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Kompressor | Beitrag vom 10.11.2014

Frage des TagesAktion "Europäische Mauer" - Top oder Flop?

Nancy Fischer über das Kunstprojekt des "Zentrums für politische Schönheit"

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Anstelle der entfernten Gedenkkreuze sind Kreuze aus Papier am Spreeufer in Berlin angebracht. Eine Gruppe von Flüchtlings-Aktivisten hatte die sieben weißen Gedenkkreuze für die Mauertoten am Spreeufer neben dem Reichstag entfernt; Aufnahme vom 5. November 2014 (picture alliance / dpa)
Alles nur geklaut: Statt den Originalen hingen Papierkreuze am Spreeufer. (picture alliance / dpa)

Mit weißen Gedenkkreuzen am Spreeufer sollte 25 Jahre nach dem Mauerfall an die Toten der innerdeutschen Grenze erinnert werden. Daraus wurde nichts: Kunstaktivisten vom "Zentrum für politische Schönheit" bauten die Kreuze vergangene Woche ab, um sie an die Außengrenzen Europas zu bringen.

Auch dort sterben Menschen bei dem Versuch, eine Grenze zu überqueren - so lautete ihre Botschaft. Die Journalistin Nancy Fischer hat die Aktivisten bei der Aktion begleitet. Wir haben sie gefragt, ob das Projekt am Ende Erfolg hatte.

Mehr zum Thema:

Glosse - Kalkulierte Kommunikation
(Deutschlandradio Kultur, Fazit, 04.11.2014)

Diebstahl der Mauerkreuze - "Humanistisches Geschwafel" auf Kosten der Flüchtlinge
(Deutschlandradio Kultur, Kompressor, 04.11.2014)

Mauertote - Kritik an "Gedenkkultur durch Redeschablonen"
(Deutschlandradio Kultur, Fazit, 03.11.2014)

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