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Nachspiel / Archiv | Beitrag vom 28.06.2009

Getunte Körper

Transhumanismus im Sport

Von Claudia Fried

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Sportlerin mit Beinprothese (Pablo Castagnola)
Sportlerin mit Beinprothese (Pablo Castagnola)

Sie wollen über 100 Jahre alt werden. Sie wollen in der Dunkelheit sehen können und unter Wasser atmen. Sie lassen sich heute schon einfrieren, um in einer optimierten Welt wiedererweckt zu werden: Transhumanisten. Im Sport kennt man ihre Methoden schon lange.

Ohne jegliche medizinische Notwendigkeit werden körperliche Fähigkeiten verbessert. Für den Rekord, für die Medaille. Das schaffen Dopingmittel, aber in Zukunft vielleicht auch künstliche Bauteile. Die Beinprothese beispielsweise, deren Federn im Gegensatz zum echten Muskel nicht ermüden. Die rasanten Fortschritte in der Biotechnologie könnten dazu führen, dass sich unversehrte Sportler bald vorsorglich künstliche Bauteile einsetzen lassen, um "schneller, höher und weiter" zu kommen.

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