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Kompressor | Beitrag vom 17.05.2016

Eindrücke von den FilmfestspielenStarke Frauentypen in Cannes

Anke Leweke im Gespräch mit Gesa Ufer

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Filmfestspiele in Cannes 2016: Die Schauspielerin Kristen Stewart bei der Pressekonferenz zum Film "Personal Shopper" von Olivier Assayas (picture alliance / dpa)
Filmfestspiele in Cannes 2016: Die Schauspielerin Kristen Stewart bei der Pressekonferenz zum Film "Personal Shopper" von Olivier Assayas (picture alliance / dpa)

Kristen Stewart sieht aus, als hätte sie ein paar Nächte durchgefeiert. Filmkritikerin Anke Leweke zeigt sich begeistert von den Frauentypen, die die Schauspielerin in den in Cannes gezeigten Filmen verkörpert. Außerdem singt sie eine Lobeshymne auf Jury-Mitglied Kirsten Dunst.

Wenn es um Gleichberechtigung von Männern und Frauen geht, dann gibt es auch im Film-Business noch reichlich Luft nach oben.

Jenseits der Quotenfrage interessiert aber natürlich auch, was für ein Frauenbild auf der Leinwand präsent ist. Und ob Frauen da weiterhin die gängigen Stereotypen von Karrierefrau über Femme fatale bis Muttchen am Herd bedienen.

Bei den Filmfestspielen in Cannes zeigt sich Anke Leweke besonders begeistert von Kristen Stewart, die nach Frankreich geflüchtet ist, weil sie nach ihren "Twilight"-Verfilmungen ein neues Image suchte – und das offenbar erfolgreich hinbekommen hat. In Cannes ist sie in Woody Allens neuem Film "Café Society" zu sehen, außerdem in "Personal Shopper" von Olivier Assayas.

Lebensnah und ungeschminkt

Eine Lobeshymne gibt es auch für die US-Schauspielerin Kirsten Dunst, die bei den Filmfestspielen in Cannes in der Jury sitzt.

Leweke: "Die finde ich auch unheimlich super. Und zwar hat die ja mit 'Spiderman' ihre Karriere angefangen. Und da hat sie diese Figur der Freundin von Spiderman schon so ganz lebensnah gegeben. Und dann war sie ja in 'Melancholia' von Lars von Trier hier in Cannes zu sehen. Und das ist eben auch so ein ungeschminktes Gesicht. Da spielt sie ja eine depressive Frau, und ist eben völlig fertig. Und es wird auch thematisiert, dass sie sich schon lange nicht mehr gewaschen hat. Und das hat man in dem Film nicht nur gesehen, sondern man meint das auch wirklich im Kinosaal gerochen zu haben."

Justine, gespielt von Kirsten Dunst, in einer Szene des Kinofilms "Melancholia" aus dem Jahr 2011 von Lars von Trier (picture alliance / dpa)Justine, gespielt von Kirsten Dunst, in einer Szene des Kinofilms "Melancholia" aus dem Jahr 2011 von Lars von Trier (picture alliance / dpa)

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