamburg haben This Void zuletzt schon beim Dockville- und beim Reeperbahn-Festival gespielt. Ich sehe schon größere Mengen Fans vor ihrer Bühne vor Begeisterung herum springen.

Label: DevilDuck Records

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