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Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 19.09.2017

Erneuerbare Energien in PolenDie grüne Region im Kohle-Land

Von Margarete Wohlan

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Leszek Gryko ist Mitte 40, lächelt freundlich und steht vor seiner Biogasanlage, die aus zwei runden Hallen besteht. (Deutschlandradio / Margarete Wohlan)
Leszek Gryko und seine Biogasanlage im Osten Polens. (Deutschlandradio / Margarete Wohlan)

Polen erzeugt rund 85 Prozent des Stroms durch die Verbrennung von klimaschädlicher Kohle. Künftig sollen Atomkraftwerke die Treibhausgas-Bilanz verbessern. Erneuerbare haben es schwer. Nur im armen Osten setzen Pragmatiker auf Biogas, Wind und Sonne.

"Seit wann ist die Anlage in Betrieb?"

"Jetzt im Herbst sind es zwei Jahre – eine Biogasanlage sollte man immer im Herbst eröffnen, wegen der Maisernte."

Und schon sind Leszek Gryko und ich mitten im Thema: Bei seiner Biogasanlage hier im Osten Polens. Die besteht aus zwei riesigen Hallen mit gewölbten Dächern, in denen Mais und zunehmend Abfälle aus der Landwirtschaft wie Mist zur Energie umgewandelt werden. Kosten der Anlage: umgerechnet drei Millionen Euro. Die Hälfte davon zahlte die EU.

Heute beheizt die Biogasanlage unter anderem die Schulen der Gemeinde und das kommunale Schwimmbad. Die Stromversorgung des Dorfes ist das nächste Ziel.

"Nein, ich bin kein Grüner, auch kein Ökologe. Ich bin Unternehmer. Und als solcher habe ich mich mit Gleichgesinnten für die "Grüne Energie" entschieden. Sie wurde in Polen lange gefördert, man wollte sich von Kohle unabhängig machen. Tja, nun, mit der neuen Regierung ist das nicht mehr so, andauernd ändern sich die Energie-Gesetze. Aber ich denke, die können das Rad nicht zurückdrehen – wir werden unseren Platz in Polen ganz sicher finden!"

Wojewodschaft Podlasie: Arm, aber reich an Natur

Michalowo, eine Kleinstadt mit knapp 7.000 Einwohnern unweit der Grenze zu Belarus. Nichts weist darauf hin, dass diese Gegend im Nordosten Polens anders ist als der Rest des Landes: Einfamilienhäuser, Plattenbau, Kirche, Supermarkt, Tankstelle. Und ausgerechnet hier setzen die Leute wie in anderen EU-Ländern auf erneuerbare Energie – anders als im Rest Polens.

Warum mich das so erstaunt? Ich bin in diesem Land geboren, die Familie meiner Mutter lebt immer noch in Zentral-Polen. Für uns galt der Osten immer als etwas rückständig und bockig. Dass dieses Bild auch mit seiner Geschichte zu tun hat, begriff ich erst auf dieser Reise: Die Wojewodschaft Podlasie ist eine der ärmsten Gegenden in Polen, in die jahrzehntelang nicht investiert wurde. Deshalb war diese Region bis zur Wende energietechnisch auch abhängig von Zentralpolen, hatte weder ein gutes Stromnetz noch ein eigenes Elektrizitätswerk. So nah an der damals sowjetischen Grenze – da wusste man nicht, ob sich Investitionen lohnen.

Nach der Wende wollten die Menschen vor allem eins: Unabhängigkeit. Und dabei ihre Region wirtschaftlich stärken, die so groß ist wie Rheinland-Pfalz, aber nur eine Million Einwohner hat. Kaum Industrie, dafür viel Landwirtschaft und etwas   Tourismus. Und mit einem der letzten Urwälder Europas gesegnet, der in jüngster Zeit die Medien im In- und Ausland beschäftigt, weil Polens Regierung hier massenhaft Bäume fällt.

Der letzte Urwald Europas

Ich bin unterwegs in diesem Urwald: Bialowieza. Etwa 150.000 Hektar groß, zu einem Drittel in Polen, zu zwei Dritteln in Belarus gelegen. Nur etwa ein Drittel des polnischen Teils steht unter strengem Naturschutz nach polnischem Recht und ist vor menschlicher Nutzung geschützt – das ist das bekannte Herzstück des Nationalparks Bialowieza.

In den anderen Teilen des Urwaldes - die nicht geschützt sind - wurden auch früher schon Bäume gefällt. Darauf verweist auch Polens Regierung, um den Protest gegen ihre Rodungen zu entschärfen.

Dichte Bäume nebeneinander im Bialowieza - dem letzten Urwald Europas.  (Deutschlandradio / Margarete Wohlan)Unterwegs im - dem letzten Urwald Europas. (Deutschlandradio / Margarete Wohlan)

Mit dabei in Bialowieza ist Lutz Ribbe, Direktor der deutschen Umweltstiftung Euronatur, seit 25 Jahren in dieser Region aktiv – er versucht hier, das Bewusstsein für Umweltschutz zu schärfen und gute wie schlechte Erfahrungen aus Deutschland weiterzugeben. Den Urwald kennt der Umweltschützer gut – und auch das Problem, mit dem Bialowieza jetzt konfrontiert wird: Ein Borkenkäfer hat seit 2013 rund zehn Prozent der Fichten getötet.

"Ist das so ein umgefallener Baum, was meinst du?

"Das ist eine Fichte, aber die ist natürlich umgefallen. Aber hier sieht man, wenn du hochguckst, relativ licht, die Fichte – und da ist der Borkenkäfer drin, und da sagen sie: was machen wir nun damit?"

Rodungen als "Schutzaktion" oder aus Profitstreben?

Etwa eine Million Fichten des Urwalds sind in den vergangenen Jahren vom Borkenkäfer befallen worden. Die polnische Regierung sieht ihre Rodungen deshalb als "Schutzaktion" für Bialowieza – die Umweltaktivisten sehen das anders. Und Lutz Ribbe?

"Man kann beides machen, man sollte beides machen! Man sollte in der Tat auf einigen Flächen den Borkenkäfer das Werk tun lassen und den Wald umbauen, auf der anderen Seite spricht auch nichts dagegen, wenn  man Teile noch ökonomisch nutzt und dann den Wald vernünftig umbaut. Wichtig ist in diesem Streit, dass es nicht darum geht, in dem eigentlichen Urwald, im geschützten Bereich etwas einzuschlagen – das macht auch die polnische Regierung nicht! Hier geht es ausschließlich um die Nutzwälder – und da haben wir den gleichen Konflikt wie überall in Europa."

Der Europäische Gerichtshof ist gegen die Rodungen. Im Juli hat das Gericht einen sofortigen Abholzungsstopp angeordnet. Sein Argument: Der gesamte polnische Urwald ist ein europäisches "Natura-2000-Gebiet" – und somit geschützt. Bäume dürfen nur in Absprache gefällt werden. Die polnische PiS-Regierung will das nicht anerkennen und sieht nur ein Drittel des polnischen Urwaldes durch das polnische Recht geschützt. Und nun streiten sie erbittert: Die polnische Regierung, die EU-Kommission, die Umweltschützer und Förster.   

Der "grüne Landrat" will Energie-Autarkie

"Ich heiße Miroslaw Romaniuk und habe gerade meinen 50. Geburtstag gefeiert – lebe also schon ein halbes Jahrhundert auf dieser Welt. Ich war mein ganzes Leben lang Landwirt aus Leidenschaft, obwohl immer nur im Nebenberuf. Hauptberuflich bin ich seit 23 Jahren Staatsbeamter – die letzten drei Jahre als Landrat hier im Kreis Hajnowka."

Ein kräftiger Händedruck, sympathisches Lächeln: Miroslaw Romaniuk gilt hier als der "grüne Landrat".

Das Ehepar Romaniuk steht auf einem Feld mit Hund und lacht. (Deutschlandradio / Margarete Wohlan)Das Ehepar Romaniuk und ihr Hof. (Deutschlandradio / Margarete Wohlan)

"Seit ich Landrat bin, tue ich alles, damit dieser Landkreis Energie-autark wird - durch erneuerbare Energien. Ja, es stimmt, Kohle ist polnisch, aber auch Wind und Sonne sind polnisch – und davon sollten wir profitieren. Jeder Tag, an dem wir die Sonne nicht als Energiequelle nutzen, geht sie uns verloren – und zwar unumkehrbar!"

Das sei für die rund eine Million Einwohner der Wojewodschaft Podlasie, in der Romaniuks Landkreis liegt, ein echter Verlust. Obwohl es hier – immerhin – schon vergleichsweise viele Solaranlagen auf Dächern gibt, Windkraftanlagen auf Feldern und Biogasanlagen in den Dörfern.

Durch Erneuerbare: Neue Jobs und weniger Smog

Gefördert vor allem durch die Europäische Union. Den Menschen hier geht es dabei primär nicht um Klimaschutz, sondern um den Smog, der aus den Kohle-Verbrennungsanlagen entweicht und ihre Kinder krank macht; und um die Schaffung neuer Jobs und Einkommensquellen, erklärt Landrat Romaniuk.

"Wir sind ein Ausnahme-Landkreis mit einem besonderen Menschenschlag und einem außergewöhnlichen Urwald, Bialowieza. Die erneuerbaren Energien werden uns dabei helfen, diese wunderbare Landschaft mit frischer Luft und gesunder Natur zu erhalten. Wir als Regionalregierung haben für all die Investitionen nicht das nötige Kleingeld – unsere Aufgabe ist es, den Unternehmergeist des einzelnen zu wecken!"

Der Traktor fährt mit Pflanzenöl

Voller Stolz führt Krzysztof Zembrowski seinen Traktor vor. Nichts Besonderes? Sehr wohl: Der Landwirt aus Bodaki, einem Dorf in der Wojewodschaft Podlasie, ist der erste und bisher einzige Bauer in ganz Polen, der seinen Traktor mit Pflanzenöl aus eigenem Anbau betreibt.

"Ja, in der Tat, ich habe alle Genehmigungen dafür, zahle Steuern auf die Produktion des Pflanzenöls und decke damit meinen Energiebedarf größtenteils ab. Das ist nicht schwierig, man muss nur umdenken. Etwas vorweg denken, was so noch nicht existiert. Und damit zeigen, dass es geht! Die großen Konzerne servieren uns das Komplett-Paket, nicht wahr?! Und da versuche ich zu zeigen, dass wir als Landwirt unabhängig sein können."

Bauer Krzysztof Zembrowski fährt mit seinem roten Traktor vor. (Deutschlandradio / Margarete Wohlan)Bauer Krzysztof Zembrowski betreibt seinen Traktor mit Pflanzenöl aus eigenem Anbau. (Deutschlandradio / Margarete Wohlan)

Mit der eigenen Ölpresse produziert der Landwirt aus Raps und Leindotter sowohl Sprit für seinen Trecker als auch Ölkuchen, also hochwertiges Futter für die Tiere. Zembrowski fasziniert mich – ihn hat nicht nur der Weckruf des "grünen Landrats" Romaniuk erreicht, sondern er steht auch dafür, dass nicht alle auf dem Land Jaroslaw Kaczynski und seine Partei PiS gewählt haben – gerade der Osten Polens wurde immer wieder bemüht, um das zu behaupten. Und nun das:

"Warschau ist weit weg! Ich hab sie nicht gewählt. Meine Devise ist: sich rühren und zeigen, dass wir nicht nur für ökologische Nahrungsmittel stehen, sondern auch – dank solcher Projekte – den Kreislauf schließen und somit auch die Umwelt schützen können – das ist sehr wichtig! Das ist schon eine Revolution von unten – denn wenn es keinen Druck von unten gibt, wird sich oben auch nichts ändern!"

Eine Ansicht, die er in vielen Gesprächen mit den beiden Männern gewonnen hat, die gerade bei ihm zu Besuch sind.

Mobile Zapfsäule für Biosprit

Piotr Banaszuk von der Technischen Universität Bialystok und Lutz Ribbe von der Stiftung Euronatur – beide sind begeistert von der neuen mobilen Zapfsäule für Biosprit, die Landwirt Zembrowski stolz vorführt.

Seit 25 Jahren kennen sich Banaszuk und Ribbe – ein polnisch-deutsches Team, das Landwirte und Politiker im Osten Polens berät und betreut in Sachen erneuerbare Energie – nach dem Motto: Mensch und Natur verbinden. Seit etwa fünf Jahren beraten sie auch Krzysztof Zembrowski. Mühsam ist es, besonders in diesen Zeiten, erklärt Professor Banaszuk, Experte für Umwelt- und Klimaschutz.

"Das größte Problem momentan in Polen ist, dass das Recht so gar nicht stabil ist. Alle paar Monate ändert sich das Gesetz, das stellt alles auf den Kopf und macht die bisherigen Planungen unmöglich. Die Bauern hier können rechnen und sie trauen der Regierung in Warschau nicht mehr, weil sie sagen: Heute zahlt es sich aus – aber was ist morgen? Dabei denken sie nicht so sehr an die große Politik, sondern schlichtweg ans Geld sparen, indem sie ihre eigene Energie produzieren."

Wenn der Bauer Geld riecht, wird er sinnlich – sagte schon Grünen-Politiker Joschka Fischer. Doch Geld ist ein launischer Freund, besonders wenn neue Regierungen andere Prioritäten setzen. Lebensweisheiten, die auch er kennt:

Energierevolution dank Fördermittel der EU

"Ich heiße Maciej Zywno und bin Vize-Marschal der Wojewodschaft Podlasie."

Vergleichbar mit dem Vize-Ministerpräsidenten eines Bundeslandes – also der zweitwichtigste Mann der Wojewodschaft und nicht Mitglied der rechtspopulistischen PiS, die die Zentralregierung in Warschau stellt.

Der 40-Jährige stammt aus einer Förster-Familie, die hier seit Generationen lebt. Er kennt die Mentalität, weiß, dass die Menschen hier Verlässlichkeit brauchen und das Gefühl, dass sich ihre Investitionen rechnen. Gäbe es die Fördertöpfe der EU nicht, wäre seine Wojewodschaft energietechnisch noch lange nicht so weit wie jetzt.

"Wir konnten das machen, weil wir von der EU Fördermittel für die Regionalentwicklung bekamen, und damit konnten wir diese Energie-Revolution starten. Denn umgerechnet 185 Millionen Euro für erneuerbare Energien – das ist eine gewaltige Summe für unsere arme Region! Wir suchen nach neuen Lösungen, um uns zu entwickeln."

Und das dezentral und bürgerbeteiligt – alles, was der Zentralregierung in Warschau missfällt. Die setzt auf alte Energie-Strukturen, staatliche Großkonzerne – ganz abgesehen von der erneuerbaren Energie, denn Ministerpräsidentin Szydlo setzt auf Kohle. Für die Regierung ist sie Teil der polnischen Tradition, die man nie aufgeben werde.

"Seitdem die neue Regierung an der Macht ist, spürt man ihre Abneigung gegen  erneuerbare Energien. Sie setzt auf die großen Kohle-Konzerne. Dazu kommen ihre  Gesetzesänderungen, die dazu führen, dass es in Polen demnächst keine Windenergie mehr geben wird. Da ist totaler Widerstand! Unfassbar für unsere Region, wo es im Norden viel Wind gibt und es ganze Farmen mit Windrädern geben könnte!"

Ökologischer Kräuteranbau

Zurück zu Miroslaw Romaniuk, dem "grüne Landrat" – der im Nebenberuf – zusammen mit seiner Frau – auch selbst einen Hof bewirtschaftet.

"80 Hektar. Hier wollen wir in der Halle unsere Kräuter trocknen, um sie zu lagern und dann in die Großstädte zu transportieren. Damit irgendwann Geld ins Haus kommt."

Oregano, Petersilie, Liebstöckel, Salbei, Rosmarin und andere Bio-Kräuter, soweit das Auge reicht. Ich besuche Landrat Miroslaw Romaniuk und seine Frau Alina zuhause, um mir ihren ökologischen Kräuteranbau anzusehen. 2004 wagten sie den Schritt ins Ungewisse und sind bisher die einzigen in der Region.

"Bisher verkaufen wir die Kräuter an die lokalen Vertriebspartner, die sie weiter verkaufen. Wie viel wir verkaufen, ist schwer zu sagen – das ist hier Sandboden, also schwer zu bepflanzen, und es hängt auch ab vom Wetter, der Regen hat uns in diesem Jahr viel zerstört."

Ich bin beeindruckt von ihrem Willen zu kämpfen, gegen alle Widerstände – ob das nun das Wetter ist oder die Regierung in Warschau. Und das in einer Region, die auch von meiner polnischen Familie oft als bockig und rückwärtsgewandt beschrieben wird. Ein Glück, denke ich – dass bis zur Wende hier so wenig investiert wurde – und nun die EU ihnen hilft, ihren Traum zu verwirklichen.

"Denn nur so kann man sich selbst verwirklichen. Es gibt ja im Leben diese Momente, wo man so einen Impuls wie den von der EU braucht, um sich weiter zu entwickeln. So ein Betrieb am Rand des Urwalds Bialowieza kann ein Modell sein für andere in ähnlicher Lage – in einer schwierigen Region, an den Rand gedrängt, und dennoch nicht aufgeben! Das geht auch nicht anders – wenn wir anhalten, laufen wir rückwärts! Die Welt geht vorwärts und wir bleiben sonst zurück. Wir müssen dranbleiben! Ja."

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