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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 27.04.2010

Es geschah ... in Halberstadt

Die DDR-Grenztruppen in Zeiten des Umbruchs

Von Wolf-Sören Treusch

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DDR-Grenzpfahl im Grünen Band (Kai Frobel)
DDR-Grenzpfahl im Grünen Band (Kai Frobel)

Der 27. April 1990 - der Chef der DDR-Grenztruppen, Generalmajor Teichmann, verfasst einen Brief an den Minister für Verteidigung und Abrüstung Rainer Eppelmann. Er informiert ihn über den Umfang des Abbaus der Grenzsicherungsanlagen - kilometerweise Zäune, Mauern und Sperrgräben, hunderte von Beobachtungstürmen, Millionen Tonnen Beton und Stahl.

Und die Grenzer? Sie haben geschworen die "Grenzen ihres sozialistischen Vaterlandes gegen alle Feinde zu schützen". Doch der größte Feind von damals ist keiner mehr und die Grenze wird verschwinden. Wie veränderte sich der Alltag der Grenztruppen in Zeiten des Umbruchs, ihr Selbstverständnis - und wie blickten sie in Richtung Zukunft? Der Länderreport begibt sich auf Spurensuche.

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