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Sonntag, 24.06.2018
 
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Drei Thementage im Deutschlandfunk Kultur

Und jetzt? Leben in Zeiten des Populismus

Und jetzt? Thementag im Deutschlandfunk Kultur
Autorin J.K. Rowling bei der Europapremiere von "Fantastic Beasts and Where to Find Them" in London (AFP / Ben Stansall)

Schreibrezepte für den Erfolg"Hey, ich bin ein guter Autor"

Einen Bestseller zu schreiben – dafür gibt es kein Patentrezept. Dennoch spielten bestimmte Faktoren eine Rolle, sagt der Schriftsteller Stephan Waldscheidt. Auf alle Fälle geht nichts über die Magie des ersten Satzes, der den Leser zum Betreten des Romans auffordere.

Die dreijährige Siama Marjan spielt in Nairobi (Kenia) hinter einem Moskitonetz, das sie vor dem Stich von Malaria-Mücken schützen soll (Archivfoto). (picture alliance /dpa /Stephen Morrison)

Effektiver AltruismusMit Spenden die Welt retten

Es gibt einen Weg, die Welt besser zu machen, davon ist der Philosoph Adriano Mannino überzeugt: Er plädiert dafür, dass jeder zehn Prozent seines Einkommens spendet. Möglichkeiten, effizient zu spenden, gebe es viele.

Demonstranten und Polizisten stehen am 07.02.2017 auf dem Neumarkt in Dresden (Sachsen) vor der Skulptur "Monument" des syrischen Künstlers Manaf Halbouni. (dpa / picture-alliance / Sebastian Kahnert)

DresdenHilft politische Kunst gegen Populismus?

Überall wo Populisten die Straße für sich reklamieren, mischen sich auch Künstler ein. Aber kann Kunst die Stimmung in einer Stadt nachhaltig verändern? Marion Ackermann, Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, ist vorsichtig optimistisch – wenn die Qualität stimmt.

Die Worte "Allet Lügen vertrau auf Dich Herzverstand" sind am 11.12.2017 in Berlin mit Filzstift auf eine Hauswand geschrieben.  (picture alliance / Wolfram Steinberg)

Lügen in der PolitikDer Zweck heiligt nicht die Mittel

Im Wahlkampf machen Politiker gerne Versprechen. Hat das schon als Lüge zu gelten? Nein, sagt die Philosophin Simone Dietz. Die Äußerung von Absichten und Prognosen im Wahlkampf sei oft nur Geplänkel und daher "nicht belastbar".

Unterstützer der Partei Alternative für Deutschland in Thüringen halten bei einer Demonstration der AfD in Erfurt Slogans auf Schildern in die Höhe. (picture alliance / dpa / Michael Kappeler)

Workshop in BerlinPopulismus und der öffentlich-rechtliche Rundfunk

Den Anschein erwecken, die Mehrheit, die Massen zu vertreten: An diesem Ziel orientiert sich die Kommunikation von Populisten. Doch wie sollen und können Journalisten mit solchen Behauptungen umgehen? Das war Thema eines Workshops im Berliner Funkhaus von Deutschlandradio.

Ein Blick auf das Flüchtlingslager im Pariser Norden, in der Nähe der "Porte de la Chapelle". (AFP/ Geoffroy van der Hasselt.)

Europa und die MigrationGrenzen kein geeignetes Regulativ

Der Glaube an Grenzen als Regulativ von Migrationsbewegungen ist überholt, sagt der Migrationsforscher Frank Wolff. Er verweist auf historische Erfahrungen mit verschiedenen "Ankommens-Wellen", auf die Gesellschaften bisher flexibel und gewinnbringend reagieren konnten.

Anti-Trump-Proteste in Kalifornien (Kerstin Zilm)

KalifornienWie viel Macht hat der Anti-Trump-Bundesstaat?

Gleich nach Donald Trumps Wahlerfolg kündigte Kalifornien Widerstand an. Doch wie viel Einfluss und Macht hat der Bundesstaat auf der anderen Seite des Kontinents in der Auseinandersetzung mit der neuen US-Regierung tatsächlich?

Der Publizist Sergey Lagodinsky (privat)

Studio 9 - der Tag mit Sergey LagodinskyRegieren mit aller Macht

Die Entlassung des FBI-Chefs und die Frage: Wo liegen die Grenzen der Macht? Thema heute mit Sergey Lagodinsky von der Heinrich-Böll-Stiftung. Außerdem: ein Dokumentarfilm und sein Kampf gegen den Schönheitswahn. Und Gedanken über Politikersprache: Darf eine Ministerin "bekackt" sagen?

Achtung Staatsgrenze! steht rot auf einem Schild geschrieben. (imago/ Westend61)

GrenzenWarum es sinnvoll ist, klare Linien zu ziehen

Die Zeiten, in denen es darum ging, Grenzen abzubauen, scheinen der Vergangenheit anzugehören. Der österreichische Philosoph und Autor Konrad Paul Liessmann hat ein "Lob der Grenze" geschrieben. Im Interview sagt er, warum Grenzen in vielerlei Hinsicht notwendig sind.

John Hurt in einer Szene des Films "1984" nach George Orwell (Regie: Michael Radford) (imago)

Science Fiction und FantasyZukunftsliteratur spiegelt die Gegenwart

Wo verläuft die Grenze zwischen Science Fiction und Fantasy? Und worin besteht der Unterschied zur "gehobenen" Literatur? Wer Science Fiction und Fantasy bloß für eskapistisches Lesefutter hält, tut ihr unrecht, sagen die Lektoren Beatrice Lampe und Hannes Riffel.

Ausdruck des Protests gegen Trumps Golfplätze: die Wellbechhalle von Michael Forbes (Deutschlandradio / E. Schade)

Trumps Mauer in SchottlandDavid gegen Donald

Im schottischen Balmedie baute der Unternehmer Donald Trump vor gut zehn Jahren eine luxuriöse Golfanlage. Dabei baggerte er den Nachbarn einen Erdwall vor die Haustür, der bis heute nicht abgetragen wurde. Für die britischen Medien war klar: Das ist "Trumps Mauer in Schottland".

Ein "People s Climate March" am 29. April 2017 in Los Angeles, Kalifornien.  (imago)

Die Grenzen der BundesgesetzeKalifornien vs. Trump

In Kalifornien hat US-Präsident besonders wenig Anhänger. Der bevölkerungsreichste US-Staat an der Westküste hat schon nach wenigen Tagen der Amtszeit von Donald Trump angekündigt, Widerstand zu leisten.

Mehrere tausend Pegida-Anhänger demonstrieren am 16.10.2016 auf dem Theaterplatz in Dresden (Sachsen).  (dpa / Oliver Killig)

Drei Thementage Und jetzt? Leben in Zeiten des Populismus

Entdecken wir die utopische Idee der Demokratie neu. Machen wir klare Ansagen! Verlangen wir das Unmögliche! Wagen wir einen entschiedenen Blick nach vorn – in drei Thementagen im Deutschlandradio Kultur am 10., 17. und 24. Mai 2017.

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