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Samstag, 16.12.2017

Hörspiel | Sendung am 17.12.2017 um 18:30 Uhr

Hörspiel nach Charlotte Brontë: Eigensinn als StärkeJane Eyre (1/3)

Von Charlotte Brontë

Porträt der britischen Schriftstellerin Charlotte Brontë (1816-1855) (imago stock&people)
Porträt der britischen Schriftstellerin Charlotte Brontë (1816-1855) (imago stock&people)

England in der Mitte des 19. Jahrhunderts: Jane Eyre wächst als mittellose Waise bei ihrem Onkel Mr. Reed auf, einem Landedelmann.

Nach dem Tod des Onkels schickt die hartherzige Tante Mrs. Reed das junge Mädchen allein nach Lowood in ein tristes Stift. Jane fordert mehr von ihrem Leben: Sie übersteht Hunger, religiöse Heuchelei und Typhus und findet schließlich als Gouvernante Anstellung im Schloss von Mr. Rochester – einem Mann mit vielen Rätseln.

Übersetzung aus dem Englischen: Gottfried Röckelein
Bearbeitung und Regie: Christiane Ohaus
Mit: Sascha Icks, Angelika Thomas, Marike Petrich, Daniel Gleim, Angelika Thomas, Dietrich Mattausch, Gabriele Möller-Lukasz, Dorothea Gädeke, Franziska Schubert, Witta Pohl, Léa Sanft
Komposition: Ramesh Shotham und Annie Whitehead
Ton: Klaus Schumann, Margitta Düver
Produktion: SR/Deutschlandradio Kultur/NDR/RB 2005
Länge: 81'24
(Wdh. v. 07.06.2006)

(Teil 2/3 am 25.12.2017)

BildergalerieRegisseurin Christiane Ohaus im HörspielstudioSascha Icks, Christiane Ohaus und Sylvester Groth in "Jane Eyre"Sascha Icks und Christian Redl in "Jane Eyre"

Charlotte Brontë wurde 1816 geboren und wuchs mit ihren Schwestern Emily und Anne sowie dem Bruder Branwell in der einsamen Moorlandschaft von Yorkshire auf. Schon im Kindesalter begann sie mit ihren Geschwistern zu schreiben. Später arbeitete sie als Lehrerin, dann als Gouvernante. Währenddessen verfasste sie, wie auch ihre Geschwister, weiterhin literarische Texte. 1847 erschien ihr erster Roman "Jane Eyre", den sie zwar nur unter dem männlichen Pseudonym "Currer Bell" veröffentlichen konnte, der aber sofort ein Welterfolg wurde. 1855 starb die Autorin an Schwindsucht, sie hinterließ Fragmente eines Textes mit dem Titel "Emma". "Jane Eyre" wurde mehrfach verfilmt, so etwa 1944 als "Die Waise von Lowood" (R: Robert Stevenson), 1996 und 2011 unter dem Originaltitel (R: Franco Zeffirelli bzw. Cary Fukunaga). 2016 erschien der Roman in der Neuübersetzung von Melanie Walz, im selben Jahr wurde das Hörspiel "Jane Eyre" im Hörverlag neu aufgelegt.

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