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Feature / Archiv | Beitrag vom 08.04.2017

GeburtshilfeTod eines Neugeborenen

Eine Hebamme vor Gericht

Von Eva Schindele

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Die Beine einer Hebamme beim Laufen. In der Hand hält sie eine rote Arzttasche. (picture alliance / dpa / Caroline Seidel)
Eine Hebamme auf dem Weg zu einem Hausbesuch. (picture alliance / dpa / Caroline Seidel)

2.000 Geburten hat die Geburtshelferin Anna R. in ihrer 35-jährigen Berufslaufbahn außerklinisch begleitet. Dann kommt es zu einem tragischen Ereignis - das Kind stirbt bei der Geburt. Die Existenz der Hebamme steht auf dem Spiel.

2008 wendet sich ein Elternpaar an sie, weil sie eine der wenigen Hebammen ist, die Erfahrung mit der natürlichen Entbindung von Kindern in Beckenendlage haben. Das Kind stirbt bei der Geburt. Anna R. wird vom Dortmunder Schwurgericht nach einem langwierigen Prozess wegen Totschlags zu fast sieben Jahren Haft verurteilt und erhält ein lebenslanges Berufsverbot. Der Ablauf der Verhandlung und die Urteilsbegründung lassen viele Fragen offen.

Regie: Philippe Bruehl
Mit: Andrea Wolf und Michael Rotschopf
Ton: Gerd Nesgen
Produktion: WDR/SWR 2016
Länge: 53'

Eva Schindele, 1951 geboren in Weilheim in Oberbayern, ist Journalistin, Autorin und Sozialwissenschaftlerin. Studierte Sozial- und Erziehungswissenschaften in Konstanz und Berlin, Promotion in Bremen. Ihre Themenschwerpunkte sind Medizin, Ethik und Gesundheitspolitik. Ausgezeichnet u.a. mit dem Juliane-Bartel-Preis für das Feature "Der Hormonkrimi" (WDR 2004). Lebt in Bremen und Murnau. 

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