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Mittwoch, 13.12.2017

Kulturnachrichten

Montag, 24. August 2015

Germanist Walter Hinck gestorben

Der einflussreiche Kölner Literaturwissenschaftler wurde 93 Jahre alt

Nach Angaben des Kölner Stadt-Anzeigers starb Walter Hinck in seinem Wohnort Landau in der Pfalz. Der 1922 geborene Germanist lehrte von 1964 bis 1987 deutsche Literatur an der Kölner Universität und schrieb für die Frankfurter Allgemeine Zeitung. 1956 in Göttingen mit einer Arbeit über den späten Brecht promoviert, habilitierte er 1964 in Kiel mit einer Studie über den Einfluss der Commedia dell’arte auf das deutsche Schauspiel der Barock- und Aufklärungszeit. Noch vor wenigen Wochen leitete er an der Kölner Uni ein Seminar. Seine letzte Veröffentlichung trägt den Titel "Wenn aus Liebesversen Elegien werden". Walter Hinck, der sich Außenseitern, Vertriebenen und Widerspenstigen verschrieben hatte, starb am 21. August.

Filmschaffende fordern Freilassung von ukrainischem Regisseur

Urteil im Prozess gegen Oleg Senzow morgen erwartet

Deutsche Filmschaffende wie Daniel Brühl, Iris Berben, Michael Ballhaus, Fatih Akin und Veronica Ferres setzen sich in einem offenen Brief für die Freilassung des ukrainischen Regisseurs Oleg Senzow ein. Damit sei die Deutsche Filmakademie dem Aufruf der European Film Academy gefolgt, heißt es in der Mitteilung dazu. Das Schreiben an die russischen Behörden ist unter anderem an den russischen Präsidenten Wladimir Putin gerichtet. In dem umstrittenen Prozess gegen Senzow wegen Terrorismusverdachts hatte die russische Staatsanwaltschaft 23 Jahre Straflager gefordert. Die Anklage wirft dem 39-jährigen Filmemacher vor, Anschläge auf der 2014 von Russland einverleibten Halbinsel Krim geplant zu haben. Senzow weist die Anschuldigungen zurück. Der Westen und die Führung in Kiew kritisieren den Prozess als politisch motiviert.

WDR weist Vorwurf der Zensur von Hart-aber-fair-Sendung zurück

Senderchef reagiert damit auf harsche Kritik

Jörg Schönborn, WDR-Fernsehdirektor, wies nun die Vorwürfe, der Sender habe Zensur oder Selbstzensur begangen, entschieden zurück. Zuvor hatte der WDR die Hart-aber-fair-Sendung "Nieder mit den Ampelmännchen" von Anfang Februar aus der Mediathek genommen. Diese Entscheidung wurde in der Öffentlichkeit teils heftig kritisiert. Die Sendung sei frei von äußerer Einflussnahme produziert, ausgestrahlt und von knapp drei Millionen Zuschauern gesehen worden, so Schönborn. Sie nach einem halben Jahr aus der Mediathek zu nehmen, sei eine souveräne Entscheidung der Programmverantwortlichen gewesen. Dies sei kein ungewöhnlicher Vorgang, sondern komme aus unterschiedlichen Gründen immer wieder vor.

Amadeu-Antonio-Stiftung: Heidenau war nur der Beginn

Auch der Verein Opferperspektive warnt vor mehr rechter Gewalt

Die Krawalle gegen Flüchtlinge in Heidenau seien nur der Beginn für weitere Aktionen der rechten Szene gewesen. "Heidenau war ein Test", so Julia Schramm von der Amadeu-Antonio-Stiftung. "Der Hetze im Netz folgen Taten von organisierten Nazis, die solche Proteste wie in Heidenau als Anlass benutzen, ihren Hass in konkrete Gewalt umzusetzen", beinahe täglich würden Anschläge auf Asylbewerberheime verübt. "Da geht es darum, Deutschland von den "Volksschädlingen" zu befreien". Diese Personen folgten der geistigen Tradition des NSU. Auch der Verein Opferperspektive wies auf das beängstigende Niveau rechter Gewalt in Brandenburg hin. Bis Ende Juli habe der Verein 88 rechtsextreme Angriffe registriert. Damit sei fast das Niveau des gesamten vergangenen Jahres (92) erreicht worden, teilte die Opferperspektive mit. Hauptmotiv der Täter sei Rassismus: Vor allem Flüchtlinge seien oft Ziel von Angriffen. Die Schwelle zur Gewaltausübung sei wahrnehmbar gesunken, erklärte Vereinschefin Judith Porath.

Große Sammlung mit Matisse-Grafiken kommt nach Münster

Die Arbeiten hatten 70 Jahre in einem Banksafe in Paris geschlummert

Grafiken von Henri Matisse werden bald die Bestände des Picasso-Museums in Münster bereichern. Ein Geldinstitut habe die 121 Werke von der Erbengemeinschaft des französischen Künstlers erworben und dem Museum als Dauerleihgabe überlassen, berichtete Museumsdirektor Markus Müller. Über den Preis hatten die beiden Parteien Stillschweigen vereinbart. Im Herbst 2016 sollen die Arbeiten in einer Ausstellung gezeigt werden. Der Franzose Henri Matisse (1869-1954) zählt zu den bedeutendsten Künstlern der klassischen Moderne. Die Arbeiten stammten aus Familienbesitz und hätten die vergangenen 70 Jahren in einem Banksafe in Paris überdauert, so der Museumsdirektor. Die Lithografien, Radierungen und Linolschnitte der Kollektion entstanden in den Jahren 1906 bis 1951.

Unterschriftenaktion für mehr Historie im Berliner Schloss

Verein: Aktuelles Konzept kann Besucher nicht binden

Die Gesellschaft Berliner Schloss will durch eine Unterschriftenaktion erreichen, dass die rekonstruierte Preußen-Residenz originalgetreuer wird als bisher geplant. Zumindest einige Räume und ein Treppenhaus sollten nach dem ursprünglichen Vorbild wiederhergestellt werden, fordern die Initiatoren in einer Petition, die dem Bundestag und dem Berliner Abgeordnetenhaus zugeleitet werden soll. "Die Gesellschaft Berliner Schloss ist der Ansicht, dass das aktuelle Nutzungskonzept nicht in der Lage ist, die erwarteten Besucherzahlen von bis zu drei Millionen Besuchern pro Jahr dauerhaft an sich zu binden", hieß es in einer Mitteilung. "Das Berliner Schloss ist mehr als nur Fassade!" Die einstige Preußen-Residenz im Herzen Berlins, zu DDR-Zeiten gesprengt, wird derzeit für 590 Millionen Euro wieder aufgebaut. Hinter einer historischen Fassade soll ein hochmodernes Kultur- und Ausstellungszentrum entstehen. Der Verein mit knapp 400 Mitgliedern setzt sich seit 1991 für ein stärker kunsthistorisch orientiertes Konzept ein.

Jeder Vierte würde sich von einem Roboter pflegen lassen

Viele haben aber Bedenken, ihre Daten zu teilen

In Zukunft könnten technische Helfer Pflegekräfte entlasten. Sollte es so weit kommen, hätten 26 Prozent der Deutschen nichts dagegen einzuwenden. Jeder Vierte hätte gegenüber Robotern keine Berührungsängste. Das ergab die Umfrage "ZukunftsMonitor" im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Implantate, die einem dabei helfen, sich besser zu konzentrieren oder das Gedächtnis zu verbessern, befürworteten rund die Hälfte der Befragten. Schon jetzt nutzen viele Menschen sogenannte Wearables - Fitnessarmbänder oder Kleidungsstücke, die Biodaten messen. Fast zwei Drittel der Interviewpartner sorgen sich allerdings um die Datensicherheit. Sie würden ihre Daten nicht ihrer Krankenkasse zur Verfügung stellen.

Christentum hat Tradition besser bewahrt als Islam

Navid Kermani: Unterdrückte Tradition kehrt als Zombie zurück

Nach Überzeugung des diesjährigen Friedenspreisträgers des Deutschen Buchhandels, Navid Kermani, hat das Christentum "seine Tradition besser bewahrt als der Islam". Das sei das Kernproblem mancher Strömungen im Islam, sagte Kermani der Berliner Zeitung. "Was wir heute erleben, ist ein völliger Bruch mit seiner geistigen, spirituellen und ästhetischen Tradition", so der Schriftsteller. Es sei darum auch ein Missverständnis zu glauben, der Islam müsse erst einmal in der Moderne ankommen. Der Fundamentalismus wendet sich seiner Ansicht nach gegen die Tradition und "will sie abschaffen, indem er an einen behaupteten Uranfang zurückkehrt und sich vermeintlich auf den Koran bezieht, dabei aber eine 1.400-jährige Deutungsgeschichte negiert". Diese Ausrottung der eigenen Tradition sei für Reisende, die heute in islamische Länder kämen, das eigentlich Erschütternde. Demgegenüber habe es bei einem Rom-Aufenthalt vor wenigen Jahren bei ihm "Klick gemacht", so Kermani. Was immer gegen die Tradition eingewendet werden könne, "aber sie ist da, sie ist lebendig". Das sei etwas Wertvolles. Die unterdrückte Tradition werde zur Gefahr. Sie kehre "als Zombie" zurück.

Neues palästinensisches Museum für Kunst und Geschichte

Bindeglied zwischen weltweit verstreuten Palästinensern

Im kommenden Jahr soll im Westjordanland das bisher größte palästinensische Museum für Kunst und Geschichte eröffnen. Bei dem gewählten Eröffnungstag, dem 15. Mai, handelt es sich um den Tag der Nakba (Katastrophe), an dem die Palästinenser jedes Jahr an die Flucht und Vertreibung ihrer Vorfahren nach der israelischen Staatsgründung 1948 erinnern. Das 3800 Quadratmeter große Museum in der Nähe von Ramallah solle als Verbindung zwischen den Menschen im historischen Palästina und den Palästinensern in der Diaspora dienen. In der ersten Ausstellung "Never-part" zeigen Palästinenser Gegenstände, die für sie einen emotionalen Wert haben. Finanziert wird das Projekt von der palästinensischen Nichtregierungsorganisation Welfare Association. Etwas mehr als die Hälfte der zwölf Millionen Palästinenser lebt im Westjordanland, in Ost-Jerusalem, dem Gazastreifen und Israel. Die Zahl der palästinensischen Flüchtlinge und ihrer Nachfahren wird weltweit auf 5,5 Millionen geschätzt.

Jonas Kaufmann und Joyce DiDonato erhalten Echo Klassik

Bundesverband Musikindustrie zeichnet 60 Künstler aus

Der deutsche Sänger Jonas Kaufmann (46) und die US-Amerikanerin Joyce DiDonato (46) werden in diesem Jahr mit einem Echo Klassik geehrt. Auch der Pianist Lang Lang, der Klarinettist Andreas Ottensamer und der Dirigent David Zinman gehören zu den insgesamt rund 60 Preisträgern. Das teilte der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) mit. Die Künstler werden im Oktober im Berliner Konzerthaus am Gendarmenmarkt ihre Auszeichnung entgegen nehmen. Mit dem Echo Klassik ehrt die Musikindustrie seit 1994 jedes Jahr herausragende Leistungen nationaler und internationaler Künstler.

Gericht in Bangladesch verbietet Film über Rana Plaza-Unglück

Verband der Textilarbeiter kritisiert Darstellung der Katastrophe

Der Film über den Einsturz einer bangladesischen Textilfabrik zeige grausame Szenen und TV-Berichte vom Unglück. Nach Meinung des Gerichts verstößt er deswegen gegen die Zensur. Der Film "Rana Plaza" erzählt eine Liebesgeschichte und lässt sich dabei vom Schicksal der Textilarbeiterin Reshma Begum inspirieren, die 17 Tage lang unter den Trümmern des Gebäudes gefangen war. Das neungeschossige Rana-Plaza-Gebäude mit mehreren Textilfirmen nahe der Hauptstadt Dhaka war im April 2013 eingestürzt. Mehr als 1100 Menschen wurden getötet und mehr als 2400 verletzt. Der Film von Regisseur Nazrul Islam Khan sollte am 4. September in die Kinos des Landes kommen. Das Verbot gelte zunächst für sechs Monate, sagte der Anwalt Mohammad Mehedi Hasan Chowdhury. Er vertritt den Verband der Textilarbeiter, die das Verbot wegen der anschaulichen Schilderung des Unglücks in die Wege geleitet hatten.

Kita-Studie: Betreuungsschlüssel in Kindertagesstätten verbesserungswürdig

Schwesig will Mittel für Betreuungsgeld für Kitas nutzen

In deutschen Kindertageseinrichtungen gibt es nach einer Analyse der Bertelsmann Stiftung noch immer zu wenige Erzieher, auch wenn sich die Lage schon verbessert hat. Aus dem Ländermonitor geht außerdem hervor, dass sich die Betreuungsqualität zwischen den Bundesländern deutlich unterscheidet. Am besten sieht die Situation in Baden-Württemberg aus. Dort kommen in etwa drei Krippenkinder und knapp acht Kindergartenkinder auf eine Erzieherin. In den östlichen Bundesländern müssten sich Erzieher um wesentlich mehr unter Dreijährige kümmern als im Westen, so die Studie. "Die Personalschlüssel sind längst noch nicht überall kindgerecht und pädagogisch sinnvoll, aber der Trend ist positiv", sagte Jörg Dräger, Vorstand der Bertelsmann Stiftung. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) forderte im Hinblick auf die Analyse erneut, die freiwerdenden Mittel des Betreuungsgeldes für gute Kinderbetreuung zu nutzen. Die Karlsruher Richter hatten das Betreuungsgeldgesetz für verfassungswidrig erklärt, weil dem Bund die Gesetzgebungskompetenz für familienpolitische Leistungen fehle.

Baalschamin-Tempel in Palmyra zerstört

Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte bestätigte Medienberichte

Die Terrororganisation "Islamischer Staat" hat einen weiteren bedeutenden Tempel in der von ihr besetzten Oasenstadt Palmyra in Syrien zerstört. Das antike Baalschamin soll mit einer großen Menge Sprengstoff in die Luft gejagt worden sein. Das berichten übereinstimmend der Direktor der syrischen Antikensammlungen, Maamoun Abdulkarim, und Einwohner in Palmyra. Zerstört wurde auch die Cella, der innerste heilige Bereich des Tempels. Der im zweiten Jahrhundert nach Christus zu Ehren des Gottes Baalschamin erbaute Tempel ist einer der bedeutendsten Teile der zum Weltkulturerbe der Unesco gehörenden Schätze von Palmyra. In der vergangenen Woche hatten die islamistischen Terroristen Khaled al-Asaad, den 82 Jahre alten Chef-Archäologen von Palmyra, enthauptet.

Weltkongress der Religionswissenschaftler in Erfurt

Wie verändern sich Religionen durch gesellschaftlichen Wandel?

Darüber diskutieren mehr als 1400 Religionswissenschaftler aus aller Welt in Erfurt. Bis zum 29. August werden nach Angaben der Universität Erfurt dazu über 1300 Vorträge gehalten. Der Weltkongress der International Association for the Historiy of Religion (IAHR) trägt den Titel "Dynamiken der Religion: Vergangenheit und Gegenwart". Besonderes Augenmerk gilt rituellen Praktiken, rechtliche Konflikte und und gewaltsame Auseinandersetzungen innerhalb von Religionen. Die IAHR wurde 1950 als internationaler Dachverband für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Religion gegründet.

Auch deutscher Tierschutzbund fordert Abschaffung der Kuhglocken

Schweizer Debatte über mögliche Tierquälerei in Bayern angekommen

"Aus Tradition einem Tier so etwas zuzumuten, ist völlig abzulehnen". Mit diesem Argument wirbt Nicole Brühl, bayerische Landespräsidentin des deutschen Tierschutzbundes, für ein Verbot von Kuhglocken. Weil die meisten Weideflächen ohnehin eingezäunt seien, so Brühl, und ein GPS-Band die Kuh kaum beeinträchtige. Für den Vorsitzenden des Alpwirtschaftlichen Vereins im Allgäum, Franz Hage, ist der Vorstoß genauso "kompletter Schmarrn" wie für Bayerns Agrarminister Helmut Brunner. Eine Studie der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich war zu dem Schluss gekommen, dass Kühe unter den Glocken leiden: Sie fraßen und ruhten mehr, wenn die Zeit des Glockentragens verkürzt wurde. Zudem wird von Schweizer Tierschützern kritisiert, Glocken um den Hals seien für Kühe so laut, als würde Menschen ein Presslufthammer ans Ohr gehalten.

Vietnamesischer Zoll beschlagnahmt Elfenbein aus Afrika

Beamte stellen mehr als zwei Tonnen Stoßzähne sicher

Die Elefanten-Stoßzähne waren als Holz deklariert und kamen aus Nigeria. Der Zoll stellte die Ladung sicher, deren Empfänger dieselbe Firma sein soll, an die die Mitte des Monats eine Lieferung afrikanischer Nashörner gerichtet war. Handel mit Elfenbein ist weltweit verboten. Wachsender Wohlstand in China und Vietnam heizt die Nachfrage aber an. Das beschuldigte Unternehmen in Hanoi weist jede Schuld von sich.

Sinem Altan mit Europäischem Komponistenpreis ausgezeichnet

"Hafriyat - Earthwork" ist für Jury von "großer emotionaler Wucht geschaffen".

Zum Abschluss des Festivals "Young Euro Classic" ist die türkische Musikerin Sinem Altan mit dem Europäischen Komponistenpreis ausgezeichnet worden. Der mit 5000 Euro dotierte Preis wird jedes Jahr für die beste Ur- oder Erstaufführung des Festivals vergeben. In den vergangenen 18 Tagen hatten sich mehr als 1500 angehende Profi-Musiker aus aller Welt in Berlin getroffen. Sinem Altan, die 1985 in Ankara geboren wurde, lebt in Berlin.

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