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Hörspiel / Archiv | Beitrag vom 15.01.2017

Ewiges Leben in der ErzählungGilgamesh-Epos (3/3)

Von Raoul Schrott

Der bärtige Held Gilgamesh hält kniend einen ausgestreckten Löwen über seinem Kopf.   (imago)
Der bärtige Held Gilgamesh hält kniend einen ausgestreckten Löwen über seinem Kopf. (imago)

Wie wird man unsterblich? Gilgamesh ist weit gereist, er hat "Verbotenes gesehen und Verborgenes und die Geschichte der Zeit vor der Flut wurde ihm offenbart." Nun steht er an der Pforte der Unterwelt und verhandelt mit den Göttern.

Er verlangt einen Platz an ihrer Seite. In seiner Stadt Uruk hat der König Tafeln aus Lapislazuli hinterlassen, darauf die Niederschrift seines Lebens - "die Toten lieben, dass man von ihnen spricht, Geschichten sind ihre einzige Gegenwart."

Bearbeitung und Regie: Klaus Buhlert
Mit: Martin Wuttke, Michael Lucke, Kathrin Angerer, David Hirsch, Jutta Hoffmann, Thomas Holtzmann, Felix von Manteuffel, Jennifer Minetti, Jürgen Rohe, Christiane Roßbach, Christine Schorn, Helmut Stange, Thomas Thieme, Christine Diensberg, Rike Schinzler, Gesche Piening
Ton: Hans Scheck, Susanne Herzig
Produktion: Bayerischer Rundfunk 2001

Länge: 51'21

Anschließend:

Wie soll ein Gott sterben? (2/2)

Raoul Schrott im Gespräch mit Julian Doepp
Produktion: BR 2001
Länge: 27'03

 

Klaus Buhlert, geboren 1950 in Oschersleben. 1972 Flucht aus der DDR. Studienaufenthalt in den USA. 1981 Promotion an der TU Berlin. Professur für Elektro- und Computermusik. Parallel zur Lehrtätigkeit Arbeiten als Komponist für Film und Theater, später auch im Hörspiel. Mit "Hotels" von Raoul Schrott (BR 1995) begann seine Regiekarriere. Mehrfach Hörspiel des Jahres, Hörbuch des Jahres sowie Deutscher Hörbuchpreis für außerordentliche Produktionen wie z.B. Musils "Der Mann ohne Eigenschaften" oder Joyces "Ulysses".

Raoul Schrott, Schriftsteller, Übersetzer und Literaturwissenschaftler, geboren 1964 in Tirol. Er schreibt Romane, Essays und Lyrik und übersetzt mit Vorliebe antike Stoffe, z.B. Homers "Ilias". Viele seiner Romane und Neuübersetzungen wurden als mehrteilige Hörspiele produziert, zuletzt "Die Kunst an nichts zu glauben" (DKultur 2016) und die Reihe "Erste Erde Epos" für den BR. Der Autor erhielt zahlreiche Literaturpreise und ist seit 2002 Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

Hörspiel

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