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Im Gespräch / Archiv | Beitrag vom 13.04.2016

Erika TophovenBecketts deutsche Stimme

Moderation: Britta Bürger

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Die Übersetzerin Erika Tophoven (Foto: Verbrecher Verlag / Nane Diehl)
Die Übersetzerin Erika Tophoven (Foto: Verbrecher Verlag / Nane Diehl)

Vier Jahrzehnte übersetzte Erika Tophoven Samuel Beckett und mauserte sich zu einer der bedeutendsten Übersetzerinnen. Im Gespräch gibt sie Einblicke in ihre langjährige Arbeit und in Becketts Literatur.

Warum klingt ein Satz holperig: Ist ein Wort zu lang, sind es die Vokale, der Rhythmus, was wäre die beste Übersetzung? Selbst beim Kartoffelschälen vor dem Abendessen habe sie sich mit solchen Fragen beschäftigt, sagt Erika Tophoven. Dabei hatte die gebürtige Dessauerin, die dieses Jahr ihren 85. Geburtstag feiert, nicht die Absicht gehabt, Literatur zu übersetzen. Eher zufällig wurde sie zur bedeutendsten deutschsprachigen Übersetzerin von Samuel Becketts Büchern.

Seinen Werken begegnete sie erstmals in Paris. Ursprünglich war ihr Aufenthalt in der französischen Hauptstadt Mitte der 50er Jahre nur als kurze Übergangsepisode nach dem Studium gedacht – am Ende blieb Erika Tophoven 40 Jahre. Heute lebt die Übersetzerin in Berlin und hat die Seiten gewechselt: Gerade hat sie mit "Godot hinter Gittern" im Verbrecher Verlag ein eigenes Buch vorgelegt.

Was schätzt Erika Tophoven an Beckett und seiner Literatur? Warum hält sie nichts vom Übersetzen aus dem Bauch heraus?

Darüber unterhält sich Britta Bürger mit Erika Tophoven in "Im Gespräch" am 13. April ab 9.07 Uhr

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