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Kompressor | Beitrag vom 04.07.2017

G20-ProtestWas ist Cornern?

Elise Landschek im Gespräch mit Max Oppel

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(picture-alliance / afp / Henrik Josef Boerge)
Schon im August 2015 trafen sich in Hamburg Menschen zum cornern. (picture-alliance / afp / Henrik Josef Boerge)

Der G20-Gipfel hat noch nicht begonnen, aber schon im Vorfeld ist Hamburg zu einem heiß umkämpften Pflaster geworden. Dort, wo es erlaubt ist, sich zu versammeln, rufen Aktivisten und Aktivistinnen besonders zu Protestaktionen auf. Eine davon nennt sich Cornern.

Keine Ahnung, was mit "Hedonistischem Massencornern" gemeint ist? - Elise Landschek, Autorin vom Norddeutschen Rundfunk, ist dem neuesten Trend der Protestbewegung auf den Grund gegangen. Das sogenannte Cornern hat eine lange Geschichte. Entstanden ist der Begriff in den 70er-Jahren.

Damals trafen sich jugendliche Hip-Hopper und Breakdancer an den Straßenecken (englisch "corner") der New Yorker Bronx, um sich zu messen und gegenseitig zu imponieren. Vor zwei Jahren, so behaupten die Hamburger Aktivisten, habe man hier die Tradition des Cornerns wiederentdeckt.

Form politischen Protests

Mit lauter Musik und Präsenz auf Straßen und Plätzen nutzen die Aktivisten das Cornern als eine Form politischen Protests, ein öffentliches Statement gegen die Abschirmpolitik des G20-Gipfels.

Doch ob Cornern tatsächlich mehr ist als nur gemeinsames Biertrinken an der Straßenecke, erzählt Elise Landschek im Interview.

Fazit

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