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Montag, 25.06.2018
 
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Jazz / Archiv | Beitrag vom 01.02.2015

HighlightsJazz im Februar

Ein junger Mann spielt in einer Fußgängerzone auf einem Saxofon. (picture-alliance / dpa / Wolfram Steinberg)
Wieder Jazz-Highlights im Februar (picture-alliance / dpa / Wolfram Steinberg)

Im Februar stellt der Akkordeonist Vincent Peirani sein neues Album vor, wir spielen Mitschnitte vom Jazzfest Berlin und die Höhepunkte vom Jazzfestival in Münster.

Montag, 2.2. 11:35 / Tonart Jazz

Jubilierende Klangfarben – der Akkordeonist Vincent Peirani und sein neues Album "Living Being"

Die letzten beiden Jahre waren sehr erfolgreich für den französischen Akkordeonisten Vincent Peirani. Sein Mitwirken im Quartett der Schlagzeug-Legende Daniel Humair, seine Duo-Arbeit mit dem Saxofonisten Emile Parisien und sein im letzten Jahr vielfach prämiertes Album "Thrill Box" haben den Mitdreißiger in die erste Reihe des europäischen Jazz katapultiert. Nun steht das nächste Album in den Plattenläden. "Living Being" zeugt erneut von einem riesigen musikalischen Kosmos und einer großen künstlerischen Offenheit. Ein Album voll jubilierender Klangfarben.

Autorin: Ilka Lorenzen

 

Montag, 2.2. 20:03 – 21:30 / In Concert

Starke innerliche Momente und sehr persönliche Songs - Johanna Borchert beim Jazzfest Berlin

Die Berliner Pianistin Johanna Borchert hat sich mittlerweile als feste und eigenständige Größe in der deutschen Jazzszene etabliert. Mit ihren Bands wie "Schneeweiß und Rosenrot" und "Little Red Suitcase" hat sie bereits eindrucksvoll auf Transparenz und Fragilität in ihrer Musik gesetzt. Daran knüpft sie mit ihrer neuen Band "Desert Road" an und konnte damit beim Jazzfest Berlin Kritiker und Jazzfans gleichermaßen begeistern. Bei Ihrem neuen Projekt rückt Johanna Borchert ganz bewusst ihren Gesang in den Vordergrund. Ihren sehr persönlichen Songs, die oft in stark innerlichen Momenten entstanden sind, verleiht sie einen nonchalant-melancholischen Ausdruck.

Jazzfest Berlin 2014
A-Trane, Berlin
Aufzeichnung vom 01.11.2014

Johanna Borchert, Klavier, Synthesizer & Gesang
Markus Pesonen, Gitarre
Derek Shirley, Bass
Julian Sartorius, Schlagzeug
Moderation: Vincent Neumann

 

Dienstag, 3.2. 1.05 – 5.00 Uhr / Tonart Jazz

Ästhetik der Kontraste - Höhepunkte vom Jazzfestival Münster 2015 (9.-11.1.2015)

In diesem Jahr findet das Internationale Jazzfestival Münster zum 25.Mal statt. Im Laufe der Jahrzehnte haben sich die programmatischen Schwerpunkte des Festivals gewandelt. Charakteristisch ist in Münster nach wie vor die Orientierung am zeitgenössischen Jazz. Die programmatische Handschrift folgt aber noch klarer dem Prinzip einer "Ästhetik der Kontraste", wie es der künstlerische Leiter Fritz Schmücker nennt. Das soll heißen, das der Ablauf des umfangreichen Programms einer klar definierten Dramaturgie folgt, in der den Zuhörern an jedem Abend sehr unterschiedliche Spielarten des aktuellen Jazz angeboten werden. In diesem sind u.a. folgende Musiker mit dabei: Louis Moholo, Lars Danielsson, Jasper van't Hof, Michael Schiefel & David Friedman.

Moderation: Lothar Jänichen

 

Montag, 9.2. 11:35 / Tonart Jazz

"Wood River" – das neue Projekt der Saxofonistin Charlotte Greve

Autor: Johannes Kaiser

 

Dienstag, 10.2. 1.05 – 5.00 Uhr / Tonart Jazz

"Sophisticated Jazz" - mit neuen Alben u.a. Vijay Iyer, Kenny Wheeler, Chris Potter & Jack DeJohnette

Moderation: Vincent Neumann

 

Montag,16.2. 11:35 / Tonart Jazz

Das Jazzwunder von Helsinki - Einblicke in eine blühende Szene

Autor: Andreas Müller

 

Montag, 16.2. 20:03 – 21:30 / In Concert

Große Melodiebögen und spirituelle Kraft

Pharoah Sanders war in den letzten Jahren vergleichsweise selten in Europa zu hören, aber wenn er denn mal hier auftrat, zum Beispiel beim Jazzfest Berlin 2013, dann ging noch immer jede Menge Zauber von ihm aus. Sein unverkennbarer Ton auf dem Saxofon, das Überblasen seines Instrumentes, die hymnischen Intros seiner Stücke, seine großen Melodiebögen und die bereits angedeutete spirituelle Kraft – all das kann man noch immer von ihm erwarten.

Im letzten Sommer präsentierte Sanders beim PORI Jazz Festival sein vergleichsweise neues Quartett, in dem es neben ihm eine große Konstante gibt – den Pianisten William Henderson, mit dem Sanders bereits seit Jahrzehnten zusammen spielt. Den Bass spielt mittlerweile Oliver Hayhurst und am Schlagzeug sitzt Jim Calderazzo.

Pharoah Sanders Quartet
Pharoah Sanders, Tenor-Saxofon
William Henderson, Piano
Oliver Hayhurst, Bass
Jim Calderazzo, Schlagzeug

Pori Jazz Festival (Finnland)

Aufzeichnung vom 17.7.2014

Moderation: Matthias Wegner

 

Dienstag, 17.2. 1.05 – 5.00 Uhr / Tonart Jazz

Vokale Farbwechsel - die Sängerin Lyambiko im Gespräch

Moderation: Lothar Jänichen

 

Montag,23.2. 11:35 / Tonart Jazz

"Kind of Cool" – das neue Album des Schlagzeugers Wolfgang Haffner

Autor: Martin Risel

 

Dienstag, 24.2. 1.05 – 5.00 Uhr / Tonart Jazz

What is Jazz? Neue Rezepte aus den Jazzküchen Schweiz, Österreich und Deutschland

Der europäische Jazz hat sich längst vom amerikanischen Jazz emanzipiert. Fast jedes Land besitzt eine vitale, facettenreiche und mittlerweile auch umfangreiche Jazzszene. Der Blick geht gerne nach Frankreich, Italien, Polen, wo der Jazz mittlerweile fast eine Art Volksmusik geworden ist und sich außerordentlich großer Popularität erfreut, doch auch im deutschsprachigen Raum ist der Jazz ein bedeutender Kulturfaktor. Zahlreiche spannende Bands aus der Schweiz, Österreich und Deutschland mischen die europäische Szene mit einer eigenen Klangsprache auf und stellen dabei Begriffe wie Avantgarde oder Tradition mühelos auf den Kopf. Der Jazz wird zu vielen Seiten hin ordentlich ausgedehnt. Und das ist auch gut so. Manuela Krause präsentiert Musik von Jazzator, Hildegard lernt fliegen, Christy Doran's Bunter Hund, Andreas Matthias Pichler, Kompost 3, Wanja Slawin Lotus Eater, Kleiner Dicker Mönch, Tann u.v.a.m.

Moderation: Manuela Krause

Konzert

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