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Feature / Archiv | Beitrag vom 07.04.2018

Eine deutsch-griechische FamiliengeschichteErinnerungen an Despina, die Herrin

Von Jan Tengeler

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Griechische Gastarbeiter ( imago/Werner Otto)
Griechen tanzen 1976 den Sirtaki in Oberhausen. ( imago/Werner Otto)

Despina kam 1960 als griechische Gastarbeiterin nach Bremen. Im Alter kehrte sie in ihre Heimat zurück. An ihrem Sterbebett versammelt sich ihre deutsche Familie mit griechischen Wurzeln.

Despina wächst in einem kleinen Dorf im Norden Griechenlands auf und kommt 1960 als Gastarbeiterin nach Bremen. Sie arbeitet im Akkord, kümmert sich ums Kind und eröffnet mit ihrem Mann ein Restaurant. 30 Jahre später nach seinem Tod geht sie nach Griechenland zurück. Despina ist die Schwiegermutter des Autors. In Interviews erzählt sie aus ihrem Leben. Als Despina, kurz bevor das Feature fertig ist, stirbt, verwandelt sich die Lebensbilanz in Trauerarbeit.

Despina und die Einwanderung
Von Jan Tengeler
Regie: Giuseppe Maio
Mit: Jan Tengeler, Brigitte Seidel, Margot Lipke, Lothar Krist
Ton: Kai Schliekelmann
Produktion: NDR 2016

Länge: 54'25

Jan Tengeler studierte Germanistik, Philosophie und Soziologie. Als Musiker wurde er an Klavier und Kontrabass in Klassik und Jazz ausgebildet. Als Journalist befasst er sich vor allem mit musikalischen und religiösen Themen. Seit 2002 entwickelt er Musikdokumentationen für deutsche Fernsehsender. 2007 produzierte er das Hörspiel "Balkan, Baby". Gemeinsam mit Arne Birkenstock legte er 2012 den Kino-Dokumentarfilm "Sound of Heimat" vor. 2016 komponierte Jan Tengeler die Musik zum Hörspiel "Ohrfeig" von Abbas Khider. Zuletzt: "Jodelhorrormonstershow – eine Lange Nacht über die Familie Well" (Autor und Regie, Dlf 2017).

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