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Lesart / Archiv | Beitrag vom 09.11.2015

Gewinnerin des "Open Mike"-Wettbewerbs"Ziemlich aus dem Häuschen"

Jessica Lind im Gespräch mit Joachim Scholl

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Jessica Lind, Gewinnerin des Open-Mike-Literaturwettbewerbs, im Funkhaus von Deutschlandradio Kultur (Deutschlandradio / Matthias Horn)
Jessica Lind, Gewinnerin des Open-Mike-Literaturwettbewerbs, im Funkhaus von Deutschlandradio Kultur (Deutschlandradio / Matthias Horn)

20 Autoren traten am Wochenende in Berlin beim "Open Mike" an, dem wichtigsten Nachwuchswettbewerb für deutschsprachige Literatur. Gewonnen hat unter anderem die Österreicherin Jessica Lind - mit einem Text über eine schwangere Frau.

Nachwuchsliteratur im Großformat: 20 Autoren und Autorinnen haben sich am Wochenende in Berlin zum 23. "Open Mike"-Wettbewerb getroffen, dem Literatur-und-Lese-Marathon für Nachwuchsautoren.

Der "Open Mike" ist neben dem Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt der wichtigste Förderpreis im deutschsprachigen Raum – und gilt als Karrieresprungbrett für angehende Schriftsteller und Schriftstellerinnen.

Hier begann unter anderem die Karriere von Karen Duve, von Julia Franck oder Zsusza Bánk. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen dürfen nicht älter als 35 Jahre sein und noch keine eigenständige Buchpublikation vorgelegt haben.

Jan Brandt hielt die Laudatio - auf einen Text mit dem Titel "Mama"

Auch in diesem Jahr waren die Erwartungen groß. Am Sonntagnachmittag wurden dann die Gewinner bekannt gegeben, der Schriftsteller Jan Brandt hielt die Laudatio. Er lobte einen Text der Österreicherin Jessica Lind, der den einfachen wie eindringlichen Titel "Mama" trägt.

Sie sei "ziemlich aus dem Häuschen" gewesen, sagte Lind im Deutschlandradio Kultur. Lind schreibt seit der Pubertät – später kam der Film dazu. Seit 2010 studiert sie an der Filmakademie Wien. Die Literatur ist ihr aber wichtiger, Regie führen sei nicht wirklich "ihre Tasse Tee", hat sie festgestellt.

Neben Lind wurde beim Wettbewerb auch die Lektorin Theresia Töglhofer für "Das pure Leben" in der Prosa-Sparte ausgezeichnet. Den Preis in der Kategorie Lyrik erhielt Andra Schwarz aus Leipzig. Der Erlanger Student und Herausgeber der Literaturzeitschrift "Seitenstechen", Philip Krömer, wurde von der taz-Publikumsjury geehrt.

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