Seit 20:03 Uhr Konzert
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 20:03 Uhr Konzert
 
 

Länderreport / Archiv | Beitrag vom 11.05.2010

Es geschah... in Leipzig

Vor und nach der Wende. Medienwandel in Ostdeutschland

Von Martin Reischke

Podcast abonnieren
Zeitungen und Zeitschriften aus der alten Bundesrepublik hatten es nach der Wende auf dem ostdeutschen Zeitungsmarkt schwer. (AP)
Zeitungen und Zeitschriften aus der alten Bundesrepublik hatten es nach der Wende auf dem ostdeutschen Zeitungsmarkt schwer. (AP)

Auch wenn das Warenangebot ansonsten häufig dürftig war - bei der Presseproduktion zählte die DDR zur Weltspitze: Knapp 40 Zeitungen mit einer Gesamtauflage von etwa neun Millionen Exemplaren wurden Anfang der 80er-Jahre täglich gedruckt. Doch Meinungsvielfalt ging damit nicht einher. Nach dem Mauerfall entwickelte sich nicht nur die, auch zahlreiche neue Zeitungen wurden Anfang der 90er-Jahre in Ostdeutschland gegründet.

Nur die wenigsten Neugründungen haben bis heute überlebt, auch überregional erscheinende Blätter aus der alten Bundesrepublik konnten sich im Osten nie durchsetzen - die Lesegewohnheiten von Ost und West scheinen noch immer verschieden zu sein. Heute wird der ostdeutsche Pressemarkt von eben jenen Regionalzeitungen geprägt, die bis zur Wende fest in SED-Hand waren - und nach dem Mauerfall an westdeutsche Großverlage verkauft wurden.

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat.

Mehr bei deutschlandradio.de

Downloads:

Es geschah... in Leipzig (pdf)
Es geschah... in Leipzig (txt)

Länderreport

"Kirchentage auf dem Weg"Wo Luther greifbar nah ist
(Deutschlandradio / Henry Bernhard)

Lust auf Kirchentag, aber nicht auf überfüllte Hallen und Schlangestehen? Parallel zum "großen" Kirchentag in Berlin und Wittenberg findet in mehreren ostdeutschen Städten der "Kirchentag auf dem Weg" statt - wie in Erfurt.Mehr

Schloss FreienwaldeUngeliebtes Schmuckstück
Das Schloss in der Stadt Bad Freienwalde im Landkreis Märkisch-Oderland (Brandenburg). 1798/99 war das Schloss von David Gilly für die Königin Friederike Luise errichtet worden.  (picture alliance / dpa / Patrick Pleul)

Errichtet für die preußische Königin Friederike Luise, später genutzt von Außenminister Walter Rathenau, dann Kulturhaus: Schloss Freienwalde blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Doch der zuständige Landkreis möchte es dringend loswerden.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur