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Samstag, 16.12.2017
 
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Hörspiel | Sendung am 27.12.2017 um 21:30 Uhr

Hörspiel mit Wolfram Siebecks AudionotizenDa gehen wir nicht mehr hin

Wolfram Siebecks Restaurantverrisse

Von Ulrich Gerhardt

Wolfram Siebeck, Gourmet und Restaurantkritiker, am 15.10.2002 in der SFB-Sendung "Alex" (dpa/ picture-alliance / Klaus Franke)
Wolfram Siebeck, Gourmet und Restaurantkritiker, am 15.10.2002 in der SFB-Sendung "Alex" (dpa/ picture-alliance / Klaus Franke)

2016 starb der Restaurantkritiker Wolfram Siebeck mit 86 Jahren.

Ein Jahr zuvor übergab er Regisseur und Autor Ulrich Gerhardt 36 Audio-Kassetten aus den 1980er-Jahren, die er als Protokollmedium bei seinen Restaurantbesuchen besprochen hatte. Siebecks Kritiken polarisierten: Die einen kochten fasziniert seine Rezepte. Die anderen fühlten sich durch seinen kritischen Absolutheitsanspruch angegriffen. Siebeck urteilt mit Furor und Humor, begeistert oder enttäuscht, leidenschaftlich und hochanspruchsvoll.

Ausschnitt

Ursendung
Mit: Wolfram Siebeck und Rafael Jové
Ton: Jean Szymczak
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2017
Länge: 53'35

Ulrich Gerhardt, geboren 1934 in Berlin, prägte mit seinen innovativen und experimentierfreudigen Inszenierungen das deutsche Hörspiel. Er studierte Schauspiel in Hannover, dann Theaterwissenschaft und Germanistik an der FU Berlin. 1960 begann er bei RIAS Berlin und lernte dort sein Handwerk von der Pike auf. 1970 wurde er Leiter der Wortproduktion bei RIAS Berlin. Bekannt wurde er in dieser Zeit für seine Arbeit mit der Kunstkopfstereofonie. Von 1980–1986 war er Leiter der Hörspielabteilung des SFB (zusammen mit Garleff Zacharias-Langhans). Seitdem freier Regisseur. Er erhielt zahlreiche Preise für seine Regieleistung: Kurt-Magnus-Preis 1963, Das goldene Mikrofon 1973 (Präsentation von "Demolition" von Alfred Bester, der ersten Kunstkopf-Produktion auf der Funkausstellung Berlin), Hörspielpreis der Akademie der Künste Berlin (Lautsprecher) 1992 für "Roter Stern" von Simone Schneider, Hörspiel des Jahres und Robert-Geisendörfer-Preis 1999 für "Gespräche mit Lebenden und Toten" von Svetlana Alexijewitsch.

 

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