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Frankreich hat gewählt

Le Pen gegen Macron

Die französischen Präsidentschaftskandidaten Marine Le Pen und Emmanuel Macron. (dpa/picture alliance)
Brigitte und Emmanuel Macron (afp / Eric Feferberg)

Wer ist Emmanuel Macron?Der glückliche Ödipus

Emmanuel Macron hat alle überrascht - so schnell ist noch niemand ohne Partei im Rücken aufgestiegen. Wer ist dieser Mann? Die Kulturwissenschaftlerin Barbara Vinken blickt vor allem auf Macrons Liebe zu seiner deutlich älteren Frau - und hält sie für segensreich.

Der neue Präsident Frankreichs Emmanuel Macron. Hier bei einer Wahlveranstaltung in Paris.  (AFP/Eric Feferberg)

Macrons Sieg in FrankreichMit einem blauen Auge davongekommen

Emmanuel Macron hat die Präsidentschaftswahl in Frankreich gewonnen. Wir haben mit drei Experten darüber gesprochen: dem deutsch-französischen Essayisten Jürgen Ritte, dem Schriftsteller Manfred Flügge und unserem Korrespondenten Jürgen König.

Wahlplakate für die französische Präsidentschaftswahl 2017 in dem Dorf Hunspach im Elsass ((c) dpa)

Le Pen oder Macron?Warum viele Elsässer rechts wählen

In den ländlichen Regionen des Elsass hat etwa jeder dritte für Marine Le Pen gestimmt. Am Sonntag bei der Stichwahl dürften es noch mehr werden. Warum viele in der Grenzregion zu EU- und fremdenfeindlichen Kandidaten laufen, hat auch mit Deutschland zu tun.

Marine Le Pen und Emmanuel Macron sitzen sich in einem Fernsehstudio an einem runden Tisch gegenüber. Dazwischen die beiden Moderatoren. (AFP)

Wahl in Frankreich"Jetzt hat Macron die Boxhandschuhe ausgepackt"

Punktsieg für Emanuel Macron beim TV-Duell mit Marine Le Pen. Dennoch: Viele Wähler, die Le Pen und den Front National ablehnen, können sich auch nicht für den Linksliberalen Macron erwärmen. Eine Einschätzung von Jens Althoff, Leiter des Paris-Büros der Heinrich-Böll-Stiftung.

Wahlplakate mit den Spitzenkandidaten für die Präsidentschaftswahl in Frankreich, der Rechtspopulistin Le Pen und dem sozialliberalen Macron. (Kay Nietfeld, dpa)

PräsidentschaftswahlFrankreich vor "historischer" Entscheidung

Die Kandidaten der Sozialisten und der Konservativen sind aus dem Rennen. Stattdessen gehen der sozialliberale Emmanuel Macron und die nationalistische Marine Le Pen in die Stichwahl und das Amt des französischen Staatspräsidenten. Bereits das ist für viele "historisch".

Marine Le Pen mit Unterstützern und Reportern am Wahlabend in Henin-Beaumont (dpa / picture-alliance / Sadak Souici)

Frankreich hat gewähltZwei Kandidaten, ein Schock

Emmanuel Macron und Marine Le Pen haben es bei der Präsidentschaftswahl in Frankreich in den zweiten Wahlgang geschafft. Der Erfolg Le Pens heißt für den Geografen und Sozialwissenschaftler Boris Grésillon: Frankreich geht es schlecht.

Das Bild zeigt den Eiffelturm in Paris, im Vordergrund stehen Menschen im Gegenlicht, der Himmel ist wolkenverhangen. (AFP PHOTO / LIONEL BONAVENTURE)

Aus den FeuilletonsAbschied vom sanften Frankreich

Die französische Präsidentschaftswahl war ein bestimmendes Thema in den Feuilletons der Woche: In der "Zeit" schilderten 20 Schriftsteller und Intellektuelle ihre Sorgen - und dachten über mögliche Folgen des Urnengangs nach.

Der sozialistische französische Präsidentschaftskandidat Jean-Luc Mélenchon spricht am 9.4.2017 bei einer Wahlkampfveranstaltung seiner Partei "La France insoumise" in Marseille. (picture alliance / dpa / Rossi David / MAXPPP)

Französischer Wahlkampf Mélenchon als Kandidat der Popkultur

Für die französischen Popmusiker ist der Präsidentschaftskandidat Jean-Luc Mélenchon der Mann der Stunde, sagt der Musikjournalist Francis Gay. Er sei ungemein modern - und prominente Unterstützer aus der Musikszene stünden für ihn förmlich Schlange.

Der elsässische Autor Martin Graff  (picture alliance / dpa / Elisabeth Legrain)

Martin Graff Europäer, Elsässer, Franzose

Seine Muttersprache ist Elsässisch, seine Profession ist Grenzen überwinden. In seinen TV-Dokumentationen wie in seinen Büchern thematisiert der Autor Martin Graff die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede von Frankreich und Deutschland.

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Politisches Feuilleton

Juden in DeutschlandAufruf zur Desintegration
Ein ultra-orthodoxer Jude beim "Tashlich", einem Ritual, um die Sünden des vergangenen Jahres los zu werden. (picture-alliance/ dpa / epa Pavel Wolberg)

Auf seine Aufarbeitung des Holocausts ist Deutschland stolz. Ein Punkt, auf den sich die meisten in jeder Leitkultur-Debatte einigen können. Max Czollek hält dagegen. Für ihn geht dabei die gegenwärtige jüdische Kultur unter. Daher ruft er Juden zur "Desintegration" auf.Mehr

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