Seit 00:05 Uhr Lange Nacht

Samstag, 26.05.2018
 
Seit 00:05 Uhr Lange Nacht

Hörspiel | Sendung am 11.07.2018 um 21:30 Uhr

Hörspiel über Kriminalität, Klavierspiel und die LiebeEnde gut, alles schlecht

Von Richard Hey

Tino soll nur für ihre Schwestern spielen  (imago/Westend61)
Tino soll nur für ihre Schwestern spielen (imago/Westend61)

Die schönen Schwestern Azzi, Cathilde und Bocke, denen Heiratsschwindel und Beischlafdiebstahl nicht mehr genug einbringen, sind auf dem Rauschgiftmarkt tätig geworden. Einen Teil ihrer Gewinne investieren sie in die Ausbildung ihrer vierten Schwester Tino, die eine pianistische Jahrhundertbegabung ist. Doch sie soll ihnen allein gehören und so verhindern sie energisch ihr öffentliches Auftreten.

Ende gut, alles schlecht
Ein bürgerliches Singspiel fürs Radio
Von Richard Hey
Regie: der Autor
Mit: Barbara Morawiecz, Maren Kroymann, Birke Bruck, Heidemarie Rohweder, Hans Timerding, Maria Wiecke, Joachim Bliese, Harald Baender, Rainer Uhlig, Waldemar Grau-Marlow, Werner Berndt und Wolfgang Wendt
Komposition: Markus Schmidt, Dick Städtler
Musikalische Realisation: Floh de Cologne und ein Septett des Südfunk-Sinfonieorchesters
Ton: Walter Jost und Peter Billmann
Produktion: SDR/RB/WDR 1972

Länge: 59'11

Richard Hey wurde 1926 in Bonn geboren und wuchs in Greifswald/Pommern und in Frankfurt/Main auf. Nach dem Krieg studierte er Geschichte, Germanistik und Musik, brach das Studium ab und arbeitete als Film-Regieassistent, Musikkritiker und Journalist. Bekannt wurde er für seine Kriminalromane mit Katharina Ledermacher ("Mord am Lietzensee" 1973, "Engelmacher und Co." 1975). Schrieb Theaterstücke, Filmdrehbücher, Prosa und über 50 Hörspiele: "Abends Kammermusik" (SWF/SFB 1967), "Ballade von der Besetzung eines Hauses" (SDR/BR/NDR 1975), "Ohne Geld singt der Blinde nicht" (HR/SWF/RIAS Berlin 1985), "Der Flug des Managers durchs Treppenhaus" (NDR/SWF 1991). Er wurde 1965 für "Nachtprogramm" (NDR/HR/SFB) mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet.

Hörspiel

Hörspiel über GrausamkeitDie Logik des Schlimmsten
Der Regisseur Dimitrij Schaad (Jeanne Degraa)

Fünf Figuren erzählen Geschichten mit banalem Anfang. Aber das Harmlose wendet sich zum Schlimmsten, ja Grausamen. Sie zeigen scheinbar gleichgültig ihre Schwächen und Fehler. Wollen sie verstehen, was mit ihnen passiert? Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur