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Feature / Archiv | Beitrag vom 28.12.2016

Identität als KonstruktionMind the gap

Der Künstler Omer Fast

Von Peter Moritz Pickshaus

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Der Videokünstler Omer Fast hat für seine Ausstellung im Martin-Gropius-Bau Berlin ein Wartezimmer der Ausländerbehörde nachgebildet. (dpa picture alliance/ Ralf Hirschberger)
Der Videokünstler Omer Fast. (dpa picture alliance/ Ralf Hirschberger)

Omer Fast wurde 1972 in Jerusalem geboren. Er wuchs in Israel und New York auf und machte früh die Erfahrung, wie stark "Identität" eine soziale Konstruktion, eine Performance ist.

Das, was andere am jeweiligen Ort für "authentisch" halten, lässt sich wie eine Rolle inszenieren. In seinen Mehrkanal-Video-Installationen verwischt er subtil die Grenzen zwischen Dokumentation und Fantasie. Häufig arbeitet Omer Fast mit realen Interviews, die er zu einer fiktiven Geschichte montiert oder in Spielszenen nachstellt. Sie führen den Betrachter bei der Sinnsuche an der Nase herum.

Regie: Nikolai von Koslowski
Mit: Jonas Baeck, Simon Roden, Robert Frank, Max von Pufendorf, Judith Engel, Justus Carrière und Omer Fast
Ton: Jonas Bergler
Produktion: WDR 2014

Länge: 51'51

Peter Moritz Pickshaus, 1955 geboren, schreibt Bücher und Radiostücke. Zuletzt: "Theaster Gates - Kunst als soziales Projekt" (WDR 2016).

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