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Kompressor | Beitrag vom 02.04.2015

FastenzeitSchlankheitswahn neu verpackt

Hengameh Yaghoobifarah im Gespräch mit Max Oppel

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Ein Apfel und ein Knäckebrot neben einem Glas Wasser. (picture alliance / dpa / Armin Weigel)
Ein Loblied auf das Fastenbrechen singt die Fashion-Bloggerin Hengameh Yaghoobifarah. (picture alliance / dpa / Armin Weigel)

Für Christen ist momentan Fastenzeit, aber auch Nicht-Gläubige verzichten. Die Fashion-Bloggerin Hengameh Yaghoobifarah sieht im Fasten sowie im aktuellen Veganer-Trend einen neu verpackten Schlankheitswahn.

Essen als Mittel der Selbstkontrolle hat eine lange ideengeschichtliche Tradition. Das asketische Fasten gilt als Urform der heutigen Fitness- und Gesundheitskultur.

Was hat das mit dem sogenannten Fat-Shaming dicker Menschen in unserer Gesellschaft zu tun? Auf ein Lob des Fastenbrechens mit der queeren Fashion-Bloggerin Hengameh Yaghoobifarah.

Mehr zum Thema:

Social Media - Fasten auf Facebook
(Deutschlandradio Kultur, Studio 9, 26.03.2015)

Francoise Wilhelmi de Toledo - Warum tut Fasten gut?
(Deutschlandradio Kultur, Im Gespräch, 24.03.2015)

Fasten - Verzichten zur Selbstoptimierung
(Deutschlandradio Kultur, Interview, 18.02.2015)

Fazit

"Fashion Drive"Die Geschichte der Mode im Spiegel der Kunst
Édouard Manet (1832–1883) Jeanne Duval, la maitresse de Baudelaire (La dame a l’éventail), 1862 Öl auf Leinwand, 89,5 × 113 cm Museum of Fine Arts, Budapest (Budapest Museum of Fine Arts)

Zerrissene Jeans gehören heute ganz alltäglich zum Straßenbild, aber zerrissene Mode gab es auch schon in der Renaissance. Wie sie damals aussah zeigen prächtige Gemälde aus dem 16. Jahrhundert, die jetzt im Kunsthaus Zürich zu sehen sind – in der neuen Sonderausstellung "Fashion Drive – Extreme Mode in der Kunst".Mehr

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