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Montag, 22.01.2018

Hörspiel | Sendung am 25.02.2018 um 18:30 Uhr

Hörspiel über ein Zuhause in VeränderungLangholzfeld

Von Andreas Jungwirth

Verkehrsschild nach Langholzfeld in Österreich. (Deutschlandradio / Andreas Jungwirth)
Der Autor kehrt nach Jahren für eine Recherche zurück nach Langholzfeld. (Deutschlandradio / Andreas Jungwirth)

Langholzfeld ist eine kleine Siedlung am Rand der österreichischen Stadt Linz. Sie wurde in den 1960er-Jahren gebaut, größtenteils von Flüchtlingen aus den ehemaligen deutschen Gebieten in Rumänien und Jugoslawien.

Jahre nachdem der Erzähler seinen Heimatort verlassen hat, kehrt er für eine Recherche zurück. Viele Häuser stehen inzwischen leer, ihre Erbauer sind gestorben. Manche Häuser wurden verkauft, an Türken oder Mazedonier. Für sie ist Langholzfeld ihr neues Zuhause. Die Eltern des Erzählers reagieren zunächst skeptisch, als der Sohn die Veränderungen im Heimatort dokumentieren will.

Regie: Harald Krewer
Regie-Assistenz: Julia Herzog
Ton/Technik: Elmar Peinelt / Manuel Radinger
Redaktion: Ulrike Brinkmann
Komposition: Peter Imig
Mit: Nikolaus Barton, Branko Samarovski, David Miesmer, Joseph Lorenz, Elfriede Irrall, Julia Gschnitzer, Murathan Muslu, Maria Hofstätter, Dessi Urumova, Karl Markovics
Deutschlandradio Kultur / ORF 2016

Länge: 74‘32

Eine Wiederholung vom 20.03.2016. 

Andreas Jungwirth, geboren 1967 in Linz, Theater- und Hörspielautor, Erzähler und Publizist, Leiter des Schreibworkshops am Schauspielhaus Wien. Brach sein Germanistikstudium ab, um Schauspiel zu studieren. Gründete Anfang der 90er ein Duo für Dada und Neue Musik. Daraus entwickelte sich sein erstes Stück "Madonnenterror". Seine besondere Liebe gilt dem Hörspiel. Zuletzt "Alleine bin ich viel" (Deutschlandradio Kultur 2011).

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