Seit 07:05 Uhr Feiertag

Sonntag, 18.02.2018
 
Seit 07:05 Uhr Feiertag

Zeitfragen | Beitrag vom 11.09.2017

Erst Worte, dann TatenWo fängt rechter Terrorismus an?

Von Phillip Schnee

Beitrag hören Podcast abonnieren
Festnahmen bei rechter «Freier Kameradschaft Dresden» am 30.11.2016| (picture alliance / Tino Plunert /dpa-Zentralbild)
Razzia und Festnahmen bei rechter "Freier Kameradschaft Dresden" (picture alliance / Tino Plunert /dpa-Zentralbild)

Selbsternannte Bürgerwehren verabreden sich über Facebook oder Messenger-Dienste zur Jagd auf ausländische Menschen: Aktionen rechter Terroristen oder Straßengewalt?

Der Bundeswehrsoldat Franco A. hortet mit seinen Komplizen Waffen und führt eine "Todesliste" potenzieller Anschlagsopfer. Die "Gruppe Freital" verabredet sich zu Angriffen auf Flüchtlinge und politische Gegner über Whatsapp.

Büros von Politikern und zivilgesellschaftlichen Gruppen werden mit Steinen beworfen, beschmiert, beschossen, Hunderte Flüchtlingsunterkünfte attackiert. Rechte Cliquen terrorisieren ganze Nachbarschaften.

Aber ist das schon Terror? Freizeit- und Feierabend-Terrorismus? Was ist Rechtsterrorismus genau? Sowohl Sicherheitsbehörden, die Öffentlichkeit, selbst antifaschistische Kreise tun sich schwer mit der Beantwortung dieser Frage. Die Übergänge von spontaner Straßengewalt hin zum terroristischen Akt sind in der rechten Szene fließend.

Das Manuskript der Sendung zum Download im PDF-Format

Mehr zum Thema

Terrorismus heute und damals - Lehren aus dem Deutschen Herbst
(Deutschlandfunk, Hintergrund, 04.09.2017)

25 Jahre nach Rostock-Lichtenhagen - Lernen aus dem Zivilisationsbruch
(Deutschlandfunk, Kommentare und Themen der Woche, 26.08.2017)

Kritikergespräch - Neue Bücher gegen rechte Gewalt
(Deutschlandfunk, Bücher für junge Leser, 26.08.2017)

Zeitfragen

Digitale TextrevolutionDie neue Sprache der Liebe
Junges Paar umarmt sich - abgelenkt von ihren Smartphones (imago / Gary Waters)

Liebesgedichte per Messenger, erotische Fotos, Emoticon-Küsschen und Lovesongs per Audionachricht… Das Smartphone macht gerade Verliebte ziemlich kommunikativ – lässt sie experimentieren. Vorgefertigte Liebesschwüre zum Abschreiben, wie zu Zeiten des Liebesbriefs, gibt es hier nicht.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur