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Samstag, 21.04.2018
 
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In Concert / Archiv | Beitrag vom 16.10.2017

Elbjazz Hamburg 2017Charisma und Spielfreude

Moderation: Matthias Wegner

Myles Sanko (Simon Buck)
Myles Sanko (Simon Buck)

Nach einer Auszeit im vergangenen Jahr meldete sich das ELBJAZZ-Festival in Hamburg mit einem erstklassigen Programm zurück. Auf den Bühnen der Blohm- und Voss-Werft gaben dabei der Sänger Myles Sanko mit seiner Band und das französische Duo Émile Parisien und Vincent Peirani zwei umjubelte Konzerte.

Myles Sanko wurde 1980 in Ghana geboren, migrierte aber als Jugendlicher nach England und mischt seit ein paar Jahren ordentlich in der britischen Soul-Jazz-Szene um das Label "Légère" mit. Wurde er außerhalb Englands zunächst vor allem im Vorprogramm des US-amerikanischen Sängerkollegen Gregory Porter präsentiert, wird Sanko nach und nach von einer immer größer werdenden Fangemeinde entdeckt und längst als eigenständiger und charismatischer  Künstler wahrgenommen.   

"Meine Musik soll ein Ort sein, an dem man sich lebendig fühlt", sagt Myles Sanko und hat das Hamburger Publikum auf beeindruckende Weise und in kürzester Zeit an die Hand genommen und für sich begeistern können.

Vincent Peirani (Akkordeon) und Émile Parisien (Saxofon) gehören zu den angesagtesten Musikern der aktuellen Jazzszene in Frankreich und weit darüber hinaus. Es ist schon großartig, wie die beiden Franzosen musikalisch zueinander finden. Wie sie ihre Klangfarben wunderbar miteinander verschmelzen lassen und wie jeder der beiden Musiker dennoch seine eigenen Akzente setzen kann. Und wie bei aller Spielfreude und innerer Spannung immer viel Transparenz in dieser Musik bleibt.

Myles Sanko und Band
Myles Sanko, Gesang
Mark Perry, Trompete
Gareth 'Big G' Lumbers, Saxofon und Flöte
Tom O'Grady, Keyboards
Phil Stevenson, Gitarre
Jon Mapp, Bass
Rick Hudson, Schlagzeug

Émile Parisien-Vincent Peirani Duo
Émile Parisien, Saxofon
Vincent Peirani, Akkordeon

Elbjazz 2017, Hamburg
Werftgelände Blohm und Voss, 03.06.2017

In Concert

Holler my DearSympathischer Disko-Folk aus Berlin
Die Sängerin Laura Winkler der Berliner Band Holler My Dear (Stefanie Marcus)

"Nach den Konzerten fragen die Leute oft, wie man unsere Musik eigentlich nennt", sagt Sängerin Laura Winkler. Weil es ihrer Band "Holler my Dear" schwer gefallen sei, einen bereits existierenden Stil zu benennen, habe man sich eben selbst etwas ausgedacht. Und dabei zwei Pole gewählt, die möglichst weit auseinander liegen: Disko und Folk. Daraus wurde dann eben Disko-Folk. Mehr

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