Seit 04:05 Uhr Tonart
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 04:05 Uhr Tonart
 
 

Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 26.02.2016

Henry James"Es ist besser, die Kunst zu verfeinern, als eine Leidenschaft"

Mit Verena Auffermann, Heinz Ickstadt und Paul Ingendaay

Podcast abonnieren
Der Schriftsteller Henry James (1843 - 1916) in einer undatierten Aufnahme (dpa / picture alliance / Pixfeatures)
Der Schriftsteller Henry James (1843 - 1916) in einer undatierten Aufnahme (dpa / picture alliance / Pixfeatures)

In der angelsächsischen Welt ist die Popularität des vor 100 Jahren verstorbenen Schriftstellers Henry James ungebrochen, während er in Deutschland vorübergehend ein wenig in Vergessenheit geraten war.

Doch neue Übersetzungen bei verschiedenen Verlagen sowie die Verfilmungen einiger seiner Romane (zuletzt 2012 "Das Glück der großen Dinge" nach dem Roman "Maisie") leiteten eine James-Renaissance ein, die weiter anhält.

Es sind verschiedene Dinge, die die Faszination seines Werkes ausmachen. So gilt der Schöpfer von "Daisy Miller", "Porträt einer jungen Dame", "Die Drehung der Schraube" oder "Die Aspern-Schriften" wegen seiner psychologisch vielschichtigen Frauenporträts und seiner komplexen und anspielungsreichen Sprache bereits als moderner Erzähler.

Und der häufig beschriebene Gegensatz zwischen der alten und der neuen Welt, zwischen Europa und den USA, spiegelt sich im Leben des in New York geborenen Schriftstellers, der viel durch Europa reiste, in Paris lebte und sich später in England niederließ.

Über die anhaltende Popularität des amerikanischen Schriftstellers Henry James spricht Dorothea Westphal mit Verena Auffermann, Heinz Ickstadt und Paul Ingendaay.

Literatur von und zu Henry James:

Henry James: "Daisy Miller"
übersetzt von Britta Mümmler
dtv, München 2015

Henry James: "Die Europäer"
übersetzt von Andrea Ott, mit einem Nachwort von Gustav Seibt
Manesse, Zürich 2015
 
Henry James: "Porträt einer jungen Dame"
übersetzt von Gottfried Röckelein
Dtv, München 1997

Henry James: "Die Drehung der Schraube"
übersetzt von Ingrid Rein, mit einem Nachwort von Paul Ingendaay
Manesse, Zürich 2010

Henry James: "Tagebuch eines Schriftstellers"
übersetzt von Astrid Claes
Kiepenheuer & Witsch, Köln 1965 

Henry James: "Die Gesandten"
übersetzt von Michael Walter
Hanser, München 2015

Verena Auffermann: "Henry James. Leben in Bildern"
(Hrsg. Dieter Stolz)
Deutscher Kunstverlag
München 2016

Zeitfragen

Reich werdenDie erste Million ist die schwerste!
US-Dollar-Scheine (picture alliance / dpa / Xie Zhengyi)

Geld regiert die Welt - im Fall von Donald Trumps Kabinett mit mehreren Milliardären und Multimillionären scheint das buchstäblich zuzutreffen. Doch wie wird man eigentlich reich und sind wir auf dem Weg zu einer globalen Oligarchie?Mehr

Analoges Arbeiten: HufschmiedRösser, Rauch und Rechnungen
Hufschmied Jochen Hermann bereitet ein Hufeisen vor. (Deutschlandradio - Uschi Götz)

Etwa 5000 Hufschmiede gibt es in Deutschland, und die sind schwer gefragt. Ihr Wissen und Können gilt im internationalen Vergleich als hervorragend. Die traditionelle Arbeit mit Amboss und Hammer ist anstrengend, aber Hufschmied Jochen Herrmann liebt seinen Beruf.Mehr

Luther und wirOrientierungssuche an einer Zeitenwende
Lupe auf globaler Leiterplatte. (imago)

Marin Luther profitierte vom neuen Medium des Buchdrucks und wusste es für seine Zwecke meisterhaft zu nutzen. Heute stehen wir an einer vergleichbaren Zeitenwende, wenn man auf die Digitalisierung der Welt und die damit verbundenen Umwälzungen schaut.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur