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Dienstag, 22.05.2018
 
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Klangkunst / Archiv | Beitrag vom 11.05.2018

Hörstück über die Vernetzung von Aktivist*innen Mycelium

Von Antye Greie-Ripatti (AGF)

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Mit Kabeln verbundene Pilze auf Waldboden (Antye Greie (AGF))
Dem Netzwerk von Pilzen werden Klänge entlockt (Antye Greie (AGF))

Sie wachsen im Verborgenen und bilden dennoch die größten Lebewesen der Welt: Mycelien, die unterirdischen Fadengeflechte der Pilze. Darin sieht die Klangkünstlerin Antye Greie-Ripatti eine Metapher für politischen Aktivismus im Zeitalter des Internet. Für ‚Mycelium’ kontrapunktiert Greie-Ripatti die Klänge der Waldgewächse mit Stimmen von Aktivist*innen aus der ganzen Welt. Das vielsprachige Klanggeflecht transportiert eine leise, aber nachhaltige Utopie: Gemeinsam sind wir stark.

Mycelium
Von Antye Greie-Ripatti (AGF)
Produktion: DKultur 2016

Länge: 42’56

Antye Greie-Ripatti (AGF), geboren 1969 in Ostdeutschland, lebt als Klangkünstlerin, Vokalistin, Produzentin und Musik-Aktivistin in Hailuoto/Finnland.

Anschließend:
Antye Greie über ihre Radiokomposition "Mycelium"
von Martin Böttcher 
Länge: 11’22.

Klangkunst

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