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Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 05.03.2012

Eine Verteilungsfrage

Wer zahlt die Zeche für die Finanzkrise?

Von Caspar Dohmen

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Mit einer Geste der Verzweiflung: Ein Börsenmakler in Frankfurt am Main (picture alliance / dpa)
Mit einer Geste der Verzweiflung: Ein Börsenmakler in Frankfurt am Main (picture alliance / dpa)

Mit dem Platzen der amerikanischen Immobilienblase und der Pleite der Investmentbank Lehman Brothers begann die größte Wirtschaftskrise seit den 1930er-Jahren. Mit Rettungspaketen haben die Regierungen erst die Pleite großer Banken abgewandt, dann den Bankrott kleiner Staaten verhindert.

Ein Ende ist nicht in Sicht. Noch ist die Krise nicht beim deutschen Steuerzahler angekommen, aber die Frage wird sich stellen: wer zahlt am Ende die Zeche für die Finanzkrise? Die politischen Interessen formieren sich bereits. Egal, ob das Problem durch restriktive Sparpolitik, einen Schuldenschnitt oder durch Inflation gelöst wird, es läuft auf eine Reduzierung von Vermögen oder Einkommen hinaus. Damit wird die Schuldenkrise zu einer Verteilungsfrage.

Darüber, wer die Rechnung begleichen muss, sprechen unter anderem der Soziologe Wolfgang Streeck, der Vermögensverwalter Philipp Vorndran und der Ökonom Gustav Horn.

Das Manuskript zur Sendung im PDF-Format und im barrierefreien Text-Format


Weiterführende Informationen:

Die Bundeszentrale für politische Bildung - Wege aus der Schuldenkrise
Volkswirt Gustav Horn zur Krise in Griechenland
Der Film "Debtocracy" der Filmemacherin Katharina Kitidi

Mehr bei deutschlandradio.de

Downloads:

Eine Verteilungsfrage (pdf)
Eine Verteilungsfrage (txt)

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