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Montag, 18.12.2017

Hörspiel / Archiv | Beitrag vom 06.12.2017

Hörspiel: Die Sprache der WildschweineSchweine-Heinz

Von Hermann Bohlen

Heinz geht in den Wald - er hat's mit Wildschweinen.  (picture alliance / dpa / Lino Mirgeler)
Heinz geht in den Wald - er hat's mit Wildschweinen. (picture alliance / dpa / Lino Mirgeler)

Ich geh mal wieder, sagt Heinz zu seiner Frau und nimmt die Jacke vom Haken. Er geht durch die Waschküche in den Stall, wo schon längst keine Tiere mehr stehen und schippt drei Eimer voll Mais.

Nachdem er sie in seinen roten Kombi geladen hat, fährt er in den Wald. Heinz hat's mit Schweinen, genauer: Mit Wildschweinen, sus scrofa. Vor drei Jahren ist er auf die Idee gekommen, ihre Sprache zu lernen, sich einer Rotte anzuschließen, mit ihr durch die Nacht zu ziehen. Er will Chef der Rotte werden, Führungsbache! Ist der Typ vollkommen verrückt?

Ausschnitt

Ursendung
Regie: Hermann Bohlen und Judith Lorentz
Mit: Heiko Pinkowski, Steffi Kühnert, Hermann Bohlen, Brigitte Grothum, Annette Strasser, Anna Böttcher, Cathlen Gawlich, Bettina Kurth, Mira Partecke, Wilfried Hochholdinger, Toni Lorentz, Rubi Lorentz
Ton: Andreas Stoffels
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2017
Länge: 49'37

BildergalerieHeiko Pinkowski bei den Aufnahmen zu "Schweine-Heinz"Bettina Kurth, Cathlen Gawlich und Anna Böttcher (v.l.n.r.) bei den Aufnahmen zu "Schweine-Heinz"Brigitte Grothum bei den Aufnahmen zu "Schweine-Heinz"Cathlen Gawlich und Anna Böttcher bei den Aufnahmen zu "Schweine-Heinz"Heiko Pinkowski, Bettina Kurth, Cathlen Gawlich, Anna Böttcher, Judith Lorenz und Brigitte Grothum (v.l.n.r.) bei den Aufnahmen zu "Schweine-Heinz"Autor und Co-Regisseur Hermann Bohlen bei den Aufnahmen zu "Schweine-Heinz"

Hermann Bohlen, geboren 1963 in Celle, studierte Sinologie in Berlin, Hamburg und Shanghai. Lebt als Autor und Produzent von Hörspielen in Berlin. 1995 Stipendiat der Hörspielautoren-Werkstatt des Berliner LCB, aus der "Prozedur 7.7.0" hervorging (SFB 1996), ausgezeichnet mit dem Hörspielpreis der Akademie der Künste Berlin 1997. Für "Alfred C. – Aus dem Leben eines Getreidehändlers" (DKultur/HR 2012) erhielt er 2012 den Deutschen Hörspielpreis der ARD.
Weitere Stücke: "Percy Stuart entgeht der Handgranate" (Radio 100, zusammen mit Stefan Ripplinger und Holger Wilke 1988), "Gerüst & Verbrechen" (RIAS Berlin 1991), "Die Wauwautheorie" (Deutschlandradio Kultur 1991, zusammen mit Frieder Butzmann, auch als CD erschienen), "In’ Sack haun" (WDR 1996), "Hörspiele und andere Geräusche in der Popmusik. Eine Recherche" (Eigenproduktion 1997), "Sag doch auch mal was! Oder Das Luxurieren der Bastarde" (DLR Berlin 1998, auch als LP erschienen), "Hirsche rufen Jäger, Jäger Hirsche" (Eigenproduktion 2001), "Hirsche im Gespräch", Supplement zu "Hirsche rufen Jäger" (Eigenproduktion 2001), "Onager. Eine dreiteilige Entdeckungsreise in die Welt der fünfziger Jahre" (Radio Bremen/Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung 2004), "Gräser fliegen nur noch selten" (Südwestfunk 1949–1954/SWR 2005), "Ich bin gar nicht gegen die Realität, im Gegenteil" (2007, vierstündiges, von allen Anstalten der ARD simultan gesendetes Programm zu Günter Eich), "Ich sag jetzt gar nichts mehr. Günter Eich im Gespräch" (Deutschlandradio Kultur, 2008), "Lebensabend in Übersee" (WDR 2014), "Schalltot oder lebendig" (NDR/SWR 2016).

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